faktorieller survey
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Author(s):  
Andreas Damelang ◽  
Ann-Katrin Rückel

ZusammenfassungBerufliche Geschlechtersegregation produziert und reproduziert soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern. Vor diesem Hintergrund steht in diesem Artikel die Wahrnehmung von Stellenausschreibungen im Fokus. Wenn Frauen einzelne Merkmale einer Stellenausschreibung für mehr oder weniger attraktiv halten, kann dies zur beruflichen Geschlechtersegregation beitragen. Wir fragen, wie sowohl die sprachliche Gestaltung einer Stellenausschreibung als auch die im Rahmen einer Stellenausschreibung genannten Merkmale einer Arbeitsstelle die Attraktivitätseinschätzung dieser Stelle für Frauen beeinflussen. Im Rahmen eines faktoriellen Surveys werden 224 weiblichen Erwerbstätigen im Alter von 25–40 Jahren hypothetische Stellenausschreibungen vorgelegt, welche sich hinsichtlich verschiedener Dimensionen unterscheiden und auf ihre Attraktivität hin eingeschätzt werden sollen. Die kausalen Effekte der Vignettendimensionen werden in einem Mehrebenenmodell geschätzt und zeigen, dass flexible Arbeitszeiten die bedeutsamste Größe sind. Des Weiteren üben stereotyp weibliche Formulierungen und gendersensible Positionsbezeichnungen im Vergleich zu rein maskuliner Ansprache einen positiven Einfluss auf die Bewertung einer Stellenausschreibung aus. Zudem sind weibliche Rollenvorbilder relevant.


Author(s):  
Fabian Thiel
Keyword(s):  
Low Cost ◽  

Zusammenfassung Die Low-Cost-Hypothese (LCH) postuliert, dass der Effekt einer Einstellung auf einstellungskonformes Handeln mit steigenden Kosten sinkt. Tutić et al. (2017) formalisieren die theoretischen Implikationen der LCH mithilfe eines mikroökonomischen Modells. Sie veranschaulichen, dass sich die LCH anhand einer verbesserten Teststrategie bewährt, während sie, basierend auf der vormals üblichen Modellierung mittels der expliziten Aufnahme eines Interaktionsterms, scheitert. Die von ihnen präsentierten Beispiele erlauben jedoch nur einen eingeschränkten Test der LCH im weiteren Sinn eines Einkommenseffekts – nicht aber im engeren Sinn eines tatsächlichen Preiseffekts einstellungskonformen Handelns. Dieser Beitrag liefert eine wichtige Ergänzung, indem am Beispiel der Befürwortung einer City-Maut eine erste Prüfung der verbesserten Teststrategie der LCH im engeren Sinn vorgelegt wird. Datengrundlage ist ein faktorieller Survey (FS), in dem im Rahmen einer Bevölkerungsbefragung in München und vier Umlandgemeinden im Frühsommer 2018 mehr als 1300 Personen über 5300 fiktive Mautmodelle bewerteten. Kernbefund der vorliegenden Untersuchung ist, dass sich die LCH anhand der verbesserten Teststrategie für den betrachteten Anwendungsfall der Befürwortung einer City-Maut bewährt.


2019 ◽  
Vol 22 (5) ◽  
pp. 1147-1174
Author(s):  
Annabell Daniel ◽  
Martin Neugebauer ◽  
Rainer Watermann
Keyword(s):  

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