studentische lehre
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Der Chirurg ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
J. Sterz ◽  
V. Britz ◽  
P. Carstensen ◽  
T. Kollewe ◽  
S. H. Voß ◽  
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Keyword(s):  

Zusammenfassung Hintergrund Aufgrund des Nachwuchsmangels muss die Chirurgie vermehrt für die Weiterbildung zum Chirurgen begeistern. Studierende bemängeln, dass ihr Unterricht nachrangig zur Patientenversorgung und durch die Faktoren Zeit und ärztliches Personal limitiert ist. Obwohl es viele Arbeiten mit Fokus auf die Studierenden gibt, fehlen Arbeiten mit dem Fokus auf die Sicht der Lehrenden. Ziel der Arbeit Die Lehre im Fach Chirurgie im Stationsalltag und Ursachen von Problemen hierbei sollen aus Sicht der Lehrenden analysiert werden. Material und Methoden Im Rahmen der prospektiven Studie wurde ein Leitfaden für semistrukturierte Interviews mit ausformulierten, offenen Fragen erstellt, die mit weiteren Spezifizierungsfragen versehen wurden. Alle Interviews wurden anhand des Leitfadens geführt und aufgezeichnet. Die Anzahl der Interviews ergab sich aus dem Prinzip der inhaltlichen Sättigung. Ergebnisse Alle der 22 befragten Ärzte messen der Lehre im klinischen Alltag einen hohen Stellenwert bei. Dennoch beschreiben sie, dass die Lernziele im klinischen Alltag nicht immer erreicht werden. Als Hauptgrund hierfür wird die mangelnde Zeit genannt. Mit zunehmender klinischer Erfahrung kommen jedoch weitere Faktoren hinzu: Ober- und Chefärzte beklagen die zu geringen Vorkenntnisse und die zu geringe Motivation einiger Studierender. Die meisten Befragten beschreiben, keine Anerkennung für ihre Lehre zu erhalten. Insgesamt wird die studentische Lehre als zusätzliche Belastung wahrgenommen, die aber alle Befragten für lohnenswert halten. Diskussion Neben Personalmangel ist die fehlende Anerkennung das wichtigste Hemmnis für eine effektive Lehre. Es ist daher wichtig, die Wertigkeit der Lehre durch die Belohnung guter Lehrleistungen und Schaffung einer dahingehenden Transparenz zu erhöhen.


HNO ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
T. Stöver ◽  
S. Dazert ◽  
S. K. Plontke ◽  
S. Kramer ◽  
P. Ambrosch ◽  
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Keyword(s):  

Zusammenfassung Hintergrund Ab Frühjahr 2020 kam es zur weltweiten Verbreitung von SARS-CoV‑2 mit der heute als erste Welle der Pandemie bezeichneten Phase ab März 2020. Diese resultierte an vielen Kliniken in Umstrukturierungen und Ressourcenverschiebungen. Ziel unserer Arbeit war die Erfassung der Auswirkungen der Pandemie auf die universitäre Hals-Nasen-Ohren(HNO)-Heilkunde für die Forschung, Lehre und Weiterbildung. Material und Methoden Die Direktorinnen und Direktoren der 39 Universitäts-HNO-Kliniken in Deutschland wurden mithilfe einer strukturierten Online-Befragung zu den Auswirkungen der Pandemie im Zeitraum von März bis April 2020 auf die Forschung, Lehre und die Weiterbildung befragt. Ergebnisse Alle 39 Direktorinnen und Direktoren beteiligten sich an der Umfrage. Hiervon gaben 74,4 % (29/39) an, dass es zu einer Verschlechterung ihrer Forschungstätigkeit infolge der Pandemie gekommen sei. Von 61,5 % (24/39) wurde berichtet, dass pandemiebezogene Forschungsaspekte aufgegriffen wurden. Von allen Kliniken wurde eine Einschränkung der Präsenzlehre berichtet und 97,5 % (38/39) führten neue digitale Lehrformate ein. Im Beobachtungszeitraum sahen 74,4 % der Klinikdirektoren die Weiterbildung der Assistenten nicht gefährdet. Schlussfolgerung Die Ergebnisse geben einen Einblick in die heterogenen Auswirkungen der Pandemie. Die kurzfristige Bearbeitung pandemiebezogener Forschungsthemen und die Einführung innovativer digitaler Konzepte für die studentische Lehre belegt eindrücklich das große innovative Potenzial und die schnelle Reaktionsfähigkeit der HNO-Universitätskliniken, um auch während der Pandemie ihre Aufgaben in der Forschung, Lehre und Weiterbildung bestmöglich zu erfüllen.


2021 ◽  
Author(s):  
Andreas Müller ◽  
Felix M. Wagner ◽  
Juliane Matlach ◽  
Marion Zimmermann ◽  
Heike Troeber ◽  
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Keyword(s):  

Zusammenfassung Hintergrund Die erste Welle der COVID-19-Pandemie stellte Lehrende und Studierende vor große Herausforderungen, da die studentische Lehre trotz Einschränkung des Präsenzunterrichts stattzufinden hatte. Für Präsenzunterricht und Veranstaltungen mit Patientenkontakt mussten kurzfristig zwischen Mitte März und Beginn des Semesters im April Alternativen gestaltet werden. Ziel der Arbeit Beschreibung von Konzept und Umsetzung der studentischen Lehre an der Augenklinik der Universitätsmedizin Mainz in kompletter digitaler Form im Sommersemester 2020. Konzeptvorstellung Vorlesung, Untersuchungskurs und Praktikum der Augenheilkunde finden an der Universitätsmedizin Mainz im 5. und 6. Semester im Studiengang Humanmedizin statt. Grundlage der Neukonzeption war der bisherige Kursaufbau. Das umgesetzte Konzept umfasste Vorlesungen als Videopodcasts, Untersuchungsvideos, Online-Untersuchungskonferenzen, leitsymptomorientierte interaktive Patientenfälle, Operationsvideos, Anamnesevideos von Patienten und die Gestaltung eines „Live-Patientenzimmers“, in dem Patientenfälle inklusive Live-Übertragung des Spaltlampenbefundes und der Fundoskopie präsentiert wurden. Die Evaluation durch Studierende zeigte eine sehr gute Annahme des Konzeptes. Diskussion Es gelang innerhalb eines Zeitrahmens von 4 Wochen eine vollständige Überarbeitung und Digitalisierung des Kurses Augenheilkunde. Der größte Anteil der Neugestaltung beinhaltete die mediale Produktion von Untersuchungsvideos, interaktiven Patientenfällen und Videopodcasts der Vorlesungen. Diese digitalen Lehrkonzepte können auch in den nächsten Semestern nach Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts genutzt werden und die Präsenzlehre in der Augenheilkunde unterstützen.


2020 ◽  
Author(s):  
J. L. Lauermann ◽  
M. Treder ◽  
R. L. Merté ◽  
A. Schloßbauer ◽  
J. C. Becker ◽  
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Author(s):  
Sarah König ◽  
Philipp Stieger ◽  
Sonia Sippel ◽  
Martina Kadmon ◽  
Katrin Werwick ◽  
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Zusammenfassung Hintergrund Didaktiktrainings tragen zur Verbesserung der Qualität der medizinischen Lehre bei. In einem Kurs des Train-the-Trainer-Konzepts (TTT-Konzepts) der Chirurgischen Arbeitsgemeinschaft Lehre (CAL) wurden dabei Lehrende (TN) verschiedener Professionen und Karrierestufen gemeinsam unterrichtet. Ziel der Arbeit Einschätzungen zur eigenen Lehrtätigkeit im klinischen Alltag durch verschiedene Gruppen, wie assistenzärztliches (AÄ), oberärztliches Personal (OÄ) und Pflegende (KP), deren Wahrnehmung von Erschwernissen und Artikulation von Wünschen zur Lehrverbesserung. Material und Methoden Vor Kursbeginn wurden biografische Daten, didaktische Vorerfahrungen, Lehrhindernisse sowie Wünsche zur Lehrverbesserung erfragt. Nach Abschluss wurden die TN gebeten, den Kurs zu bewerten. Die Antworten zu den geschlossenen und offenen Fragen wurden quantitativ und qualitativ ausgewertet. Ergebnisse Von 2014 bis 2017 wurden 6 Basiskurse (TTT-A) an 3 Standorten durchgeführt. 97 TN nahmen an den Befragungen teil (AÄ n = 44, OÄ n = 19, KP n = 17). Mehr als ⅔ verfügten bereits über didaktische Vorkenntnisse. Zwischen ärztlichen und pflegerischen Berufsgruppen fanden sich hierbei keine signifikanten Unterschiede. Während AÄ und KP primär am Krankenbett unterrichteten, lehrten OÄ überwiegend im Rahmen von Vorlesungen, Wahlfächern und Seminaren. Für die Lehre im klinischen Alltag fühlte sich nur ein geringer Anteil aus allen Berufsgruppen gut vorbereitet. Als Haupterschwernisse wurden Zeit- und Personalmangel, eine zu hohe Anzahl von Studierenden und zu geringe eigene didaktische Vorkenntnisse angegeben. Fast ⅔ der AÄ empfanden die studentische Lehre als starke oder moderate Belastung, gegenüber ca. 50% der OÄ und 60% KP. Als Wünsche zur Lehrverbesserung wurden differenziertere Vorgaben zu Inhalt und Aufbau der Lehrveranstaltungen, eine höhere Wertschätzung der Lehre insgesamt sowie die regelmäßige didaktische Qualifizierung der Lehrenden genannt. Diskussion Berufsgruppenbedingte Unterschiede im klinischen Alltag und individueller Karrierefortschritt üben einen Einfluss auf Art, Umsetzung und Wahrnehmung der Lehrtätigkeit aus. Durch Fokussierung auf Lernziele und wesentliche für den Unterricht am Krankenbett relevante Lehr- und Prüfungsformate können Dozententrainingsprogramme berufsgruppenübergreifend zum Wissens- und Kompetenzzuwachs beitragen. Hinweise auf einen nachhaltigen Effekt ermutigen zur Fortsetzung und Weiterentwicklung des TTT-Konzepts.


2019 ◽  
Vol 237 (05) ◽  
pp. 689-698
Author(s):  
Max Loidl ◽  
Achim Schneider ◽  
Oliver Keis ◽  
Wolfgang Öchsner ◽  
Claudia Grab-Kroll ◽  
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Zusammenfassung Hintergrund An der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm werden die Lernziele der Augenheilkunde den Studierenden schwerpunktmäßig in einer einwöchigen Blockveranstaltung im 4. Studienjahr vermittelt. Gemäß des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin (NKLM) zählt zu diesen Lernzielen auch die klinische Untersuchung des Auges inklusive der Augenhintergrunduntersuchung. Um diese im NKLM definierte Kompetenz bestmöglich zu trainieren, wurde an der Augenklinik der Universität Ulm ein neuartiger, auf „Augmented Reality“ basierender Trainingssimulator (Eyesi Indirect, VRmagic Holding AG, Mannheim) in die Lehre integriert. Im Rahmen der durchgeführten Blockwoche wurden 2 Kernfragen untersucht: Steigert der einwöchige Blockunterricht das Interesse für das Fachgebiet Augenheilkunde? Wie beurteilen Studierende dabei den Einsatz einer innovativen E-Learning-Technologie verglichen mit 3 anderen klassischen Lehrmethoden zum Erlernen der Ophthalmoskopie? Material/Methoden Im Rahmen der studentischen Lehre (Blockwochen Juli und Oktober 2016) wurden 292 Studierende per Fragebogen jeweils am Anfang und am Ende der einwöchigen Veranstaltung anonym und auf freiwilliger Basis bezüglich ihrer Einschätzung der Blockwoche und des Trainingssimulators befragt. Die Ophthalmoskopien wurden klassisch am Ophthalmoskop-Trainer, am Kopfmodell und an Kommilitonen geübt und anschließend am neuen Simulator durchgeführt. Ergebnisse Insgesamt zeigte sich bei den Studierenden ein nur geringes Interesse für das Fachgebiet Augenheilkunde. Die Blockwoche konnte jedoch dazu beitragen, das Interesse zu steigern (p < 0,001). Auch die Attraktivitätseinschätzungen vor und nach der Blockwoche bezüglich der Augenheilkunde als späteres Berufsziel und als Wahlfach im Praktischen Jahr ließen sich signifikant steigern (p < 0,001 bzw. p = 0,031). Hinsichtlich des Einsatzes innovativer E-Learning-Technologien konnte gezeigt werden, dass der Umgang mit dem Simulator zum Erlernen der Ophthalmoskopie von den Studierenden attraktiver eingeschätzt wurde als die klassischen technikgestützten Lehrmethoden (alle p < 0,01). Die Freude am Lernen konnte tendenziell nur durch das Üben am Kommilitonen weiter gesteigert werden (p = 0,051). Schlussfolgerung Die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zeigen eine positive Auswirkung der Blockwoche auf die Attraktivitätseinschätzung des Fachgebiets durch die teilnehmenden Studierenden. E-Learning-Methoden können die Freude am Lernen steigern. Einen vollständigen Ersatz der Übungen am realen Menschen kann der Trainingssimulator allerdings nicht liefern.


Author(s):  
Tilman Laubert ◽  
Michael Thomaschewski ◽  
Paul Auerswald ◽  
Markus Zimmermann ◽  
Linda Brüheim ◽  
...  
Keyword(s):  

Zusammenfassung Hintergrund Simulationstraining in der minimalinvasiven Chirurgie (MIC) wird zunehmend relevant. Inwieweit das etablierte Lübecker Toolbox-Curriculum (LTB-Curriculum) zum Erlernen von MIC-Basisfertigkeiten die studentische Lehre in der Chirurgie ergänzen kann und mit welcher Akzeptanz, ist unklar. Material und Methoden Seit 04/2015 haben Studierende der Humanmedizin an der Universität zu Lübeck die Möglichkeit, das hoch standardisierte und validierte LTB-Curriculum zu absolvieren. Dieses besteht inhaltlich aus 6 aufeinander aufbauenden Übungen mit definierten Zielvorgaben. Videotutorials erlauben das autodidaktische Training. Der individuelle Trainingsfortschritt wurde laufend dokumentiert wie im Curriculum vorgesehen. Es erfolgte die standardisierte Evaluation über ein für die Evaluation von Lehrveranstaltungen der Universität zu Lübeck etabliertes Onlineportal. Ergebnisse Zwischen 04/2015 und 07/2016 durchliefen 63 Studierende das LTB-Curriculum. Das generelle Interesse an einer chirurgischen Fachdisziplin stieg von im Mittel 1,61 (Standardabweichung [SD] 0,78) vor dem Curriculum auf 1,12 nach dem Curriculum an. Die Anzahl der notwendigen Wiederholungen bis zum Erreichen der Zielvorgaben betrug für die Übungen 1 – 6 im Median 24 (6 – 79), 23 (5 – 61), 7 (5 – 33), 15 (5 – 59), 16 (5 – 50) und 18 (7 – 48). Keiner der 63 Studierenden brach das LTB-Curriculum vorzeitig ab. Im Durchschnitt wurden 4,35 (SD 1,58) Stunden pro Woche aufgewandt und im Mittel eine Gesamtdauer von 4,1 (SD 1,2) Wochen benötigt, um das LTB-Curriculum zu komplettieren. Die Evaluationsergebnisse ergaben eine Gesamtnote von 1,0 (SD 0,17). Der Lernzuwachs, die Didaktik und die Struktur des Trainingsprogramms wurden mit im Mittel 1,0 (SD 0,24), 1,14 (SD 0,36) und 1,0 (SD 0,24) bewertet. Die Relevanz des Curriculums für das weitere Studium und die zukünftige berufliche Tätigkeit wurde im Durchschnitt mit 1,2 (SD 0,45) angegeben. Schlussfolgerung Das Angebot, das strukturierte Lübecker Toolbox-Curriculum zusätzlich zur regulären Lehre absolvieren zu können, wurde von zahlreichen Studierenden angenommen und sehr positiv evaluiert. Die Ergebnisse legen zudem nahe, dass das LTB-Curriculum das Interesse an einer chirurgischen Fachrichtung bei Studierenden steigert. In Zeiten, da die Chirurgie um Nachwuchs bemüht sein muss, erscheint dieser Aspekt relevant.


2015 ◽  
Vol 112 (6) ◽  
pp. 477-487 ◽  
Author(s):  
B. Käsmann-Kellner ◽  
B. Seitz
Keyword(s):  

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