myofunktionelle therapie
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2019 ◽  
Vol 51 (03) ◽  
pp. 201-206
Author(s):  
Karin Pfaller-Frank

ZusammenfassungDie myofunktionelle Therapie, wie diese von Daniel Garliner in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts im deutschen Sprachraum eingeführt wurde, ist in ihrer ursprünglichen Form, mitsamt den vielen Modifikationen nicht mehr zeitgemäß. Ursachen dafür mögen eine unzulässige Trivialisierung der MFT an sich sowie eine Vernachlässigung der funktionellen Betrachtungen sein. Das Wissen über den dynamischen Charakter von orofazialen Funktionen, die Interaktion von Struktur und Funktion, die Wechselbeziehung von Stabilität und Mobilität, die Interaktionen von Sensibilität, Stereognose und Sensomotorik und die Relevanz von Gleichgewichtsmechanismen haben ein besseres Verständnis über orofaziale Funktionen ermöglicht. Die MFT bzw. die funktionelle Behandlung orofazialer Dysfunktionen ist mittlerweile zu einem unverzichtbaren Bestandteil im Rahmen kieferorthopädischer/kieferchirurgischer und logopädischer Behandlungen geworden. Selbstverständlich sind nicht sämtliche ursprünglichen Behandlungsfaktoren überholt, sie werden zunehmend in ein funktionelles Grundverständnis eingebunden und abgestimmt auf die jeweils individuelle Situation eingesetzt.Diese auf der Interaktion von Struktur und Funktion basierende gemeinsame Herangehensweise von KFO und Logopädie trägt den wechselseitigen Abhängigkeiten von sogenannten harten und weichen Geweben Rechnung. Die Überlegungen zum soft tissue paradigm nach Proffit [1] stellen die konzeptionelle Grundlage für einen vielversprechenden Ansatz dar.


1987 ◽  
Vol 48 (5) ◽  
pp. 460-463 ◽  
Author(s):  
Paul W. Stöckli ◽  
Vis B. Ingervall ◽  
J. P. Joho ◽  
L. Wieslander

1987 ◽  
Vol 48 (3) ◽  
pp. 207-211
Author(s):  
B. Graf-Pinthus ◽  
D. Garliner

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