colliculus superior
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2019 ◽  
Vol 38 (05) ◽  
pp. 231-239
Author(s):  
Manfred Spitzer

ZusammenfassungIn einem Mausmodell der Angstkonditionierung und des Verlernens der Angst durch alternierende bilaterale Stimulation (ABS) wurde dem Wirkungsmechanismus der mittlerweile gut etablierten Therapieform EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) zur Behandlung der posttraumatischen Belastungsreaktion (PTBS) nachgegangen. Hierdurch wurde nicht nur gezeigt, dass alternierende bilaterale Stimulation eine notwendige Bedingung für eine schnellere und länger anhaltende Wirksamkeit des Verlernens von Angst im Vergleich zum reinen Extinktionslernen (ohne ABS) darstellt, sondern auch, dass es sich um eine hinreichende Bedingung handelt (u. a. durch Simulation der ABS mittels optogenetischer Stimulation des Colliculus superior). Das damit vorliegende kausale Modell erscheint vor allem für die weitere Erforschung der Mechanismen von Psychotherapie im Tiermodell und für die Hypothesengenerierung bei Forschung am Menschen bedeutsam.


e-Neuroforum ◽  
2003 ◽  
Vol 9 (3) ◽  
Author(s):  
Harald Luksch ◽  
Bernhard Gaese
Keyword(s):  

ZusammenfassungBei allen Wirbeltieren ist das visuelle Mittelhirn eingebunden in die Raumorientierung und speziell in die Ausrichtung der sensorischen Systeme. Wie autonom aber ist diese Struktur? Bei Fischen, Amphibien, Reptilien und Vögeln wird das optische Tectum als wichtigstes visuelles Zentrum betrachtet, das eine zentrale Funktion bei der gesamten Verhaltenssteuerung hat. Dem Colliculus superior der Säuger wird dagegen nur eine untergeordnete Rolle als ausführende Station unter Kontrolle des Kortex zugewiesen.Diese klassische Sicht auf die Gehirnorganisation der Wirbeltiere ist nach neueren Befunden nicht mehr aufrechtzuerhalten. Wir haben in diesem Artikel verschiedene Befunde zusammengestellt, die bei allen Wirbeltieren auf eine vergleichbare Integration des visuellen Mittelhirns in die Verarbeitung sensorischer Stimuli hinweisen. In vergleichend anatomischen Arbeiten sind identische Projektionen und Zelltypen beschrieben worden. Läsionsexperimente führen zu Ausfallserscheinungen, die nicht mit der klassischen Vorstellung erklärt werden können. Bei Vögeln und bei Säugern werden zunehmend sensorische Verarbeitungsleistungen im Mittelhirn beschrieben, deren Ergebnisse nicht nur zur Auslösung adäquater Orientierungsreaktionen genutzt werden. Funktionelle Untersuchungen deuten vielmehr an, dass die Aktivität an das Vorderhirn weitergegeben wird und dort zu weiteren Wahrnehmungsleistungen oder zu kognitiver Kontrolle beiträgt. Dies deutet eine eigenständige Bedeutung des Mittelhirns in der Verarbeitung an, die weit über die klassische Sicht als Reflexzentrum hinausgeht.


1988 ◽  
pp. 9-9
Author(s):  
Peter H. Schiller
Keyword(s):  

1984 ◽  
Vol 104 (1-2) ◽  
pp. 117-123 ◽  
Author(s):  
Bart Ellenbroek ◽  
Michael Schwarz ◽  
Karl-Heinz Sontag ◽  
Alexander Cools

1981 ◽  
Vol 1 (2) ◽  
pp. 211-218 ◽  
Author(s):  
Nils Dahlgren ◽  
Martin Ingvar ◽  
Hideo Yokoyama ◽  
Bo K. Siesjö

In order to evaluate the effect of 70–80% N2O on local cerebral blood flow (l-CBF) in the rat brain, we developed a procedure for measuring CBF by an autoradiographic [14C]iodoantipyrine technique in awake, minimally restrained animals. Results on l-CBF, as measured in 22 different structures, showed little variability between animals. In the majority of structures analyzed, 70–80% N2O failed to alter l-CBF. These included all cerebral cortical and most subcortical structures. However, nitrous oxide reduced CBF in the the inferior colliculus and the superior olive, in two of the limbic structures analyzed, and in the hypothalamus. In no structure, except the striatum ( p < 0.05), was a significant increase in l-CBF obtained in N2O-breathing animals. However, the results suggest that CBF may have been increased in the auditory cortex. Immobilization was found to reduce l-CBF in the cerebellum, inferior colliculus, superior olive, hippocampus, and septal nuclei. The results also suggest that the procedure somewhat increased CBF in frontal and parietal cortex. When the results obtained in awake, air-breathing animals were compared with those obtained in immobilized animals ventilated on N2O, there was no significant increase in any of the structures analyzed, although there were suggested increases in all cortical areas except the visual cortex. However, the data showed that ventilation with 70–80% N2O significantly decreased CBF in several structures (inferior colliculus, superior olive, hippocampus, amygdala, septal nuceli, and hypothalamus). In some of these, the effects of 70–80% N2O and of immobilization were obviously additive.


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