sexuell übertragbare erkrankungen
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Praxis ◽  
2020 ◽  
Vol 109 (2) ◽  
pp. 79-85
Author(s):  
Cornelia Betschart ◽  
Ioannis Dedes ◽  
David Scheiner

Zusammenfassung. Veränderungen im urogenitalen Mikrobiom der Blase, Urethra, Vagina und Zervix können Ursache für wiederkehrende Infektionen sein. Dabei muss zwischen obligat und fakultativ pathogenen Keimen unterschieden werden. Bei den fakultativ pathogenen Keimen soll nur beim Vorliegen von zuordenbaren Symptomen antibiotisch, antiviral oder antimykotisch behandelt werden. Sexuell übertragbare Erkrankungen manifestieren sich bei Frauen isoliert urogenital oder als aufsteigender Infekt («pelvic inflammatory disease»). Sexuell übertragbare Erkrankungen (z.B. Chlamydieninfektion) können asymptomatisch verlaufen oder mit einer hohen Symptomlast, Lebensqualitätseinschränkung oder Sterilität einhergehen. Dieser Minireview gibt einen Überblick über die Pathogenität und Behandlung der verschiedenen Erreger.


Die Hebamme ◽  
2019 ◽  
Vol 32 (01) ◽  
pp. 27-31
Author(s):  
Ute Lange

Hebammen arbeiten mit sexuell aktiven Frauen rund um die Geburt und sind so automatisch mit allen Themen verbunden, die mit Sexualität assoziiert sind. Eines davon ist das der sexuell übertragbaren Infektionen (sexually transmitted infections / STI), welches aber nur selten in den Vordergrund der Hebammenarbeit rückt. Dabei sind viele Hebammen durch ihr Vertrauensverhältnis zu den Frauen und ihre Kenntnisse der lebensweltlichen Umgebung bestens geeignet, auch diesen teils noch tabuisierten Themenbereich anzusprechen und präventiv auf die Risiken durch STI hinzuweisen.


Die Hebamme ◽  
2019 ◽  
Vol 32 (01) ◽  
pp. 40-42
Author(s):  
Klaus Jansen

Sexuell übertragbare Erkrankungen (STI) können in der Schwangerschaft zu Fehlbildungen, Entwicklungsstörungen und Erkrankungen des Fötus bzw. Embryos führen. Der Artikel erläutert die epidemiologische Lage sowie die klinische Relevanz des Themas für die Schwangerenbetreuung und Geburtshilfe.


2019 ◽  
Vol 45 (04) ◽  
pp. 160-166
Author(s):  
S. Schellberg

ZusammenfassungSexuell übertragbare Erkrankungen zählen seit Existenz der Menschheit zum Spektrum der häufig zu beobachtenden Krankheitsbilder. Erkrankungen wie die Syphilis haben unsere Kultur teils erstaunlich geprägt und die Folgen dieser Erkrankung reichen von zahlreichen Einzelschicksalen bekannter Künstler bis zur Krawatte als typischem männlichen Kleidungsstück, dessen Einführung der Kaschierung typischer kutaner Syphiliseffloreszenzen zu verdanken ist. Behandlungen waren häufig heroisch und auch vor der Anwendung toxischer Verbindungen wie Arsen oder Quecksilber wurde nicht zurückgeschreckt. Sexuell übertragbare Erkrankungen zählen aber auch heute noch zu den stigmatisierenden und mit falscher Moral belasteten Krankheitsbildern. Die Dunkelziffer ist hoch. Krankheitsverläufe sind z. T. dramatisch lang, ohne dass ein sexueller Zusammenhang der geklagten Beschwerden auch nur eruiert worden wäre.Neue Möglichkeiten digitaler Partnersuche, eine deutliche Reduktion der durch die HIV-Epidemie empfundenen Bedrohung durch moderne Behandlungs- und Präventionsstrategien und gesellschaftliche Veränderungen von Mobilität und Verfügbarkeit, verbunden mit dem Gebrauch neuer synthetischer Substanzen im sexuellen Kontext führen gerade zu einer deutlichen Veränderung des Spektrums sexuell übertragbarer Erkrankungen und stellen den Behandler vor neue Herausforderungen. Einige dieser neuen Aspekte sollen hier diskutiert werden.


2018 ◽  
Vol 13 (01) ◽  
pp. 64-69
Author(s):  
Elvira Bierbach

SummaryDer § 24 IfSG bestimmt, welche Krankheiten der Heilpraktiker nicht behandeln darf. Darunter fallen unter anderem sexuell übertragbare Erkrankungen. Den Verdacht auf namentlich meldepflichtige Erkrankungen gemäß § 6 Abs. 1 IfSG muss der Heilpraktiker binnen 24 Stunden dem zuständigen Gesundheitsamt melden. A und O bei jedem Verdacht ist situationsangepasstes Handeln: von Erster Hilfe und Aufklärung über Hygiene und Meldung bis zur Dokumentation.


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