optische kohärenztomografie
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2020 ◽  
Vol 16 (03) ◽  
pp. 223-238
Author(s):  
Sebastian Reith ◽  
Mathias Burgmaier

2020 ◽  
Vol 237 (10) ◽  
pp. 1220-1224 ◽  
Author(s):  
Lars-Olof Hattenbach

ZusammenfassungDie intraoperative optische Kohärenztomografie (iOCT) der neuesten Generation bietet durch vollständige Integration der SD-OCT in das OP-Mikroskop erstmals die Möglichkeit einer gezielten hochauflösenden Bildgebung in Echtzeit. Im Vergleich zur konventionellen OP-Mikroskopie wird so eine direkte Befundkontrolle möglich, die für intraoperative Entscheidungen genutzt werden kann. Darüber hinaus gestattet die direkte Einblendung des Live-OCT in das Okular des Mikroskops eine gleichzeitige Darstellung sowohl der mikroskopischen Ansicht als auch der Schichtdarstellung retinaler Mikrostrukturen und damit die präzise Steuerung chirurgischer Manöver. Im Resultat erhält der operative Anwender eine völlig neue Dimension kontrollierter Vitreoretinalchirurgie im Mikrometerbereich.


2020 ◽  
Vol 45 (04) ◽  
pp. 314-318
Author(s):  
Denitsa Hadjiski ◽  
Christoph Fiehn

ZusammenfassungAntimalariamittel (AM) haben nach wie vor eine große Bedeutung in der Rheumatologie. Die aktualisierten Empfehlungen zum Sicherheitsmanagement mit AM wurden auf der Basis einer systematischen Literaturaturrecherche und im interdisziplinären Konsens erarbeitet. Verantwortlich war die Kommission Pharmakotherapie der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. Um Nebenwirkungen frühzeitig zu entdecken, bzw. Komplikationen im Zusammenhang mit der AM-Therapie vorzubeugen, sind folgende Maßnahmen empfohlen: Die rheumatologische Therapie mit AM sollte mit Hydroxychloroquin (HCQ) erfolgen und die Dosis von 5 mg/kg Körpergewicht (KG) nicht übersteigen. In den ersten 6 Monaten der Therapie ist eine augenärztliche Untersuchung empfohlen. Risikofaktoren für die Entwicklung einer AM-induzierten Retinopathie sind vorbestehende Makulopathie, Niereninsuffizienz mit glomerulärer Filtrationsrate (GFR)< 60 ml/min, Tamoxifen-Begleittherapie, Tagesdosen HCQ > 5 mg/kg KG, sowie die Therapie mit Chloroquin (CQ). Bei Vorliegen von Risikofaktoren werden die weiteren Kontrolluntersuchungen einmal pro Jahr empfohlen, ansonsten erst ab dem fünften Jahr, dann ebenfalls jährlich. Die ophthalmologische Untersuchung sollte mindestens eine subjektive und eine objektive Methode beinhalten. Empfohlen wird jeweils das automatisierte Gesichtsfeld (aGF) und die optische Kohärenztomografie (OCT). In der aGF lassen bei einer AM-Retinopathie eine parafoveale Empfindlichkeitsabnahme und in der OCT eine umschriebene Verdünnung der Photorezeptorenschicht parafoveal sowie fokale Unterbrechung der Außensegmentstrukturlinie den Verdacht auf eine AM-Retinopathie zu. Zur Erkennung von Kardiomyopathie bzw. Myopathie wird zu Beginn und dann alle 3–6 Monate die Bestimmung von Creatinkinase (CK) und Laktatdehydrogenase (LDH) im Serum empfohlen. Ergänzend können bei Verdacht auf AM-induzierte Kardiomyopathie Troponin, brain natriuretic peptide (BNP), Elektrokardiogramm (EKG), sowie eine kardiale Magnetresonanztomografie (MRT) erwogen werden. Bei Verdacht auf AM-induzierte Myopathie ist die Muskelbiopsie mit elektronenmikroskopischer Untersuchung der Goldstandard. Die Behandlung mit HCQ verursacht bei Einnahme in der Schwangerschaft keine Fehlbildungen der ungeborenen Kinder und ist sowohl in der Schwangerschaft wie auch Stillzeit nach gegenwärtigem Wissenstand sicher. Die aktualisierten Empfehlungen zum Sicherheitsmanagement der Therapie mit AM enthalten strengere Dosisvorgaben, Definition für Risikofaktoren für AM-Retinopathie und geeignete ophthalmologische Untersuchungen, sowie Stratifizierung im Monitoring.


2020 ◽  
Vol 237 (05) ◽  
pp. 621-626
Author(s):  
Christoph Deuter ◽  
Rafael S. Grajewski

ZusammenfassungDas Makulaödem ist die häufigste Ursache einer irreversiblen Visusminderung bei Patienten mit Uveitis. Pathogenetisch führen proinflammatorische Zytokine zu einem Zusammenbruch der Blut-Retina-Schranke. Zur Diagnostik des entzündlichen Makulaödems wird heutzutage überwiegend die optische Kohärenztomografie eingesetzt, welche die Fluoreszenzangiografie jedoch nicht immer zu ersetzen vermag. Die Therapie erfolgt überwiegend mittels intravitreal applizierter Kortikosteroide sowie systemischer immunmodulierender Substanzen und sollte so früh wie möglich einsetzen, um einer Chronifizierung des Makulaödems vorzubeugen.


2020 ◽  
Vol 237 (05) ◽  
pp. 577-584
Author(s):  
Dominika Pohlmann ◽  
Uwe Pleyer ◽  
Carsten Heinz

ZusammenfassungBildgebende Verfahren sind Schlüsselelemente in der Diagnostik und Behandlung von Augenkrankheiten. Dies gilt insbesondere für intraokulare Entzündungen. In diesem Beitrag werden die aktuellen Bildgebungsmodalitäten wie optische Kohärenztomografie (OCT), OCT-Angiografie, Fluorescein- und Indocyaningrünangiografie, Fundusautofluoreszenz sowie Weitfeldbildgebungsmodalitäten erörtert. Der gezielte Einsatz dieser Untersuchungsmethoden wird abhängig vom Schwerpunkt der intraokularen Entzündung dargestellt. Zusätzlich werden aktuelle und künftige Möglichkeiten zum optimierten, objektiven Monitoring bei diesen Krankheitsbildern vorgestellt.


2020 ◽  
Vol 46 (04) ◽  
pp. 148-151 ◽  
Author(s):  
C. Ruini ◽  
E. Sattler

ZusammenfassungNicht invasive diagnostische Techniken wie optische Kohärenztomografie (OCT) und konfokale Laserscanmikroskopie (KLSM) haben in den letzten Jahren ihren hohen Stellenwert in der dermatologischen Forschung und im Klinikalltag bestätigt. OCT und KLSM zeigen eine hohe Spezifizität und Sensitivität für die Diagnostik von nicht melanozytären Hauttumoren, während KLSM zusätzlich für die Differenzierung von Nävi und Melanomen erfolgreich angewendet werden kann. Beide Verfahren finden auch in einem breiten Spektrum von entzündlichen und infektiösen Hauterkrankungen Einsatz. Die konfokale Line-Field-OCT (LC-OCT) ist ein neues Verfahren, welches über eine zelluläre Auflösung und Eindringtiefe bis zur tiefen Dermis verfügt, sodass nicht nur die Morphologie, sondern auch die Invasionstiefe zahlreicher Tumoren dadurch bestimmt werden kann. Die aktuell laufende präliminäre Studie zeigt ein hohes Potenzial v. a. in der Charakterisierung von aktinischen Keratosen und Feldkanzerisierung, von Basalzellkarzinomen und von Milbenerkrankungen. Weitere Studien sind nötig, um eine standardisierte Erfassung der diagnostischen Kriterien sowie Einsatzgebiete zu ermöglichen.


2020 ◽  
Vol 46 (04) ◽  
pp. 189-193
Author(s):  
S. Schuh ◽  
J. Welzel

ZusammenfassungDie nichtinvasiven Geräte wie die optische Kohärenztomografie (OCT) und die konfokale Lasermikroskopie (KLM) sind bei der Diagnostik und Therapieauswahl vieler Erkrankungen z. B. von nichtmelanozytärem Hautkrebs sehr hilfreich. Ihr Einsatz eignet sich insbesondere dann, wenn differenzialdiagnostisch mehrere Diagnosen infrage kommen, die eine die andere Erkrankung verschleiert oder ein tieferer nichtinvasiver Blick in die Haut nötig wird.Wir berichten über den Fall einer 89-jährigen Patientin mit Stevens-Johnson-Syndrom (SJS) nach Einnahme von Allopurinol aufgrund von Hyperurikämie und Gicht. Mit der OCT und KLM können erstmals die Charakteristika beider gemeinsam vorliegender Erkrankungen in vivo dargestellt werden.


2019 ◽  
Vol 40 (09) ◽  
pp. 609-616
Author(s):  
Thomas Knoll ◽  
Thorsten Bach

ZusammenfassungDie korrekte Detektion von Blasentumoren ist die Voraussetzung zur vollständigen Resektion und damit zur Reduktion von Rezidiven, aber auch zum korrekten Staging von fortgeschrittenen und High-grade-Karzinomen. Die Weißlicht-Zystoskopie stellt den Goldstandard dar und konnte durch die digitale HD-Zystoskopie weiter verbessert werden. Die weiteren Verfahren zur verbesserten Bildgebung etablieren sich schrittweise. Narrow-Band Imaging und S-System könnten v. a. im ambulanten Setting einen Vorteil darstellen, da keine Kontrastmittel notwendig sind. Die fotodynamische Diagnostik hat sich bereits im klinischen Setting bei der TURB, zumindest bei High-grade-Karzinomen, etabliert und einen gesicherten Stellenwert in den Leitlinienempfehlungen. Die Kombination von diesen makroskopischen Verfahren mit mikroskopischer Bildgebung könnte die Diagnostik verbessern. Solche neueren Verfahren wie optische Kohärenztomografie oder konfokale Laser-Endomikroskopie sind derzeit in der klinischen Evaluation. Andere Techniken bis hin zur molekularen Bildgebung stellen spannende Konzepte dar, deren Weg in die Klink aber noch lang zu sein scheint.


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