nationale versorgungsleitlinie
Recently Published Documents


TOTAL DOCUMENTS

62
(FIVE YEARS 3)

H-INDEX

4
(FIVE YEARS 0)

2021 ◽  
Vol 29 (4) ◽  
pp. 301-303
Author(s):  
Til Uebel

Zusammenfassung Die neue nationale Versorgungsleitlinie Diabetes Typ 2 (NVL) kommt zu einer Neubewertung der Erkrankung. Es gilt, das individuelle Risiko zu ermitteln. Eine auf Komplikationen ausgerichtete Therapie und das Verlassen stoffwechselbezogener Therapieziele führt zu einem erheblichen Bedarf einerseits an Fortbildung und andererseits an gezielterer Information für Betroffene. Da gleichzeitig gefährliche Verläufe erkannt werden müssen, ergibt sich ein Zielkonflikt in der Praxis.


2021 ◽  
Vol 53 (03) ◽  
pp. 116-119
Author(s):  
Katrin Pfuhlmann ◽  
Petra Klose ◽  
Jost Langhorst

ZusammenfassungBestimmte Extrakte des Johanniskrautes sind in Deutschland als Arzneimittel zugelassen und können auf Patientenwunsch zur Therapie der leichten bis mittelschweren Depression sowie zur kurzzeitigen symptomatischen Therapie bei leichter depressiver Verstimmung angewandt werden. Eine Überlegenheit oder Gleichwertigkeit von Johanniskraut gegenüber Placebo in klinischen Studien, geringe Nebenwirkungen sowie eine gute Patientenakzeptanz natürlicher Arzneimittel sind Gründe, die für eine Therapie mit Johanniskraut sprechen. Klinische Studien, welche explizit die Wirksamkeit von Johanniskraut auf die Depressivität onkologischer PatientInnen untersuchen, liegen derzeit nicht vor. Die S3 Leitlinie „Komplementärmedizin in der Behandlung von onkologischen PatientInnen“ beschreibt, in Anlehnung an die Nationale Versorgungsleitlinie „Unipolare Depression“, eine mögliche Anwendung im Rahmen auftretender Depressionen im onkologischen Kontext. Im Rahmen der Therapie des Mammakarzinoms kann Johanniskraut gegen Hitzewallungen eingesetzt werden. Erste experimentelle Ex-vivo-Versuche zeigen eine mögliche antikanzerogene Wirkung des Johanniskrautes. Diese Ergebnisse gilt es in großangelegten, qualitativ hochwertigen, klinischen Studien zu prüfen.


2021 ◽  
Vol 163 (8) ◽  
pp. 42-47
Author(s):  
Rüdiger Landgraf ◽  
Jens Aberle ◽  
Bernhard Kulzer

physiopraxis ◽  
2019 ◽  
Vol 17 (06) ◽  
pp. 12-14
Author(s):  
Stephanie Moers

Die überarbeitete Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) Asthma bestätigt der Atemphysiotherapie mit einer starken Empfehlung ihren wichtigen Stellenwert in der Asthmatherapie. Ebenso dem körperlichen Training. Um die Patienten dahingehend zu motivieren, sollten Physiotherapeuten noch stärker als kompetente beratende Partner in der Versorgung von Patienten mit Asthma wahrgenommen werden. Themenscout Stephanie Moers hat die NVL für physiopraxis analysiert.


2019 ◽  
Vol 16 (3) ◽  
pp. 181-185
Author(s):  
M. Gappa ◽  
M. Gerstlauer ◽  
E. Hamelmann ◽  
M. Kopp ◽  
A. Schuster ◽  
...  

2018 ◽  
Vol 82 (01) ◽  
pp. e1-e8
Author(s):  
Rüya Daniela Kocalevent ◽  
Martin Härter

Zusammenfassung Hintergrund Überprüfung des in 2006 entwickelten Evaluationskonzepts zum Nationalen Gesundheitsziel: „Depressive Erkrankungen: verhindern, früher erkennen, nachhaltig behandeln“. Ziel Ziel ist es, verfügbare Erkenntnisse, Studien und Datenquellen der letzten 10 Jahre darzustellen und zu untersuchen, inwieweit die formulierten Teilziele erreicht wurden. Methoden Zur Bewertung wurde die 2006 entwickelte Aufteilung in Teilziele (Aufklärung; Prävention; Diagnostik, Indikationsstellung und Therapie; Versorgungsstruktur; Stärkung der Patienten und Rehabilitation) und der daraus abgeleiteten Maßnahmen genutzt, um den Grad der Zielerreichung zu beurteilen. Ergebnisse Zum Bereich Prävention existierten bereits nach Verabschiedung der Gesundheitsziele relevante Datenquellen. Zu den Bereichen Aufklärung, Diagnostik und Indikationsstellung und Versorgungsstruktur liegen aus den letzten Jahren generierte Datenquellen vor, die im Wesentlichen von Kostenträgern und der Wissenschaft zur Verfügung gestellt wurden. Einen wichtigen Meilenstein stellte hier die S3-/Nationale Versorgungsleitlinie „Unipolare Depression“ im Rahmen des Aktionsfeldes Diagnostik/Indikationsstellung/Therapie dar. Am ehesten fanden sich Datenlücken für die Aktionsfelder Stärkung der Patienten und Rehabilitation. Diskussion Die Teilziele haben weiterhin Gültigkeit. Dennoch ist die Aussagekraft der überwiegend querschnittlichen Quellen zur Bewertung bzw. Evaluation der Erreichung des im Fokus stehenden Gesundheitsziels sehr begrenzt. Nach den jetzigen Erfahrungen sollten für eine Evaluation longitudinale Indikatoren der Teilziele, die quantitativ gemessen und beobachtet werden können, von Indikatoren unterschieden werden, bei denen primär ein qualitativer Zugang angemessen ist.


2018 ◽  
Vol 32 (5) ◽  
pp. 381-390
Author(s):  
C. Knosalla ◽  
J. Gummert ◽  
F. Edelmann ◽  
S. Störk ◽  
G. Ertl ◽  
...  

physiopraxis ◽  
2018 ◽  
Vol 16 (04) ◽  
pp. 14-15
Author(s):  
Stephanie Moers

Ende 2017 erschien die zweite Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) unspezifischer Kreuzschmerz. Stephanie Moers hat die alte und neue Version analysiert. Ihr Fazit: Ein Schritt in die richtige Richtung mit Luft nach oben.


2017 ◽  
Vol 15 (06) ◽  
pp. 257-270 ◽  
Author(s):  
Lydia Marahrens ◽  
Daniel Röck ◽  
Tjalf Ziemssen ◽  
Raimar Kern ◽  
Focke Ziemssen ◽  
...  

ZusammenfassungDie Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) zur Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 sieht eine Therapieintensivierung zur Blutzuckersenkung in 4 Therapiestufen vor. Bisher gibt es kaum Daten, wie die NVL patientenindividuell implementiert wird. Daher wurden in der DiabCheckOCTplus-Studie 810 Patienten in diabetologischen Schwerpunktpraxen anhand der in der Nationalen VersorgungsLeitlinie definierten 4 Therapiestufen untersucht. 81 % der Patienten in Therapiestufe 2 erhielten Metformin, 48 % in Therapiestufe 3 die Pharmaka-Zweifachkombination aus Metformin plus einem DPP-4-Inhibitor und in Therapiestufe 4 wurden 41 % mit einer intensivierten Insulintherapie mit Metformin versorgt. Der Gesamtanteil lag 2014 für Metformin bei 67 %, für DPP-4-Inhibitoren bei 21 % und für Sulfonylharnstoffe bei nur 10 %. Die Diabetesdauer stieg mit den NVL-Stufen deutlich an. Erhielten nach einer Diabetesdauer von 3 Jahren 55 % der Patienten mehr als 1 Antidiabetikum, wurde nach 9 Jahren die Hälfte aller Patienten in Stufe 4 – nach 25 Jahren nahezu alle Patienten – mit komplexen Insulinstrategien behandelt. Die Therapie der diabetischen Sekundärversorgung entsprach damit in einem hohen Maß den nationalen und internationalen Leitlinien. Entsprechende Daten aus der hausärztlichen Versorgung wären von Interesse. Da die Therapiestufe bei den untersuchten Patienten eng mit der Diabetesdauer korreliert, könnte sich der Parameter daher zur Kommunikation des Risikoprofils eignen.


2017 ◽  
Vol 142 (18) ◽  
pp. e131-e139 ◽  
Author(s):  
Lydia Marahrens ◽  
Daniel Röck ◽  
Tjalf Ziemssen ◽  
Raimar Kern ◽  
Focke Ziemssen ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) zur Therapie des Diabetes mellitus Typ 2 sieht eine Therapieintensivierung zur Blutzuckersenkung in vier Therapiestufen vor. Bisher gibt es kaum Daten, wie die NVL Patienten-individuell implementiert wird. Methodik In der DiabCheckOCTplus-Studie wurden 810 Patienten in diabetologischen Schwerpunktpraxen untersucht. Im internistischen Teil des Studienprotokolls wurden die Angaben der elektronischen Patientenkartei von unabhängiger Seite analysiert und eine Klassifizierung in die Stufenleiter des NVL-Therapiealgorithmus für jeden einzelnen Patienten mit Typ 2 Diabetes vorgenommen (NCT02 311 504). Ergebnisse 81 % der Patienten in Therapiestufe 2 erhielten Metformin, 48 % in Therapiestufe 3 die Pharmaka-Zweifachkombination Metformin plus DPP4-Inhibitor und 41 % in Therapiestufe 4 die intensivierte Insulintherapie mit Metformin.Der Gesamtanteil lag 2014 für Metformin bei 67 %, für DPP4-Inhibitoren bei 21 % und für Sulfonylharnstoffe bei nur 10 %. Die Diabetesdauer stieg mit den NVL-Stufen deutlich an. Nach 3 Jahren Diabetesdauer erhielten 55 % mehr als 1 Antidiabetikum. Nach 9 Jahren wurde die Hälfte aller Patienten in Stufe 4 mit komplexen Insulinstrategien behandelt, nach 25 Jahren nahezu alle Patienten. Schlussfolgerung Die Therapie der diabetischen Sekundärversorgung entsprach in einem hohen Maß den nationalen und internationalen Leitlinien. Entsprechende Daten aus der hausärztlichen Versorgung wären von Interesse. Die Therapiestufe korrelierte bei den untersuchten Patienten eng mit der Diabetesdauer; der Parameter könnte sich daher zur Kommunikation des Risikoprofils eignen.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document