ring des nibelungen
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2021 ◽  
Vol 46 (1) ◽  
pp. 32-44
Author(s):  
Stefan Bodo Würffel
Keyword(s):  

In der Gestalt des Zwerges verbinden sich märchenhafte, mythologische und psychologische Züge. Anhand von Richard Wagners Ring des Nibelungen und Alexander Zemlinskys Der Zwerg, wird der Märchenfigur des Zwerges in seinen unterschiedlichen Bedeutungszusammenhängen nachgegangen. Deutlich gemacht wird vor allem der Aspekt der persönlichen Erfahrung, die das Spiel und die Personengestaltung mitbestimmte. bms online (Weil, Karola)


2021 ◽  
Vol 51 (4) ◽  
pp. 409-419
Author(s):  
Mischa Meier

Der Einfluss der <Orestie> des Aischylos auf die Konzeption des <Ring des Nibelungen> von Richard Wagner zeigt sich deutlich bei einem Vergleich der Gerichtsszene der <Eumeniden> mit den Szenen vier und fünf des zweiten Aufzugs der <Götterdämmerung>. Beide Szenen weisen auffällige strukturelle Parallelen auf und stellen wichtige Stationen innerhalb der jeweiligen dramatischen Entwicklung dar. Während jedoch mit der Gerichtsszene der <Eumeniden> der Konflikt allmählich einer Lösung zustrebt, dient die entsprechende Szene der <Götterdämmerung> als Einleitung der Katastrophe.


2021 ◽  
Vol 67 (1) ◽  
pp. 26-47
Author(s):  
Rainer Kleinertz
Keyword(s):  

Gemessen am Gesamtumfang des Schrifttums über Wagner nehmen Studien zu grundsätzlichen Fragen der Analyse von "Form" / "Formen" seiner Musik einen zahlenmäßig untergeordneten Rang ein. Dies könnte nicht zuletzt auch ein Problem der Begrifflichkeit sein, mit der sich das Spezifische der Musik Wagners überhaupt beschreiben ließe. Neben dem Begriff "Motiv" beziehungsweise "Leitmotiv" ist derjenige der "dichterisch-musikalischen Periode" der einzige von Wagner geprägte Begriff. Seiner Bedeutung für die Analyse von Wagners Werken wird im Folgenden nachgegangen. - Ausgehend von Wagners Verwendung von Begriffen wie "Versmelodie" und "Tonart" wird zunächst herausgearbeitet, dass in seinen Opern "musikalische Modulation" stets in Verbindung mit dem Versinhalt auf Empfindungen zurückleitet. Aus entsprechend sprachlich motivierten Modulationen aus einer Grundtonart heraus eröffnen sich neue Möglichkeiten des musikalischen Ausdrucks. Im nächsten Schritt werden Auffassungen von Wagners Periodenbegriff in der Forschungsliteratur erörtert (Alfred Lorenz, Carl Dahlhaus, Peter Petersen, Thomas S. Grey, Werner Breig). Diese werden anhand von Wagners Opern (insbesondere "Der Ring des Nibelungen") sowie den musiktheoretischen Äußerungen des Komponisten (vor allem in "Oper und Drama") auf ihre Tragfähigkeit überprüft. Dabei wird festgehalten, dass das Problem der Motivation von Modulationen durch das Drama für Wagner ein zentrales harmonisches Effektmittel war. Bereits in "Oper und Drama" betonte er, dass der Musiker bei Versen gleicher Empfindung keinen Grund habe, die Tonart zu verlassen. Diesen Grund liefert erst der Wechsel der Empfindungen, die er in seinen Ausführungen zur "dichterisch-musikalischen Periode" formuliert. Der von Wagner geprägte Begriff taugt nicht nur zu Beschreibung einzelner, tonal mehr oder weniger geschlossener Gebilde, sondern vermag auch das Bewusstsein für ein Grundprinzip Wagners im "Ring" zu schärfen: die aus dem "Drama" motivierte Modulation. bms online (Beatrix Obal)


2021 ◽  
Vol 82 (3) ◽  
pp. 281-313
Author(s):  
Timothy Anderson

Abstract Alfred Forman’s translations of Richard Wagner’s operas are often derided for their weird diction and minute imitation of German poetic devices. Forman has seemed to represent a zealous and uncritical approach to Wagner that was typical of the early London Wagner Society. But London’s literary societies were important preprofessional gatherings for the appreciation and research of vernacular literature at a time when universities restricted who could study and what could be studied. Forman contributed to other London societies and organized for them dramatic readings of Wagner’s poetry featuring Forman’s wife, Alma Murray. In making Wagner legible and audible for these societies, Forman aligned Wagner with contemporary radical poets and promoted the Ring as a political allegory. Forman’s translations, far from cranky or cultish, show how Victorian society culture affected translation practices, renewed study of poetic alliteration, and inaugurated the political interpretation of Wagner’s works.


Author(s):  
Anna A. Sokolskaya

This article discusses the creative method of the German painter, set designer and operatic director Achim Freyer. The paper deals with structural and hermeneutic analysis of several scenographic and directorial techniques in his opera productions “Don Giovanni” and “Die Zauberflöte” by Mozart, “Parsifal” and the tetralogy “Der Ring des Nibelungen” by Wagner, “Freischütz” by Weber, “Ariodant” by Handel. It explores the questions of corporeality and representation of gender, the embodiment of the unconscious, the use of hyperboles and fragmentation, the citation of cultural signs and aesthetic codes of different genesis. Freyer’s creative method refers to Brecht’s theoretical views on theatre. In these productions the principle of gestus and idea of the dialectical spiral as a basis of drama are realized. The main approach of the article is the investigation of the stage metaphors in Freyer’s productions as the way to accentuate the concepts of the libretto.


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