elastisch stabile intramedulläre nagelung
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Der Chirurg ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
S. Oberthür ◽  
S. Piatek ◽  
H. Krause ◽  
H. Rüther ◽  
P. J. Roch ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die Behandlung der Femurschaftfrakturen bei Kindern war in den letzten Jahren einem zunehmenden Wandel unterzogen. Die früher dominierenden Therapieverfahren wurden durch minimal-invasive Techniken (z. B. elastisch stabile intramedulläre Nagelung [ESIN]) weitgehend abgelöst. Ziel der vorliegenden Studie war der Vergleich der Komplikationsraten in Abhängigkeit sowohl von Patientenfaktoren als auch von verschiedenen Behandlungsverfahren. Material und Methoden Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine retrospektive röntgenmorphometrische Datenauswertung. Es wurden die Patientenakten und Röntgenbilder von 101 Kindern, die an zwei Level-I-Traumazentren behandelt wurden, ausgewertet. Ergebnisse In 19 % der Fälle wurde eine konservative Therapie durchgeführt. Bei den operativen Verfahren dominierte die ESIN-Technik (n = 60). Revisionspflichtige Komplikationen fanden sich nach konservativer Therapie bei ca. 10 % der Kinder. Bei den operativ behandelten Kindern musste in über 6 % der Fälle eine Revisionsoperation durchgeführt werden. Die ESIN-Stabilisierung zeigte bei den operativen Verfahren mit ca. 3 % die niedrigste Revisionsrate. Wurden im Verhältnis zum Markraumdurchmesser zu dünne ESIN-Drähte verwendet, so zeigte sich eine um 30 % höhere Komplikationswahrscheinlichkeit. Bei Kindern unter 3 Jahren und Adoleszenten war die Komplikationswahrscheinlichkeit erhöht. Diskussion In der durchgeführten Studie zeigt sich ein moderates Komplikationsrisiko bei der Behandlung von Femurschaftfrakturen bei Kindern. Das Komplikationsrisiko nach Fixateur-externe-Anlage und konservativer Behandlung war in dieser Studie am höchsten. Die ESIN-Technik zeigt insgesamt das geringste Komplikationsrisiko. Die vorliegende Arbeit konnte die bekannten Limitationen der ESIN-Technik in Abhängigkeit von Alter und Gewicht bestätigen.


2021 ◽  
Vol 33 (1) ◽  
pp. 46-54
Author(s):  
N. Kaiser ◽  
T. Slongo

Zusammenfassung Operationsziel Minimal-invasive, übungsstabile Versorgung von pertrochantären Femurfrakturen bei Kindern < 6 bis 8 Jahren mittels elastisch-stabiler intramedullärer Nagelung (ESIN). Indikationen Proximale, pertrochantäre Femurfrakturen Delbet Typ IV bei Kindern < 6 Jahre. Kontraindikationen Trümmerfrakturen, Schenkelhalsfrakturen. Operationstechnik Durch Einbringen von insgesamt 3 (gelegentlich nur 2) im proximalen Drittel vorgebogenen, elastischen Titannägeln (TEN) retrograd in das Femur wird im proximalen Fragment eine stabile 3‑Punkt-Abstützung erreicht. Eine weitere Verbesserung der Stabilität kann durch die Applikation von Endcaps erreicht werden. Weiterbehandlung Die Nachbehandlung erfolgt mittels Sohlenbelastung während 4 bis 5 Wochen. Röntgenkontrollen erfolgen direkt postoperativ sowie nach 4 bis 5 Wochen. Eine Sportunfähigkeit besteht für 3 Monate. Ergebnisse In unserem Patientengut haben wir gute Erfahrungen mit dieser Technik bei den sehr seltenen pertrochantären Frakturen bei Kindern < 6 bis 8 Jahren. Mit minimal-invasivem Vorgehen kann eine übungsstabile Versorgung ohne Notwendigkeit eines Becken-Bein-Gipses erreicht werden.


2015 ◽  
Vol 154 (02) ◽  
pp. 148-156 ◽  
Author(s):  
M. Hettchen ◽  
A. Strauss ◽  
P. Pennekamp ◽  
C. Burger ◽  
O. Weber ◽  
...  

2014 ◽  
Vol 10 (1) ◽  
pp. 55-60
Author(s):  
Christoph Faymonville ◽  
Pia Vanessa Libutzki ◽  
Michael Hackl ◽  
Lars Peter Müller

2012 ◽  
Vol 14 (4) ◽  
pp. 284-291 ◽  
Author(s):  
B. Veigel ◽  
R. Kraus ◽  
C. Illian ◽  
D. Rixen

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