chronischer husten
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2021 ◽  
Vol 02 (04) ◽  
pp. 311-322
Author(s):  
Felix Holzinger ◽  
Sabine Gehrke-Beck ◽  
Karen Krüger
Keyword(s):  

2021 ◽  
Vol 78 (4) ◽  
pp. 171-179
Author(s):  
Michael Sedelmayr ◽  
Johannes Lenglinger ◽  
Pascal Juillerat

Zusammenfassung. Chronischer Husten als Symptom kann vielfältige Ursachen haben. Grundsätzlich sollte eine Abklärung von chronischem Husten immer multidisziplinär erfolgen, um zunächst andere Ursachen (kardiale, pulmonale, strukturelle Veränderungen von Pharynx und Larynx, Allergien, Malignome) auszuschliessen. Husten als extraösophageale Manifestation der gastroösophagealen Refluxerkrankung (GERD) stellt ein häufiges Symptom dar. Aus gastroenterologischer Perspektive kommt differenzialdiagnostisch auch eine eosinophile Ösophagitis (EoE) und seltenere Ursachen wie ösophageale Motilitätsstörungen in Frage. Bei gleichzeitigem Vorliegen von Alarm-Symptomen (Gewichtsverlust, Anämie, Dysphagie) sollte zuerst eine endoskopische Abklärung mittels Ösophago-Gastroduodenoskopie (ÖGD) erfolgen, um ein Malignom auszuschliessen. Hierbei sollten Stufenbiopsien vom Ösophagus erfolgen, um eine eosinophile Ösophagitis auszuschliessen. Bei unauffälligem makroskopischen und histopathologischem ÖGD-Befund kann zunächst eine probatorische säuresuppressive Therapie mit Protonenpumpen-Inhibitoren (PPI) als erste therapeutische Massnahme versucht werden. Bei Nicht-Ansprechen auf die PPI-Therapie sollten funktionsdiagnostische Untersuchungen durchgeführt werden. Mittels ambulanter pH-Impedanz-Messung kann eine nicht-erosive Refluxerkrankung und eine Hypersensitivität des Ösophagus nachgewiesen werden. Mit Hilfe der Ösophagusmanometrie können wertvolle Informationen über die physiologische Antirefluxbarriere gewonnen werden und Motilitätsstörungen des Ösophagus diagnostiziert werden. Für bestimmte therapierefraktäre Patienten mit bestätigtem Reflux-assoziiertem Husten kommt eine chirurgische Therapie (Antirefluxchirurgie) in Betracht. Dieser Übersichtsartikel soll einen Überblick über den diagnostisch-therapeutischen Algorithmus aus Sicht eines Gastroenterologen geben, um das Symptom Husten anzugehen.


2021 ◽  
Vol 78 (4) ◽  
pp. 187-194
Author(s):  
Nikolay Pavlov ◽  
Verena Seif ◽  
Gunar Günther

Zusammenfassung. Husten ist eine der häufigsten Ursachen für ambulante Konsultationen. Während in der Primärversorgung der akute Husten (< 2 Wochen Dauer) und der subakute Husten (2 bis 8 Wochen Dauer) im Vordergrund stehen, erfordert der chronische Husten (> 8 Wochen Dauer) oft eine differenzierte fachärztliche Diagnostik und Therapie. Beim akuten und subakuten Husten stehen aus pneumologischer Sicht infektiöse Ursachen im Vordergrund. Chronischer Husten wird mehrheitlich durch obstruktive Atemwegserkrankungen, Refluxerkrankungen und das upper airway cough syndrom ausgelöst. Dabei spielen diagnostisch die Spirometrie, Bodyplethysmographie, Eosinophilenmessung im Blut, das exhalierte Stickstoffmonoxid (FeNO), Methacholinprovokationstestung, Röntgen und Computertomographie eine wesentliche Rolle. Husten und besonders chronischer Husten sollte möglichst durch effiziente Therapie der Grunderkrankung behandelt werden, wobei Sekret-lösende und manchmal Husten-dämpfende Substanzen nur zur symptomatischen Therapie bei Leidensdruck des Patienten genutzt werden. Bei chronisch refraktärem und chronisch idiopathischem Husten steht mit Gefapixant möglicherweise demnächst eine spezifische, das Hustenzentrum modulierende Substanz zur Verfügung.


2020 ◽  
Vol 17 (6) ◽  
pp. 433-442
Author(s):  
Peter Kardos
Keyword(s):  

2020 ◽  
Vol 168 (10) ◽  
pp. 951-963
Author(s):  
Angela Zacharasiewicz
Keyword(s):  

2019 ◽  
Vol 232 (01) ◽  
pp. 44-47
Author(s):  
Alexander Herz ◽  
Guido Stichtenoth ◽  
Kianusch Tafazzoli-Lari ◽  
Michael Buchholz ◽  
Peter Ahrens ◽  
...  
Keyword(s):  

2019 ◽  
Vol 14 (07) ◽  
pp. 18-23
Author(s):  
Gabriele Knauber-Idler

SummaryTypische COPD-Symptome wie chronischer Husten und Luftnot können auch andere Ursachen wie Asthma bronchiale haben und müssen diagnostisch abgeklärt werden. COPD ist teilweise irreversibel, betrifft in Deutschland 13% der über 40-Jährigen, geht mit einer chronisch-obstruktiven Bronchitis einher und mündet oft in ein – letztlich lebensbedrohliches – Lungenemphysem. Eine frühe und gründliche Diagnostik sowie eine individuell angepasste Behandlung mit Sympathomimetika, Kortisonderivaten, Rauchstopp, Bewegungstherapie und Atemtraining können die Lungenfunktion verbessern und den Zustand stabilisieren.


Pneumologie ◽  
2019 ◽  
Vol 73 (03) ◽  
pp. 143-180 ◽  
Author(s):  
P. Kardos ◽  
Q. Dinh ◽  
K.-H. Fuchs ◽  
A. Gillissen ◽  
L. Klimek ◽  
...  

ZusammenfassungDie vorliegende 2019 S2k-Leitlinie der DGP wurde im Gegensatz zu den S3-Vorgänger-Leitlinien aus dem Jahre 2004 und 2010 für Pneumologen verfasst, für Allgemeinärzte liegt eine Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin aus dem Jahre 2014 vor. Die Leitlinie enthält 48 im Konsensusverfahren abgestimmte Empfehlungen und 16 Statements, die im Hintergrundtext in den folgenden neun Kapiteln erläutert werden: Epidemiologie, Physiologie, Klassifizierung, akuter, subakuter bzw. chronischer Husten, Diagnostik und Therapie; dem chronischen idiopathischen Husten wurde ein Extra-Kapitel gewidmet. Weitere Schwerpunkte der Leitlinie sind die Physiologie des Hustens in Erwartung der Einführung neuer Medikamente sowie ausführliche Abhandlungen des Hustens, der durch Affektionen im Bereich der oberen Atemwege oder durch gastroösophagealen Reflux getriggert wird. Hier sollte die Leitlinie dem Pneumologen die zur Diagnostik und Therapie erforderlichen neuesten Kenntnisse aus den Nachbardisziplinen vermitteln. Die klinischen Kapiteln enthalten auch eine kurze Zusammenfassung, praktische Empfehlungen und jeweils ein eigenes Literaturverzeichnis. Drei neue, vereinfachte Algorithmen für den akuten, subakuten und chronischen Husten runden das Kapitel Diagnostik ab.


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