psychischer stress
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2021 ◽  
Vol 32 (3) ◽  
pp. 159-171
Author(s):  
Judit Marheineke ◽  
Franziska Theves ◽  
Ruth Deck ◽  
Dominik Pöppl ◽  
Thomas Kohlmann ◽  
...  
Keyword(s):  

Zusammenfassung. Hintergrund: Depressivität kann die Verlaufsentwicklung der Teilhabe nach einem Schlaganfall bedeutend beeinflussen, sodass ein Bedarf an geeigneten und in der ambulanten Neurorehabilitation geprüften Screeninginstrumenten besteht. Mittels Rasch-Analyse wurde eine psychometrische Evaluation der Depressions-Angst-Stress-Skalen (DASS-21) an einer Stichprobe aus der ambulanten Neurorehabilitation durchgeführt. Methodik: 403 Rehabilitand_innen nach Schlaganfall, die sich zur Behandlung in insgesamt 17 ambulanten neurologischen Rehabilitationszentren in Deutschland befanden, füllten zu Beginn ihrer Behandlung die DASS-21 aus. Es wurde eine Rasch-Analyse durchgeführt, um mittels verschiedener Kriterien die Passung des Fragebogens hinsichtlich der Anforderungen des Rasch-Modells zu prüfen. Ergebnisse: Sowohl die Subskalen Depression und Stress als auch eine Skala, die aus den Depressions- und Stress-Items kombiniert wurde, erfüllten nach einigen Modifikationen die Kriterien des Rasch-Modells. Die Subskala Angst konnte die Kriterien nicht erfüllen. Diskussion: Die DASS-21 scheinen gemäß dieser ersten Studie bei Verwendung der Subskalen Depression und Stress sowie einer kombinierten Skala aus Depressions- und Stress-Items als Screeninginstrument, beispielsweise in Bezug auf eine übergeordnete Variable „psychischer Stress“, geeignet, um zu Beginn der ambulanten Neurorehabilitation die Rehabilitand_innen herauszufiltern, die besonderen psychologischen Betreuungsbedarf haben.


2020 ◽  
Vol 15 (03) ◽  
pp. 28-32
Author(s):  
Angelika Uphoff

SummaryDie essenzielle Hypertonie ist mit etwa 90 % aller Fälle die häufigste Form des Bluthochdrucks; drei von vier Patienten über 60 Jahre nehmen Blutdrucksenker ein. Der Beitrag stellt Ihnen fünf Fallbeispiele der essenziellen Hypertonie aus der Klassischen Homöopathie vor. Der gemeinsame Nenner: psychischer Stress als Mitursache. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Symptombilder wird in jedem Fall ein anderes Mittel benötigt: Calcium carbonicum, Argentum nitricum, Sepia, Staphisagria und Nux vomica.


2018 ◽  
Vol 13 (06) ◽  
pp. 24-28
Author(s):  
Anja Pasch
Keyword(s):  

SummaryPsychischer Stress wirkt sich direkt auf den Darm aus und kann neben anderen Entstehungsfaktoren wesentlich am Reizdarmsyndrom beteiligt sein. Unter subjektiv erlebtem sozialen Druck und fehlenden eigenen Grenzen können Symptome und der Gang zur Toilette zu Ersatzschutzräumen werden. Neu gefasste Glaubenssätze sowie Methoden der Selbststeuerung, Erdung und Imagination können - auch im Bauch - zur Entspannung führen.


2015 ◽  
Vol 75 (09) ◽  
pp. 895-896
Author(s):  
Saskia Kleier
Keyword(s):  

2015 ◽  
Vol 23 (3) ◽  
pp. 123-140 ◽  
Author(s):  
Andreas Zimber ◽  
Stephan Hentrich ◽  
Katharina Bockhoff ◽  
Carla Wissing ◽  
Franz Petermann

Zusammenfassung. Der Forschungsstand zur psychischen Gesundheit der Führungskräfte wurde bisher nicht systematisch ausgewertet. Die folgende Literaturübersicht fasst Ergebnisse aus 34 klinisch-epidemiologischen sowie arbeitspsychologischen Studien qualitativ und quantitativ zusammen. Ausgewertet wurden Ergebnisse zur Verbreitung psychischer Beeinträchtigungen (Fragestellung 1) sowie zu arbeitsbezogenen Risiko- und Schutzfaktoren (Fragestellung 2). Es liegen Ergebnisse zu fünf unterschiedlichen Gesundheitsrisiken vor: psychische Gesundheit und Wohlbefinden, depressive und psychosomatische Symptome, Burnout, Irritation und psychischer Stress. Die bisherige Befundlage zu Fragestellung 1 ist zu heterogen, um hieraus Trends ableiten zu können. Eindeutiger zu interpretieren sind Ergebnisse zu den Risiko- und Schutzfaktoren: Die quantitative Arbeitsbelastung und Konflikte durch die Führungsrolle wiesen jeweils in mehreren Studien signifikante Zusammenhänge mit den psychischen Risiken auf. Arbeitsplatzsicherheit, soziale Unterstützung und Handlungsspielraum erwiesen sich als protektive Faktoren. Aus den Ergebnissen des Reviews werden der weitere Forschungsbedarf sowie spezifische Präventionsstrategien abgeleitet.


2014 ◽  
Vol 33 (11) ◽  
pp. 780-789
Author(s):  
S. Wachholz ◽  
M. Esslinger ◽  
M. Schäfer ◽  
A. Friebe

ZusammenfassungEine Immunaktivierung geht häufig mit Verhaltensänderungen (sickness behavior) einher, die Teil der unspezifischen Immunantwort sind, über inflammatorische Zytokine gesteuert werden und durch veränderte Priorisierung von Aktivitäten zur erfolgreichen Immunabwehr beitragen. Bei chronischer Immunaktivität kann sich aus diesen Verhaltensänderungen ein depressives Syndrom entwickeln. Dieser Zusammenhang wurde anhand humaner Modelle (immunaktivierende Behandlung mit Interferon-alpha) bestätigt. Umgekehrt finden sich erhöhte Immunparameter auch bei primär depressiven Patienten und Studien zeigten antidepressive Effekte einer anti-inflammatorischen Add-on-Therapie. Psychischer Stress, der eine Aktivierung des peripheren Immunsystems bewirkt und Hauptrisikofaktor für die Entwicklung einer depressiven Episode ist, könnte hier als Bindeglied fungieren. Mikroglia sind an vorderster Front in inflammatorische Prozesse im ZNS involviert und parallel an der Aufrechterhaltung synaptischer Verbindungen beteiligt. Sie bilden eine wichtige Schnittstelle zwischen Inflammation und Neurotransmission. Sowohl inflammatorische Prozesse in der Peripherie als auch psychischer Stress führen zur Aktivierung von Mikroglia und triggern die Induktion eines pro-inflammatorischen, neurotoxischen Phänotyps. Freigesetzte Zytokine und neurotoxische Metabolite induzieren über vielfältige Mechanismen depressive Symptome und triggern degenerative Prozesse (Neuropilreduktion). Eine Beteiligung der Mikroglia in der Pathophysiologie der Depression wird vermutet.


2007 ◽  
Vol 2 (S 1) ◽  
Author(s):  
B Rose ◽  
C Herder ◽  
K Kempf ◽  
A Krug ◽  
H Löffler ◽  
...  
Keyword(s):  

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