ischämische herzkrankheit
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2019 ◽  
Vol 223 (06) ◽  
pp. 335-336

Die Frühgeburtlichkeit prädisponiert im Erwachsenenalter für eine Reihe kardiometabolischer Störungen, beispielsweise den Bluthochdruck, den Diabetes mellitus sowie das metabolische Syndrom. Entwickeln die Betroffenen auch häufiger eine ischämische Herzerkrankung? Dieser Frage ist ein Wissenschaftlerteam aus den USA und Schweden im Rahmen einer großen populationsbasierten Studie nachgegangen.


2007 ◽  
Vol 64 (6) ◽  
pp. 297-304 ◽  
Author(s):  
Härtel

Im vergangenen Jahrzehnt ist unser Wissen über die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Epidemiologie der Herz-Kreislaufkrankheiten erheblich angewachsen. Die meisten Erkenntnisse existieren allerdings für die koronare bzw. ischämische Herzkrankheit, während andere Herzkrankheiten oder zerebrovaskuläre Erkrankungen bisher weniger Beachtung fanden. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst die unterschiedlichen Mortalitäts- und Morbiditätsrisiken von Männern und Frauen im europäischen Vergleich beschrieben und die geschlechtsspezifischen Letalitätsrisiken nach akutem Herzinfarkt. Anschließend wird auf die bei Männern und Frauen differierenden Wirkungen klassischer und neuer Risikofaktoren im Zusammenhang mit der Entwicklung einer koronaren Herzkrankheit eingegangen und auf aktuelle Forschungsergebnisse aus der kardiologischen Rehabilitation. Generell ist festzustellen, dass Unterschiede zwischen Männern und Frauen in jedem Stadium der koronaren Herzkrankheit existieren, die in der primären Prävention, der akuten Therapie und der Rehabilitation stärker berücksichtigt werden müssten als bisher. Spezieller Forschungsbedarf herrscht bei sonstigen Herz-Kreislauferkrankungen, von denen Frauen in höheren Jahrgängen häufiger betroffen sind als Männer.


1991 ◽  
Vol 11 (04) ◽  
pp. 167-171
Author(s):  
T. W. Meade

ZusammenfassungThrombosen tragen zu nahezu allen Episoden des Myokardinfarktes und des koronaren Todes bei. Hohe Fibrinogenspiegel, hohe Faktor-Vll-Aktivitäten und auch andere Komponenten des Gerinnungssystems beeinflussen die Thrombusbildung. Hohe Fibrinogenspiegel erhöhen die Viskosität, steigern die Plättchenaggregation, die Menge des gebildeten Fibrins und die Entwicklung der Atherome, hohe Faktor-Vll-Aktivitäten die Thrombinbildung. Die wichtigsten Umwelteinflüsse sind das Rauchen für den Fibrinogenspiegel und das Nahrungsfett für die Faktor-VlI-Aktivität. Es mehren sich Hinweise auf eine Senkung der Fibrinogenspiegel durch intensives Training. Bei Erstellung des Risikoprofils für die ischämische Herzkrankheit sollte der Fibrinogenspiegel vermehrt Berücksichtigung finden. Zur pharmakologischen Primärprevention könnten niedere Dosen von ASS und eine schwache orale Antikoagulation, einzeln oder in Kombination, geeignet sein, doch müssen noch die Ergebnisse laufender, randomisierter, kontrollierter Studien abgewartet werden.


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