diu crone
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2019 ◽  
Vol 60 (1) ◽  
pp. 63-85
Author(s):  
Selena Rhinisperger

This paper analyses how Heinrich von dem Türlin creates a metadiscourse about generic issues and conventions of Arthurian tales in his Romance Diu Crône by outlining the importance of narration itself for the Arthurian court. Based on two scenes where first the Arthurian court and than Gawein as main character of the tale are on the verge of forgetting themselves, the anaysis shows how processes of telling one’s own story are crucial not only for memoria but even for one’s own existence. By shifting these observations from the level of the narrated world to the narration itself the close connections between telling and being can be understood as an implicit theory of performative narration.


2018 ◽  
Vol 6 (1) ◽  
pp. 46-69
Author(s):  
Michaela Wiesinger
Keyword(s):  

Zusammenfassung Es ist eine anerkannte Forschungsmeinung, dass im höfischen Roman in der Figur der Fee Reste keltischer Mythen bewahrt worden sind. In mittelhochdeutschen Texten ist das jedoch nur noch in sehr abgeschwächter Form sichtbar, da andersweltliche Frauenfiguren in höfischen Romanen meist in den Artushof integriert werden und damit ihr antagonistisches Potential und auch ihre Handlungsmacht verlieren. Entgegen der etablierten These, dass diese Integration unumkehrbar vonstattengeht, möchte dieser Aufsatz die Frage stellen, ob das in Texten, die mit mythischen Residuen spielen und sich durch eine Allgegenwärtigkeit des Wunderbaren auszeichnen, wirklich der Fall ist. Am Beispiel der Crône soll gezeigt werden, dass die Anderweltlichkeit der Frauenfiguren durch die Nähe zum Artushof nicht völlig aufgelöst, sondern lediglich in die Latenz verdrängt wird und unter bestimmten Bedingungen wieder reaktiviert werden kann. Armin Schulz folgend, wird die These aufgestellt, dass die Fee als Erzählfunktion viel stärker die Zeichnung der Frauenfiguren in der Crône prägt, als vordergründig ersichtlich ist.


2012 ◽  
Author(s):  
Heinrich von dem Türlin
Keyword(s):  

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