commotio cerebri
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Praxis ◽  
2016 ◽  
Vol 105 (10) ◽  
pp. 569-575
Author(s):  
Reto Stocker ◽  
Claudio Letta
Keyword(s):  

Zusammenfassung. Die überwiegende Mehrzahl der 20 000 pro Jahr in der Schweiz wegen Schädel-Hirn-Trauma hospitalisierten Patienten läuft unter dem Diagnose-Kontinuum mildes Schädel-Hirntrauma/Commotio cerebri. Glücklicherweise erholt sich die Mehrzahl dieser Patienten nach Tagen bis Wochen vollständig. Allerdings muss bei ca. 15 % dieser Patienten mit prolongierten bis hin zu persistierenden Beeinträchtigungen gerechnet werden, was u.U. erheblich negative Auswirkungen auf deren Lebensqualität hat. Dies trifft insbesondere auf Patienten zu, die sich wiederholte milde Hirnverletzungen (z.B. im Rahmen von Kontaktsport) zugezogen haben. Unglücklicherweise werden viele dieser Patienten nie richtig diagnostiziert und oft als Hypochonder oder Simulanten abgestempelt. Das verhindert eine adäquate Rehabilitation und Unterstützung. Diese Mini-Review hat zum Ziel, den aktuellen Stand des Wissens bezüglich pathophysiologischen und klinischen Auswirkungen des milden Schädel-Hirn-Traumas darzulegen und einige Informationen zur Diagnostik und Behandlung auf Basis bestehender Guidelines zu vermitteln.


Praxis ◽  
2010 ◽  
Vol 99 (3) ◽  
pp. 191-193
Author(s):  
Bürkner ◽  
Neuhaus ◽  
Schöb

Isolierte Blasenrupturen nach Bagatelltraumen stellen eine seltene abdominelle Verletzung dar. Sowohl die Diagnostik als auch die Therapie fordern Notfallmediziner und Chirurgen heraus. Dieser Fall berichtet von einem 46-jährigen Patienten, welcher nach einem Sturz unter Alkoholeinfluss mit einer Commotio cerebri hospitalisiert wurde. Im Ultraschall des Abdomens sowie konsekutiv in der CT des Abdomens zeigte sich freie Flüssigkeit. Zudem konnte eine Makrohämaturie nachgewiesen werden. In der retrograden Zystographie kam ein intraperitonealer Kontrastmittelaustritt zur Darstellung. Die Blasenruptur wurde laparoskopisch bestätigt und zweireihig intrakorporal übernäht. Postoperativ zeigte der Patient einen komplikationslosen Verlauf mit Entlassung am vierten postoperativen Tag und korrekter retrograder Zystographie 10 Tage postoperativ sowie konsekutiver Entfernung des Blasenkatheters.


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