kopfschmerz vom spannungstyp
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2021 ◽  
Vol 04 (04) ◽  
pp. 371-387
Author(s):  
Lars Neeb ◽  
Inga Laumeier

Praxis ◽  
2021 ◽  
Vol 110 (8) ◽  
pp. 469-470
Author(s):  
Heiko Pohl ◽  
Susanne Wegener

Zusammenfassung. Viele Menschen leiden an Kopfschmerzen. Die häufigsten primären (idiopathischen) Kopfschmerzen, wie Migräne oder der Kopfschmerz vom Spannungstyp, führen zwar oft zu Einschränkungen im beruflichen und privaten Leben, sind aber nicht gefährlich. Dem gegenüber stehen die sekundären (symptomatischen) Kopfschmerzen, die Symptome einer unter Umständen lebensbedrohlichen Erkrankung sein können. Hier kann neben der hausärztlich organisierten erweiterten Diagnostik (Bildgebung, Blutentnahme, Lumbalpunktion) auch eine notfallmässige Krankenhauseinweisung erforderlich sein. In diesem Artikel fassen wir die empfohlenen Schritte zur Abklärung neuartiger Kopfschmerzen in der hausärztlichen Praxis zusammen.


Der Schmerz ◽  
2020 ◽  
Vol 34 (6) ◽  
pp. 464-475
Author(s):  
Andreas Straube ◽  
Stefanie Förderreuther ◽  
Ozan Emre Eren

2020 ◽  
Vol 39 (09) ◽  
pp. 551-558
Author(s):  
Stefan Evers

ZUSAMMENFASSUNGKopfschmerzen sind eines der häufigsten Schmerzsyndrome bei HIV-Infizierten. Wie bei vielen Schmerzzuständen besteht auch bei Kopfschmerzen eine schmerztherapeutische Unterversorgung der HIV-infizierten Patienten. Systematisch können Kopfschmerzen während der HIV-Infektion in 4 Gruppen eingeteilt werden. Zum einen können Kopfschmerzen durch das HI-Virus selbst ausgelöst werden. Semiologisch ähneln diese Kopfschmerzen einem Kopfschmerz vom Spannungstyp. Dann können Kopfschmerzen als Symptom einer sekundären Erkrankung auftreten, hierbei insbesondere bei opportunistischen Infektionen des ZNS. Weiterhin kann die Therapie der HIV-Infektion und der verschiedenen neurologischen Komplikationen zu Kopfschmerzen führen, dies gilt insbesondere für die Proteaseinhibitoren. Schließlich können idiopathische Kopfschmerzen bei HIV-Infizierten auftreten, dabei muss auf die spezifischen Interaktionen zwischen der Therapie dieser Kopfschmerzen und der antiretroviralen Therapie geachtet werden.


2020 ◽  
Vol 70 (07) ◽  
pp. 300-307
Author(s):  
Lisa Kolbe ◽  
Tanya Eberhardt ◽  
Beate Leinberger ◽  
Thilo Hinterberger

Zusammenfassung Hintergrund Für die Behandlung primärer Kopfschmerzen mit Biofeedback liegen einige Empfehlungen vor. Dennoch werden die Kosten meist von den Kassen nicht oder nicht vollständig getragen und die Versorgung dadurch erschwert. In dieser randomisierten kontrollierten Studie wurde die Effektivität einer ambulanten Biofeedback-Therapie bei primärem Kopfschmerz deutschlandweit evaluiert. Methoden Die Teilnehmer wurden aufgeteilt in eine sofortige Behandlungsgruppe (n=41) und eine Wartekontrollgruppe (n=29). Die Behandlung erfolgte in 8–11 Sitzungen bei Migräne als Vasokonstriktions-/Vasodilatationstraining, bei Kopfschmerz vom Spannungstyp als Elektromyografietraining. Die Diagnose richtete sich nach den Kriterien der International Headache Society. Erhoben wurden Kopfschmerzcharakteristika (Häufigkeit, Dauer, Intensität) in Form eines Kopfschmerztagebuchs jeweils vor, während und nach der Behandlung und die kopfschmerzspezifische Beeinträchtigung mittels Pain-Disability-Index vor und nach der Behandlung. Die Wartegruppe machte zusätzlich etwa 3 Monate davor sowie nochmals vor Beginn der Behandlung Angaben zu den Fragebögen. Die Messung der kopfschmerzspezifischen Selbstwirksamkeit (Fragebogen zu Kopfschmerzmanagement und Selbstwirksamkeit) erfolgte zu jeder zweiten Sitzung. Für die erhobenen Parameter wurden die Effektstärken f2 bzw. r nach im Vergleich zu vor der Behandlung und für behandelte Gruppe zu nicht-behandelter Gruppe berechnet. Ergebnisse Die Kopfschmerzcharakteristika sanken im Untersuchungszeitraum signifikant linear mit mittleren bis starken Effekten (Häufigkeit f2=0,302, p<0,001, Dauer f2=0,186, p<0,001, durchschnittlicher Schmerz f2=0,502, p<0,001, maximaler Schmerz f2=0,546, p<0,001). Durch Biofeedback stieg die Selbstwirksamkeit signifikant (p<0,001, r=0,782), auch gegenüber der Wartezeit (p<0,001, r=0,604). Zudem zeigten sich eine signifikante Verbesserung der Bewältigung und eine signifikante Reduktion der psychischen Beeinträchtigung sowie der Beeinträchtigung im Alltag. Diskussion und Schlussfolgerung Insgesamt zeigten sich zu bereits vorliegenden Studien vergleichbare Effekte. Biofeedback erwies sich demnach unter Bedingungen der ambulanten Versorgung als effektiv gegen Migräne und Kopfschmerz vom Spannungstyp. Eine bessere Einbindung in die Versorgungspraxis scheint dadurch gerechtfertigt.


2018 ◽  
Vol 37 (01/02) ◽  
pp. 60-67
Author(s):  
Z. Katsarava ◽  
S. Nägel

ZusammenfassungEs ist ein durch die Internationale Kopfschmerzgesellschaft akzeptierter Konsens,dass die häufige Einnahme von Akutmedikation zur Zunahme oder Chronifizierung von episodischen Kopfschmerzen führen kann.Dieser Kopfschmerz wird als Medikamentenübergebrauchskopfschmerz(MÜKS) bezeichnet.Definiert ist der MÜKS als ein Kopfschmerz,der an mindestens 15 Tagen pro Monat bei Patienten, die seit über 3 Monaten Akuttherapeutika im Übermaß einnehmen,auftritt. Die kritische Einnahmegrenze liegt für Triptane, Opioide und Kombinationsanalgetikabei 10 Tagen, für einfache Analgetikabei 15 Tagen pro Monat. Das Konzept fußt auf der Annahme, dass Menschen mit Migräne oder einem Kopfschmerz vom Spannungstyp ein besonders vulnerables trigeminalesSchmerzsystem haben, welches auf Schmerzmittelübergebrauchmit Sensitisierung der Schmerzverarbeitung und Chronifizierung des Kopfschmerzes reagiert. Der MÜKS wirddeswegen als sekundärer Kopfschmerz betrachtet.Das Mittel der Wahl zur Behandlungist nach aktueller Lehrmeinung eine Entzugsbehandlung.Diesem Konzept wird aber widersprochen.Die Gegner argumentieren,dass die häufige Schmerzmitteleinnahme lediglichbei einem Teil der Kopfschmerzpatientenzur Chronifizierung führt und man sich beidiesen nicht sicher sein kann, dass die Zunahme der Kopfschmerzfrequenz tatsächlich dieFolge des Schmerzmittelgebrauches ist, sondern,dass der übermäßige Schmerzmittelgebrauchdie Folge der häufigeren/chronifizierten Kopfschmerzen ist. Weiter wird argumentiert,die Verläufe würden sich nicht infolge derEntzugsbehandlung, sondern als Konsequenz einer multimodalen Therapie inklusive medikamentöser Prophylaxe und psychologischerund edukativer Betreuung bessern. Deswegensei der MÜKS keine eigene Entität. Durch dieDiagnose eines MÜKS stigmatisiere man dieBetroffenen, enthalte ihnen die nötigenSchmerzmedikamente vor und lasse sie unnötigleiden. In dieser Übersichtsarbeit beleuchtendie Autoren den aktuellen Stand der Literaturund stellen die Argumente für und gegenden MÜKS dar.


2018 ◽  
Vol 37 (01) ◽  
pp. 60-67
Author(s):  
Z. Katsarava ◽  
S. Nägel

ZusammenfassungEs ist ein durch die Internationale Kopfschmerzgesellschaft akzeptierter Konsens,dass die häufige Einnahme von Akutmedikation zur Zunahme oder Chronifizierung von episodischen Kopfschmerzen führen kann.Dieser Kopfschmerz wird als Medikamentenübergebrauchskopfschmerz(MÜKS) bezeichnet.Definiert ist der MÜKS als ein Kopfschmerz,der an mindestens 15 Tagen pro Monat bei Patienten, die seit über 3 Monaten Akuttherapeutika im Übermaß einnehmen,auftritt. Die kritische Einnahmegrenze liegt für Triptane, Opioide und Kombinationsanalgetikabei 10 Tagen, für einfache Analgetikabei 15 Tagen pro Monat. Das Konzept fußt auf der Annahme, dass Menschen mit Migräne oder einem Kopfschmerz vom Spannungstyp ein besonders vulnerables trigeminalesSchmerzsystem haben, welches auf Schmerzmittelübergebrauchmit Sensitisierung der Schmerzverarbeitung und Chronifizierung des Kopfschmerzes reagiert. Der MÜKS wirddeswegen als sekundärer Kopfschmerz betrachtet.Das Mittel der Wahl zur Behandlungist nach aktueller Lehrmeinung eine Entzugsbehandlung.Diesem Konzept wird aber widersprochen.Die Gegner argumentieren,dass die häufige Schmerzmitteleinnahme lediglichbei einem Teil der Kopfschmerzpatientenzur Chronifizierung führt und man sich beidiesen nicht sicher sein kann, dass die Zunahme der Kopfschmerzfrequenz tatsächlich dieFolge des Schmerzmittelgebrauches ist, sondern,dass der übermäßige Schmerzmittelgebrauchdie Folge der häufigeren/chronifizierten Kopfschmerzen ist. Weiter wird argumentiert,die Verläufe würden sich nicht infolge derEntzugsbehandlung, sondern als Konsequenz einer multimodalen Therapie inklusive medikamentöser Prophylaxe und psychologischerund edukativer Betreuung bessern. Deswegensei der MÜKS keine eigene Entität. Durch dieDiagnose eines MÜKS stigmatisiere man dieBetroffenen, enthalte ihnen die nötigenSchmerzmedikamente vor und lasse sie unnötigleiden. In dieser Übersichtsarbeit beleuchtendie Autoren den aktuellen Stand der Literaturund stellen die Argumente für und gegenden MÜKS dar.


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