multimodales therapiekonzept
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2020 ◽  
Vol 15 (4) ◽  
pp. 284-288
Author(s):  
Nadine Ott ◽  
Michael Hackl ◽  
Kilian Wegmann ◽  
Lars Peter Müller ◽  
Tim Leschinger

Zusammenfassung Hintergrund Die laterale Epikondylopathie, auch Tennisellenbogen genannt, ist ein häufiges Krankheitsbild im klinischen Alltag. Neben den degenerativen Veränderungen im Bereich des Extensorenursprungs, meist basierend auf Überbelastung oder Mikrotraumata, können noch weitere Veränderungen ursächlich für den lateralen Ellenbogenschmerz sein. Hierzu gehören radiohumerale Knorpelschäden, Pathologien der Plica dorsoradialis oder auch eine posterolaterale Rotationsinstabilität. Diagnostik Im Vordergrund steht meist eine Schmerzsymptomatik. Die Diagnose ist primär klinisch zu stellen, bei chronischen Verläufen (>6 Monaten) sollte eine MRT-Diagnostik angestrebt werden. Nicht selten liegt eine sekundäre Instabilität vor die es als Differentialdiagnose oder auch Begleitpathologie zu beachten gilt. Therapie Aufgrund der hohen Rate an spontane Remissionen innerhalb der ersten 12 Monate ist die primäre konservative Therapie der Goldstandard. Die konservative Therapie ist als ein multimodales Therapiekonzept zu betrachten. Die operative Therapie ist meist Begleitpathologien oder chronischen Verläufen mit Beschwerdepersistenz nach Ausschöpfung aller konservativen Maßnahmen vorbehalten. Die Arthroskopie ist besonders hilfreich, um intraartikuläre Begleitpathologie oder eine sekundäre Instabilität zu erfassen.


2019 ◽  
Vol 29 (04) ◽  
pp. 199-205
Author(s):  
Aki Pietsch ◽  
Eric Hartinger ◽  
Helge Riepenhof

Zusammenfassung Einleitung Sarkopenie ist eine Erkrankung des älteren Menschen, und bezeichnet im muskuloskelettalen System den zunehmenden Verlust der Qualitäten Muskelmasse, Muskelkraft und Muskelfunktion. Einhergehend mit der Ausprägung der Sarkopenie zeigt sich eine vermehrte Frailty (Gebrechlichkeit), deren Folgen durch die altersbedingt herabgesetzte Belastbarkeit sowie einem additiv verminderten Kraftzustand gravierende Einschnitte in die Lebensqualität der betroffenen Menschen haben kann. Positiv beeinflussen lässt sich das Eintreten und Voranschreiten der Alterungsprozesse aktiv durch körperliches Training, womit der Abnahme der neuromuskulären Leistungsfähigkeit entgegengewirkt werden kann. Es besteht Konsens, dass hier ein Hypertrophietraining mit dem Training situationsspezifischer Bewegungsaufgaben der einzelnen Muskelgruppen empfohlen wird. Fragestellung In dieser Studie soll nachgewiesen werden, dass ein multimodales Therapiekonzept ebenso wie ein Hypertrophietraining in der Rückenmuskulatur zu einem signifikanten Muskelzuwachs in der Bereichen Extension und Flexion sowie Lateralisation und Rotation beidseits führt. Material und Methoden Es wurden 52 Patientinnen zwischen 50 und 65 Jahren mit der Primärerkrankung eines „Rückenleidens“ prospektiv untersucht. Sie absolvierten ein 3-wöchiges stationäres multimodales Therapieprogramm, bei dem 2 isometrische Kraftmessungen der Rückenmuskulatur durchgeführt wurden, die erste (T0) am ersten Therapietag und die zweite (T1) am letzten Therapietag. Die Ergebnisse wurden mittels SPSS als Mittelwert (M) und Standardabweichung (SD) beschrieben. Die Normalverteilung wurde verifiziert (Kolmogorov-Smirnov-Test). Ergebnisse Es zeigen sich signifikante Verbesserungen der Kraft bei der Extension sowie der Lateralkraft und Rotation rechts. Kraftzuwächse bei der Flexion sowie der Lateralkraft und Rotation links konnten ebenfalls nachgewiesen werden, aber im Vergleich zu den anderen 3 Kraftrichtungen mit verminderter Stärke. Diskussion und Schlussfolgerung Es konnte aufgezeigt werden, dass anstelle eines reinen Hypertrophietraining auch ein multimodales Therapieprogramm zu einem Kraftzuwachs führt. Da reines Hypertrophietraining gerade für den älteren Menschen eine große Herausforderung darstellt, zeigt sich durch das untersuchte multimodale Therapiekonzept ein weiterer erfolgversprechender Ansatz, um gerade den älteren Menschen den oft schwierigen Einstieg in die Behandlung der Sarkopenie zu erleichtern. Auffällig ist der deutlich höhere Kraftzuwachs bei der Extension sowie der Rotation und Lateralisation rechts. Hier besteht weiterer Forschungsbedarf, um diesbezügliche Erklärungen zu erhalten. Eine erhebliche Schwäche der Studie ist das Fehlen einer Kontrollgruppe, weswegen die erzielten Effekte des Kraftzuwachses nicht zweifelsfrei der Intervention zugerechnet werden können. Die Durchführung weiterer Studien erscheint hier sinnvoll, bestenfalls im Rahmen eines randomisierten Kontrollstudiendesigns mit verschiedenen Altersgruppen.


2019 ◽  
Author(s):  
N Drews ◽  
J Knolle ◽  
A Florschütz ◽  
K Stock ◽  
S Knipping

Author(s):  
Philipp Lingohr ◽  
Julia Zender ◽  
Cornelius van Beekum ◽  
Jonas Dohmen ◽  
Hanno Matthaei ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Malignome des Ösophagus zählen zu den häufigsten krebsbedingten Todesursachen. Den einzigen kurativen Therapieansatz stellt die radikale Ösophagektomie, eingebettet in ein multimodales Therapiekonzept, dar. Ziel der Untersuchung war die Analyse von Langzeitentwicklungen in der operativen Therapie des Ösophaguskarzinoms und deren Einflüsse auf das kurz- (1-JÜR), mittel- (5-JÜR) und langfristige (10-JÜR) Überleben. Patienten und Methoden Es wurden retrospektiv 301 Patienten am Universitätsklinikum Bonn untersucht, bei denen zwischen 1989 und 2012 eine Ösophagusresektion durchgeführt wurde. Um mögliche Trends im Management und Veränderungen hinsichtlich der Prognose zu analysieren, wurden 2 Kohorten (Kohorte A: operiert 1989 – 2000, Kohorte B: operiert 2001 – 2012) gebildet und bez. demografischer Daten, Tumorentität, Stadium, Komplikationsrate und Überleben miteinander verglichen. Ergebnisse In der Kohorte B wurden signifikant ältere Patienten in niedrigeren Tumorstadien mit einer größeren Lymphknotenausbeute operiert, eine Zunahme des Adenokarzinoms (AC) war zu beobachten. Während sich die Gesamtmorbidität nicht signifikant veränderte, konnte eine geringere Rate an Anastomoseninsuffizienzen in Kohorte B (5,5%) verglichen mit Kohorte A (12,3%) bei gleichzeitigem Anstieg der kardialen Ereignisse (A: 3,6% vs. B: 12,3%) nachgewiesen werden. Die 30-Tage-Krankenhausmortalität lag bei insgesamt 2,7% und fiel von 5% (Kohorte A) signifikant (p = 0,05) auf 0,7% (Kohorte B). Das mittlere Überleben betrug in der Kohorte A 46 ± 6,5 Monate. In Kohorte B überlebten Patienten mit 53 ± 7,2 Monaten signifikant länger (p = 0,03). In der univariaten Analyse hatten das lokale Tumorstadium, der Resektionsgrad, die Anzahl der befallenen Lymphknoten (LK), der Lymphknotenquotient (LNR) sowie das Auftreten postoperativer Komplikationen einen Einfluss auf das Überleben, wohingegen in der multivariaten Analyse nur noch T-Stadium, R-Status und LNR als unabhängige Prognosefaktoren galten. Schlussfolgerung Patienten, die sich einer onkologischen Ösophagusresektion unterziehen, sind heutzutage älter als noch vor einigen Jahren. Die frühzeitigere Tumordiagnose, eine radikalere Operationstechnik mit radikalerer Lymphknotendissektion und weniger Anastomoseninsuffizienzen sowie eine verbesserte perioperative Medizin scheinen diesen demografischen Nachteil zu kompensieren. Die größte prognostische Bedeutung beim Ösophaguskarzinom hat die LNR.


2017 ◽  
Author(s):  
LJ Vogt ◽  
M Rühlin ◽  
D Gisi ◽  
R Imoberdorf ◽  
M Pless ◽  
...  

2015 ◽  
Vol 41 (08) ◽  
Author(s):  
A Morgner ◽  
B Dragosics ◽  
A Ruskoné-Formestraux ◽  
M Stolte ◽  
T Herrmann ◽  
...  

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