ökonomische aspekte
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(FIVE YEARS 0)

2021 ◽  
Vol 101 (6) ◽  
pp. 473-480
Author(s):  
Gert G. Wagner

ZusammenfassungDer Sachverständigenrat für Verbraucherfragen hat erstmals ein breit angelegtes Gutachten zur Lage der Verbraucher:innen in Deutschland vorgelegt. Gert G. Wagner, Mitglied im Sachverständigenrat für Verbraucherfragen, stellt aus seiner persönlichen Sicht ausgewählte Analysen, Ergebnisse und Empfehlungen vor. Über das Gutachten hinausgehend wird auch auf relevante Ereignisse hingewiesen, die nach Abschluss des Gutachtens stattfanden: die Vorlage des EU-Verordnungsvorschlags „Artificial Intelligence Act“, das Klimaschutz-Urteil des Bundesverfassungsgerichts und der Gesetzentwurf zum autonomen Fahren.


2021 ◽  
Vol 42 (05) ◽  
pp. 378-387
Author(s):  
Steffen Fleßa ◽  
Heike Aichinger ◽  
Tanja Bratan
Keyword(s):  

Zusammenfassung Zielsetzung Diagnostik ist eine Grundvoraussetzung für die effektive und effiziente Behandlung komplexer Krankheiten. Dementsprechend ist die Entwicklung innovativer Diagnostiktechnik von der Entwicklung des Verfahrens bis zur Einführung in die Versorgung von großer Bedeutung für die Weiterentwicklung der Medizin. Allerdings wird der komplexe Prozess häufig nicht ganzheitlich gesehen, sodass insbesondere technische und ökonomische Aspekte getrennt betrachtet werden. In dieser Arbeit entwickeln wir ein Modell des Innovationsmanagements von Diagnostiktechnologie mit dem Ziel, den Innovationsprozess im Sinne einer integrativen Entwicklung zu verbessern. Methodik Der Prozess des Innovationsmanagements von Diagnostiktechnologie von der Produktidee bis zur Marktreife wird als Modell entwickelt, wobei die einzelnen Barrieren und Einflussfaktoren herausgearbeitet werden. Die Erkenntnisse werden anschließend am Beispiel eines Gerätes zur Detektion von zirkulierenden Tumorzellen diskutiert. Ergebnisse Der Innovationsprozess durchläuft verschiedene Phasen: von der Produktidee, der Entwicklung, der Zulassung, der Entgeltung bis zur Markteinführung. Bislang werden die ersten 3 Phasen überwiegend als technisches Problem angesehen, während die letzten beiden Phasen der Ökonomie vorbehalten sind. Ein effizientes Innovationsmanagement erfordert hingegen den Einsatz betriebswirtschaftlicher und gesundheitsökonomischer Elemente von Anfang an im Sinne einer integrativen Entwicklung. Schlussfolgerung Es stehen erprobte Instrumente des Innovationsmanagements und der gesundheitsökonomischen Evaluation zur Verfügung, die den Prozess von der Produktidee bis zur Markteinführung effizient und effektiv gestalten lassen. Eine entsprechende Listung der Instrumente ist hilfreich als Anregung für ein professionelles Innovationsmanagement diagnostischer Geräte.


2021 ◽  
Vol 101 (5) ◽  
pp. 376-380
Author(s):  
Beate Jochimsen
Keyword(s):  

ZusammenfassungAm 24. März 2021 hat der „Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen“ sein Gutachten „Digitalisierung für Gesundheit — Ziele und Rahmenbedingungen eines dynamisch lernenden Gesundheitssystems“ der Bundesregierung überreicht. Wesentliche Aspekte des Gutachtens werden präsentiert, wobei ökonomische Gesichtspunkte und Bezüge zur Corona-Pandemie besonders hervorgehoben werden.


Author(s):  
Mike Schmidt ◽  
Daniela Ohlendorf ◽  
Rüdiger Reer ◽  
David A. Groneberg ◽  
Eileen M. Wanke

Zusammenfassung Hintergrund Der eigene Körper ist das zentrale Arbeitsinstrument eines*einer Tanzpädagog*in (TP) innerhalb der Bewegungsvermittlung. Bisher fehlen Erkenntnisse über die subjektive Wahrnehmung der eigenen berufsassoziierten Gesundheit und Zufriedenheit sowie die Identifizierung gesundheitsbelastender Berufsmerkmale. Methodik Im Rahmen einer fragebogenbasierten Querschnittserhebung wurde eine Kohorte von TP in Deutschland zur eigenen Gesundheit und generellen Berufszufriedenheit und belastenden Aspekten im Zusammenhang mit ihrer Berufsausübung untersucht. Zusätzlich wurden allgemeine anthropometrische und soziodemographische Merkmale erfasst. Neben der Betrachtung der Gesamtkohorte wurde auf geschlechtsspezifische Unterschiede getestet. In die statistische Analyse wurden n = 232 TP (m: 51/w: 181) im Alter von 43,1 ± 11,0 Jahren eingeschlossen. Ergebnisse Der allgemeine Gesundheitszustand wurde von 85,3 % der Befragten mit „befriedigend“ (26,1 %) bis „sehr gut“ (14,7 %) beurteilt. 59,2 % der Tanzpädagog*innen schätzten ihre Gesundheit „gut“ (35,3 %) bis „sehr gut“ ein. Es herrschte eine hohe Zufriedenheit mit der eigenen Berufsausübung für 80 % der Teilnehmenden. Die TP fühlten sich überwiegend in der Lage (trifft „voll & ganz“ bzw. „eher zu“), mit den physischen (75,7 %) und psychischen Berufsanforderungen (70,3 %) umzugehen. Als belastende Berufsmerkmale in der Eigenwahrnehmung können neben Zukunftsängsten (51,5 %) vor allem arbeitsorganisatorische (fehlende Zeit für Familie und Freunde bei 28,4 %) und ökonomische Aspekte (Einkommensunsicherheit bei 61,0 % und fehlende Altersabsicherung bei 65,7 %) herausgestellt werden. Diskussion Die Berufsausübung als TP geht mit einer hohen generellen Zufriedenheit und einem positiven Empfinden des eigenen Gesundheitszustandes einher. Eine Bestätigung dieser positiven Ergebnisse durch Verletzungs- und Erkrankungsstatistiken steht noch aus. Darüber hinaus wäre eine Verbesserung arbeitsorganisatorischer und ökonomischer Aspekte wünschenswert.


2020 ◽  
Vol 123 (11) ◽  
pp. 856-861
Author(s):  
Dominik Pförringer ◽  
David Matusiewicz ◽  
Serafeim Tsitsilonis ◽  
Tobias Gehlen ◽  
David A. Back

2020 ◽  
Vol 52 (06) ◽  
pp. 464-472
Author(s):  
Riccardo E. Giunta ◽  
Denis Ehrl ◽  
Nikolaus Wachtel ◽  
Paul S. Wiggenhauser ◽  
Nura Ahmad

Zusammenfassung Hintergrund Die Etablierung der Mikrochirurgie hat in den letzten Jahrzehnten eine enorme Verbesserung der operativen Versorgung von interdisziplinären Fällen ermöglicht. Gleichzeitig steigt hierdurch aber auch der Ressourcenaufwand der mitbehandelnden plastischen Chirurgie. Ziel der vorliegenden Arbeit war es daher, den Zusammenhang zwischen Erlössteigerung und Ressourcenaufwand der rekonstruktiven Mikrochirurgie an einem Universitätsklinikum der Maximalversorgung in der interdisziplinären Zusammenarbeit darzustellen. Methoden An einem Standort einer plastisch-chirurgischen Abteilung einer Universitätsklinik wurden in den Jahren 2018 und 2019 alle Fälle der interdisziplinären Zusammenarbeit fallbegleitend verfolgt. Aus dem Gesamtkollektiv wurden die interdisziplinären chirurgischen Fälle identifiziert und prospektiv mit Hinblick auf die stationären Behandlungstage, operativen Ressourcenaufwand und die ökonomische Entwicklung (DRG-Erlöse vor und nach mikrochirurgischer Rekonstruktion) ausgewertet. Ergebnisse In den Jahren 2018 und 2019 wurden insgesamt 68 freie mikrochirurgische Lappenplastiken in 64 interdisziplinären Fällen durchgeführt. 62 der Fälle erfüllten die Kriterien einer interdisziplinären chirurgischen Behandlung. Bei Betrachtung des Beitrages der Plastischen Chirurgie an der ökonomischen Entwicklung und dem damit verbundenen Resourcenaufwand zeigt sich eine signifikante Zunahme in allen erhobenen Parametern (p < 0,0001). So stieg der Case Mix Index (CMI) um 20,2 %, die stationären Behandlungstage um 79,1 %, die Anzahl der operativen Eingriffe um 62,4 %, die kumulative Schnitt-Naht-Zeit um 131,4 % und die OP-Arztstunden um 75,4 %. Schlussfolgerung Die rekonstruktive Mikrochirurgie führt bei interdisziplinären chirurgischen Fällen, durch Veränderung der DRG, zu einem signifikanten Anstieg des Erlöses. Allerdings lässt sich auch ein deutlicher Anstieg des Ressourcenverbrauches beobachten. Zudem sind diese zusätzlichen Kosten nicht immer adäquat in der DRG abgebildet. Dies betrifft vor allem DRGs mit hoher initialer Bewertungsrelation, die durch Eingriffe der rekonstruktiven Mikrochirurgie zum Teil nicht aufgewertet wurden. Zur Sicherstellung einer zeitgemäßen, individuellen, patientenorientierten und leitliniengerechten Patientenversorgung besteht daher dringender Bedarf an einer Anpassung des (G-)DRG-Systems an den Mehraufwand. Zudem muss bei interdisziplinären chirurgischen Fällen eine klare interne Leistungsverrechnung, gemäß dem chirurgischen Ressourcenaufwand, erfolgen.


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