übertragbare krankheiten
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2021 ◽  
Vol 78 (9) ◽  
pp. 540-546
Author(s):  
Bernard Surial ◽  
Manfred Essig ◽  
Hansjakob Furrer

Zusammenfassung. Die Inzidenz an sexuell übertragbaren Infektionen hat in den letzten Jahren in der Schweiz aus verschiedenen Gründen deutlich zugenommen. Sie manifestieren sich häufig mit anorektalen Beschwerden und können als lokalisierte Läsionen, Proktitis oder Enteritis auftreten. Um Fehldiagnosen zu vermeiden und Infektionsketten zu unterbrechen, ist eine Abklärung auf sexuell übertragbare Krankheiten bei den meisten Personen mit anorektalen Beschwerden indiziert. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Diagnostik und Therapie von sexuell übertragbaren anorektalen Infektionen.


Author(s):  
Michaela Diercke ◽  
Hermann Claus ◽  
Ute Rexroth ◽  
Osamah Hamouda

ZusammenfassungDie COVID-19-Pandemie hat Anpassungen des Meldesystems gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) erforderlich gemacht. Da COVID-19 bis dahin unbekannt war, gab es noch keine spezifische Meldepflicht für diese Infektionskrankheit. Sie fiel jedoch unter die Meldepflicht für bedrohliche übertragbare Krankheiten nach § 6 Abs. 1 Nr. 5 IfSG. Sobald absehbar war, dass es sich nicht nur um Einzelfälle handeln würde, wurde die Meldepflicht zunächst per Verordnung angepasst und später in das IfSG aufgenommen. In diesem Beitrag werden die Anpassungen des Meldesystems beschrieben, die im Rahmen der COVID-19-Pandemie im Verlauf des Jahres 2020 erfolgten.Neben der Einführung der Meldepflicht für COVID-19 wurden auch die Meldeinhalte erweitert, um Informationen, die speziell für COVID-19 relevant sind, erfassen zu können. Um den Arbeitsaufwand in Laboren und im Öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGD) beim Absetzen bzw. Verarbeiten der Meldungen zu reduzieren, wurde ein elektronisches Verfahren für Labormeldungen von SARS-CoV-2-Nachweisen eingeführt. Dies geschah im Rahmen der Entwicklung des Deutschen Elektronischen Melde- und Informationssystems für den Infektionsschutz (DEMIS). Zudem wurden umfangreiche Anpassungen in der Software für das Fall- und Kontaktpersonenmanagement vorgenommen.Die an das Robert Koch-Institut (RKI) übermittelten Meldedaten bilden eine wichtige Grundlage für die Bewertung der epidemiologischen Situation und werden während der COVID-19-Pandemie tagesaktuell über diverse Wege zur Verfügung gestellt. Damit diese Daten immer zeitnah und in guter Qualität vorliegen, sollte die IT-Infrastruktur im ÖGD noch weiter modernisiert werden. Insbesondere sollte DEMIS wie geplant weiter ausgebaut werden.


Author(s):  
Vanessa Cristina de Castro Aragão Oliveira ◽  
Amanda Faria Rangel ◽  
Estéfane Costa Silva Lobo

Einleitung: Chronische nicht übertragbare Krankheiten (NCDs) stellen ein großes Hindernis für die globale Gesundheit dar. Sie verursachen nicht nur wirtschaftliche Auswirkungen auf Familien und Gemeinden, sondern verursachen auch viele vorzeitige Todesfälle, erhebliche Einschränkungen und den Verlust der Lebensqualität. Ziel: Darstellung des Sterblichkeitsprofils chronischer nicht übertragbarer Krankheiten in der Stadt Parnaíba (PI) im Zeitraum von 2016 bis 2019. Methoden: Dies ist ein ökologischer Entwurf einer Zeitreihe mit Daten aus dem Mortalitätsinformationssystem (SIM) des Gesundheitsministeriums zwischen August und Januar 2020. Daten mit Informationen aus anderen Gemeinden wurden ausgeschlossen. Für die Datenerfassung wurde Version 3.6b von TABWIN verwendet, einem von DATASUS bereitgestellten Programm. Die Datenanalyse wurde unter Verwendung einer deskriptiven statistischen Analyse durchgeführt, einschließlich der Gesamtzahl und des Prozentsatzes für chronische nicht übertragbare Krankheiten. Ergebnisse und Diskussion: Die Sterblichkeitsraten aufgrund von nichtübertragbaren Krankheiten im Zeitraum von 2016 bis 2019 weisen mit 52,51% einen hohen Prozentsatz der Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DCV) auf, gefolgt von Neoplasien (25,31%) und Diabetes mellitus (12,75%). und Atemwegserkrankungen, die für 9,43% der Todesfälle verantwortlich sind. Schlussfolgerung: Die Studie ermöglichte es, eine Konformität der Sterblichkeitsraten zwischen weiblichem und männlichem Geschlecht zu identifizieren, die im untersuchten Zeitraum bei Männern im Allgemeinen höher war, und dass Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mehr als die Hälfte der Todesfälle aufgrund von nichtübertragbaren Krankheiten in der EU ausmachen Gemeinde Parnaíba.


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