arterieller blutdruck
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2021 ◽  
Vol 89 (07/08) ◽  
pp. 338-338

Die Mortalität von Patienten mit konvulsivem Status epilepticus (CSE) hat sich in den vergangenen zwei bis drei Jahrzehnten nicht verbessert. Systemische Faktoren wie mittlere arterieller Blutdruck, arterielle Partialdrücke von Kohlendioxyd und Sauerstoff, Körpertemperatur, Natriämie oder Glykämie könnten beeinflussbare Faktoren für den verlauf nach CSE sein.


2017 ◽  
Vol 45 (01) ◽  
pp. 5-14
Author(s):  
Stephan Hungerbühler ◽  
Clarissa Weil ◽  
Alexandra Schütter ◽  
Karl Rohn ◽  
Julia Tünsmeyer ◽  
...  

Zusammenfassung Ziel: Vergleich von Epiduralanästhesie und ultraschallgesteuerter Nervenblockade bezüglich analgetischer Effektivität, klinischer Anwendbarkeit sowie Nebenwirkungen bei orthopädischen Eingriffen an der Hintergliedmaße des Hundes. Material und Methoden: In die prospektive, geblindete, randomisierte klinische Studie gingen 22 Hunde der ASA(American Society of Anesthesiologists)-Stufen I und II ein, bei denen ein orthopädischer Eingriff ab dem distalen Drittel des Femurs erfolgte. Den Hunden wurden randomisiert 0,5 mg/kg Bupivacainhydrochlorid (0,5%) und 0,1 mg/kg Morphinsulfat (1%) epidural (EPI) oder unter Ultraschallkontrolle perineural (LA) verabreicht. Intraoperativ wurden Herzfrequenz, Atemfrequenz, mittlerer arterieller Blutdruck (MAP), endexspiratorische Isoflurankonzentration und die Anzahl der zusätzlich benötigten Fentanyl-Boli (5 µg/kg i. v.) als Rescue-Analgesie protokolliert. Präoperativ sowie postoperativ zu Stunde 2, 4, 6, 12 und 24 nach Extubation wurde der Schmerzgrad mittels der Kurzform des Glasgow Composite Measure Pain Scale (GCMPS) bestimmt. Bei einem GCMPS > 6 erhielten die Hunde Methadon (0,2 mg/kg i. v.) als Rescue-Analgesie. Zur statistischen Auswertung dienten Chi-Quadrat-Test, Fisher-Test, Wilcoxon-Test sowie ein- und zweifaktorielle ANOVA mit Signifikanz bei p < 0,05. Ergebnisse: Während der Anästhesie betrug der mittlere MAP in Gruppe EPI 86,6 ± 8,7 mmHg und in Gruppe LA 111,2 ± 11,2 mmHg. Postoperativ lag der MAP in Gruppe EPI bei 95,2 ±13,1 mmHg und in Gruppe LA bei 119,3 ± 18,2 mmHg. Der MAP der Gruppe EPI war durchgehend signifikant niedriger als der der Gruppe LA (p = 0,0421). Weitere signifikante Unterschiede ergaben sich nicht. Urinretention oder motorische Beeinträchtigungen wurden nicht beobachtet. Schlussfolgerung: Die ultraschallgesteuerte Nervenblockade des N. femoralis und des N. ischiadicus garantieren eine zur Epiduralanästhesie vergleichbare perioperative Analgesie. Die Unterschiede des MAP zeigten klinisch keine Relevanz. Unter stationären Bedingungen ergab sich kein Nachteil bezüglich der Gliedmaßen- und Blasenfunktion.


2012 ◽  
Vol 40 (01) ◽  
pp. 17-25 ◽  
Author(s):  
J. Tünsmeyer ◽  
R. Mischke ◽  
M. Beyerbach ◽  
S. B. R. Kästner ◽  
B. Bösing

Zusammenfassung Ziel dieser Studie war, Praktikabilität und Anwendbarkeit des Injektionsanästhetikums Alfaxalon bei gesunden und erkrankten Katzen zu evaluieren. Im Vordergrund standen Einleitungs-und Aufwachqualität, kardiopulmonale Wirkungen und mögliche Veränderungen bei hämatologischen und blutchemischen Parametern. Material und Methode: Bei 20 felinen Patienten, vorgestellt zu kurzen diagnostischenoder chirurgischen Eingriffen (ASA 1–4), erfolgte eine Anästhesie mit Alfaxalon. Während der Narkose wurden Herz-und Atemfrequenz, endexspiratorischer Kohlendioxidpartialdruck, arterielle Sauerstoffsättigung, mittlerer arterieller Blutdruck und Körperinnentemperatur alle 10 Minuten gemessen und protokolliert. Vor, unmittelbar nach sowie 6 Stunden nach der Anästhesie wurden Blutproben entnommen und hämatologisch sowie blutchemisch untersucht. Die Aufwachphase wurde überwacht und nach einem numerischen Score beurteilt. Ergebnisse: Die Narkoseeinleitung verlief bei allen Patienten ruhig und koordiniert. Die Spontanatmung blieb bei allen Katzen erhalten. Kardiopulmonale Parameter zeigten während der Anästhesie zumeist keine relevanten Veränderungen. Auffällig war eine initial hohe Herzfrequenz (im Durchschnitt > 190/min) nach Narkoseeinleitung, die in den ersten 10 Minuten im Mittel erhöht blieb. Statistisch signifikante Veränderungen (p < 0,05) ergaben sich bei einigen hämatologischen und blutchemischen Parametern sowie dem venösen Säure-Basen-Status, waren jedoch klinisch wenig relevant. Die zwischen 21 und 93 Minuten dauernde Aufwachphase verlief bei den meisten Tieren ruhig. Einige Katzen wiesen milde Anzeichen einer Übererregbarkeit mit Muskelzittern, kurzzeitigem Opisthotonus und Hyperakusis auf. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Alfaxalon eignet sich als Injektionsanästhetikum für Katzen bei kurzen Eingriffen und Behandlungen. Durch seine geringen kardiovaskulären und atemdepressiven Eigenschaften wird es auch von Risikopatienten (ASA 3 und 4) gut toleriert.


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