felix mendelssohn bartholdy
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2021 ◽  
pp. 096777202110465
Author(s):  
Tess EK Cersonsky ◽  
Julie Roth

Felix Mendelssohn Bartholdy (1805–1847) is widely regarded as one of the musical geniuses of the Romantic period. A prodigy akin to Mozart, Mendelssohn composed piano works, symphonies, and concertos at an early age but died young, at 38. His death has been attributed to neurological disease, but the mystery of his diagnosis is amplified by the fact that his sisters died under similar circumstances, including the renowned composer, Fanny Mendelssohn Hensel. Mendelssohn died after years of suffering from headaches, earaches, and mood disturbances. In the final year of his life, his acute decline was marked by stepwise, progressive neurologic deficits: gait disturbance, loss of sensation in the hands, partial paralysis, and, finally, loss of consciousness. The similar pattern of disease within his family suggests an underlying genetic link, though this may be multifactorial in nature. We present a thorough, posthumous differential diagnosis for Mendelssohn's illness, given his medical history, the familial pattern, and hints from within his music. Possible diagnoses include ruptured cerebral aneurysm with resultant subarachnoid hemorrhage, familial cerebral cavernous malformation, and cerebral autosomal dominant arteriopathy with subcortical infarcts and leukoencephalopathy (CADASIL). Continued research into Mendelssohn's life may yield more information about his illness, death, and possibly true diagnosis.


2021 ◽  
Vol 60 (1) ◽  
pp. 21-30
Author(s):  
Stefan Wolkenfeld

Der Musikwissenschaftler August Wilhelm Ambros (1816-1876) spielte als Feuilletonist und Komponist im Prager Musikleben der 1840er Jahre eine wichtige Rolle. Seine 1848 komponierte Schauspielmusik zu William Shakespeares "Othello" (die in Prag zahlreiche Aufführungen erlebte) wurde nie publiziert und galt als verschollen. Diese Ansicht muss revidiert werden. Das Autograph der Komposition befindet sich seit 1939 unbeachtet im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek. Die erste Sichtung ergab folgenden Befund: Ambros hat sich an dem für eine Schauspielmusik üblichen Modell orientiert. Neben Ouvertüre und Finale besteht die Komposition aus mehreren Zwischenaktmusiken, die durch die Handlung des Dramas miteinander verknüpft sind. Stilistisch orientiert sich die Komposition an den Werken Felix Mendelssohn Bartholdys und Robert Schumanns, die für den Prager Davidsbündler Ambros als wichtige Vorbilder fungierten. Durch die Entdeckung der Schauspielmusik zu "Othello" lässt sich diese immer wieder betonte Nähe nun an einem größeren Werk untersuchen.    The musicologist August Wilhelm Ambros (1816-1876) played an important role as feature writer and composer in the musical life of Prague during the 1840s. In 1848 he composed an incidental music for William Shakespeare's drama "Othello" which was performed in Prague for several times, but never was published. It has been considered to be lost, what has to be revised. The autograph of the composition is owned by the Austrian National Library since 1939, but has met with no response so far. The results of a first investigation are: the music to the drama "Othello" does not diverge from the common patterns of this genre. It consists an overture, a finale and some intermission music. Its style is affected, like most of Ambros' other compositions, by Robert Schumann and Felix Mendelssohn Bartholdy. The recovering of this composition now allows to research this influence on a larger opus. 


2021 ◽  
Vol 68 (4) ◽  
pp. 417-424
Author(s):  
Henrike Rost

Die beschriebene Zeichnung befindet sich heute im Stammbuch der ältesten Tochter der Familie, Emily Moscheles, das zur Musiksammlung der Staatsbibliothek zu Berlin gehört (D-B Mus. Ms. Autogr.). Sie zeigt den wohl originellsten Eintrag im Stammbuch und ist mit Widmung und Datum (23.6.1844) zweifelsfrei Felix Mendelssohn Bartholdy zuzuschreiben. Die filigrane Bleistiftzeichnung illustriert auf kleinster Fläche mit bestechendem Charme und einigem Witz die Geschichte des musikalischen Heranwachsens der Emily Moscheles. bms online (Cornelia Schöntube)


2021 ◽  
Vol 51 (1) ◽  
pp. 47-49
Author(s):  
Raymond Dittrich

Die Proskesche Musiksammlung in der Bischöflichen Zentralbibliothek Regensburg besitzt ein bislang unbekanntes Autograph von Felix Mendelssohn Bartholdy, eine weitere Solokadenz zu dem Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester in d-Moll von 1823. Die Handschrift, deren Echtheit die Forschungsstelle für die Leipziger Ausgabe der Werke Felix Mendelssohn Bartholdys bestätigte, gelangte 1933 als Geschenk von Otto von Mendelssohn Bartholdy, einem Enkel des Komponisten, an den damaligen Regensburger Bischof Michael Buchberger in die Proskesche Musiksammlung. Die Kadenz unterscheidet sich wesentlich von der in Berlin überlieferten Solokadenz innerhalb der Gesamtpartitur.


2021 ◽  
Vol 55 (2) ◽  
pp. 162-183
Author(s):  
Susanne Boetius

Auf Veranlassung von Friedrich Wilhelm IV. wurde am 28. Oktober 1841 im Potsdamer Theater im neuen Palais Sophokles' <Antigone> mit Schauspielmusik von Felix Mendelssohn-Bartholdy aufgeführt (op. 55). Aus der erhaltenen kompositorischen Urschrift sowie weiteren handschriftlichen Quellen (aus der Staatsbibliothek zu Berlin) ist zu ersehen, dass die Komposition nach der Erstaufführung zum Teil umfangreiche Änderungen erfuhr. Anhand dieser Quellen wird der Entstehungsprozess vom Beginn bis zur Drucklegung nachgezeichnet.


2021 ◽  
Vol 55 (2) ◽  
pp. 145-161
Author(s):  
Ralf Wehner

In der Freemantle Collection der Brotherton Library, University of Leeds, befindet sich ein fünfseitiges Autograph von Felix Mendelssohn-Bartholdy, das bisher nicht identifiziert war. Dieses unbekannte Orchesterwerk des Komponisten ist eine kleine Bühnenmusik zu dem Vorspiel "Kurfürst Johann Wilhelm im Theater" von Karl Immermann, mit dem das Stadttheater Düsseldorf am 28. Oktober 1834 eröffnet wurde. Im ersten Teil werden einige Takte aus Mozarts "Don Giovanni" adaptiert, der zweite Teil bildete die Begleitmusik zu einem von Theodor Hildebrandt nach dem Kupferstich von Giovanni Volpato "Der Parnass von Raphael" entworfenen "lebenden Bild", das Schauspieler in Szene setzten.


2021 ◽  
Vol 65 (4) ◽  
pp. 313-337
Author(s):  
Alain Gehring

Von Mendelssohns aufführungspraktischer Einrichtung des Händelschen Oratoriums "Solomon" war bislang lediglich eine in der Musikabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin verwahrte, autographe Orgelstimme zugänglich. Für das Musikfest am 7. Juni 1835 in Köln, bei dem es erstmals aufgeführt wurde, erschien auch ein Programmheft mit einer deutschen Übersetzung des Oratorientextes im Druck. In der Bibliothek der Hochschule für Musik und Tanz Köln konnte der Autor sowohl eine Orgelstimme zu Händels "Solomon" mit zahlreichen Eintragungen von Mendelssohns Hand als auch eine zweibändige, von Verkenius angefertigte Partiturabschrift der aufführungspraktischen Einrichtung Mendelssohn mit deutschem Text auffinden.


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