diabetische komplikationen
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2018 ◽  
Vol 16 (01) ◽  
pp. 10-13
Author(s):  
Ovidiu Stirban

Diabetesspezifische Komplikationen sind in der Regel mit einer deutlichen Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen sowie hohen Kosten assoziiert. Kaum eine dieser Komplikationen hat jedoch eine so ausgeprägte psychologische Komponente wie die sexuelle Dysfunktion. Die Diskrepanz zwischen fehlenden morphologischen Veränderungen und den verstörenden funktionellen Einschränkungen macht die Diagnose schwierig – vor allem, weil es Betroffenen oft schwerfällt, über ihr Leiden zu sprechen. Aus diesem Grund ist eine aktive Diagnose von großer Bedeutung, um eine spezifische Therapie einleiten zu können. Diese ist nicht nur deshalb so wichtig, um die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen, sondern auch um potenzielle zugrunde liegende, bislang aber unbekannte diabetische Komplikationen oder eine asymptomatische koronare Herzerkrankung aufzudecken.


2017 ◽  
Vol 22 (06) ◽  
pp. 276-277
Author(s):  
Cornelia Blaich

Lunghi C et al. The Association between Depression and Medication Nonpersistence in New Users of Antidiabetic Drugs. Value Health 2017; 20: 728–735 Diabetes ist eine der häufigsten chronischen Krankheiten weltweit. Diabetes-Patienten haben zudem ein höheres Risiko, eine Depression zu entwickeln, die wiederum das Risiko für diabetische Komplikationen erhöht. Die Langzeitkontrolle des Blutzuckerspiegels und die damit verbundene Prävention von Folgeerkrankungen werden maßgeblich von der Therapietreue der Patienten beeinflusst.


2017 ◽  
Vol 42 (03) ◽  
pp. 192-192

Die Häufigkeit von degenerativen Gelenkerkrankungen hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen, und bei vielen Patienten treten im Verlauf Probleme beim Gehen auf, z. B. wegen Schmerzen oder verminderter Funktionsfähigkeit von Hüft- und Kniegelenken. Nehmen, ähnlich wie kardiovaskuläre Probleme, mit zunehmender Einschränkung der Beweglichkeit bei Patienten mit begleitendem Diabetes auch diabetische Komplikationen zu?


2014 ◽  
Vol 23 (02) ◽  
pp. 100-106
Author(s):  
F. Jakob ◽  
L. C. Hofbauer

ZusammenfassungEin Diabetes mellitus beeinträchtigt das Skelettsystem und ist ein starker Risikofaktor für die Entwicklung einer Osteoporose mit Fragilitätsfrakturen. Die zugrundeliegenden Mechanismen für die erhöhte Fragilität des Knochens sind unzureichend bekannt, umfassen jedoch direkte und indirekte Effekte einer chronischen Hyperglykämie auf den Knochenstoffwechsel. Beim Typ-1-Diabetes mellitus (T1DM) ist das Skelett deutlich stärker betroffen als beim Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM), insbesondere durch diabetische Komplikationen. Die Knochendichte kann bei Patienten mit T2DM sogar erhöht sein, schützt aber offenbar aufgrund einer eingeschränkten Qualität weniger gut gegen Frakturen. Orale Antidiabetika vom Typ der Glitazone fördern den Knochenverlust und sollten daher bei Osteoporose vermieden werden. Ein körperlich aktiver und gesunder Lebensstil, eine konsequente Prävention und Therapie diabetischer Komplikationen sind zusammen mit einer Basistherapie bestehend aus Kalzium und Vitamin D die Säulen der Behandlung der Osteoporose bei T1DM und T2DM. Die Messung der Knochendichte und die Bestimmung anderer Risikofaktoren dienen der Festlegung einer risikoadaptierten spezifischen Therapie. Auch wenn sie nicht spezifisch bei Diabetikern untersucht wurden, scheinen sämtliche etablierte Osteo porosetherapien bei Patienten mit Diabetes mellitus wirksam zu sein.


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