berufsbedingte hauterkrankungen
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2019 ◽  
Vol 45 (11) ◽  
pp. 533-539
Author(s):  
M. Müller ◽  
A. Sautter ◽  
T. Steen ◽  
M. Stadeler ◽  
U. Stark

ZusammenfassungDer BGN als Unfallversicherungsträger für Beschäftigte im Nahrungsmittel- und Gastgewerbe werden aktuell jährlich etwa 2000 berufsbedingte Hauterkrankungen gemeldet. Beschäftigte in der Gastronomie sind dabei am häufigsten betroffen, gefolgt von Bäckern, Konditoren, Backwarenverkäufern, Beschäftigten im Bereich der Fleischwirtschaft und in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Als Hauptbelastungsfaktoren für die Haut an Händen und Unterarmen gelten Feuchtarbeit sowie Kontakt zu Nahrungsmitteln. Kumulativ-subtoxische Kontaktdermatitis, atopisches Ekzem und deutlich seltener auch die allergische Kontaktdermatitis sind die häufigsten Primärdiagnosen im Hautarztbericht. Wird seitens der Bezirksverwaltung der BGN ein Heilbehandlungsauftrag erteilt, erfolgt zeitnah ein telefonisches Erstprofiling mit dem Betroffenen. Die Teilnahme an einem eintägigen Haut-Basisseminar wird obligatorisch angeboten. Bei schweren berufsbedingten Hauterkrankungen oder langwierigem, chronisch rezidivierendem Verlauf erfolgt je nach Region die Einbeziehung des beratenden Hautarztes der BGN, die Vorstellung in einem speziellen Hautschutzzentrum, die Teilnahme am regionalen Hautpräventionsprogramm der BGN bzw. eine individuelle Tertiärpräventionsmaßnahme (TIP).


2018 ◽  
Vol 44 (11) ◽  
pp. 516-519
Author(s):  
T. Diepgen ◽  
P. Elsner

ZusammenfassungBerufsbedingte Hauterkrankungen stellen eine besondere Herausforderung bez. Diagnostik, Therapie und Prävention dar. Zur Qualitätssicherung in der Berufsdermatologie führt daher die zuständige Fachgesellschaft „Arbeitsgemeinschaft für Berufs- und Umweltdermatologie (ABD)“ in der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) seit über 20 Jahren mit großem Erfolg mehre ganztägige Fortbildungsveranstaltungen durch. Nach Teilnahme an den 4 jeweils ganztägigen Zertifizierungsseminaren der ABD (Grund-, Aufbau-, Spezialseminar I und II [Hautkrebs]) können Dermatologinnen und Dermatologen das Zertifikat „Berufsdermatologie (ABD)“ erhalten. Eine Teilnahme an den Zertifizierungsseminaren bereits während der Facharztausbildung ist durchaus empfehlenswert, um berufsdermatologische Abläufe im Klinikalltag besser verstehen zu können. Für die Re-Zertifizierung ist die Teilnahme an einem 1-tägigen ABD-Qualitätszirkel (7 Std.) innerhalb von 5 Jahren erforderlich. Inzwischen sind über 900 Dermatologinnen und Dermatologen von der ABD zertifiziert. Das interdisziplinäre ABD-Zertifikat wird von den Landesärztekammern anerkannt und kann im Praxisschild, Briefkopf geführt werden. Auf Ablauf und Inhalte der Zertifizierungsseminare wird nachgehend eingegangen.


Author(s):  
Stefanie Soder ◽  
Thomas L. Diepgen ◽  
Magdalena Radulescu ◽  
Christian J. Apfelbacher ◽  
Thomas Bruckner ◽  
...  

2003 ◽  
Vol 5 (1) ◽  
pp. 109-118 ◽  
Author(s):  
Heinrich Dickel ◽  
Otto Blome ◽  
Karl-Heinz Hagemann ◽  
Hans Joachim Schwanitz ◽  
Oliver Kuss ◽  
...  

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