sexuelle funktionsstörungen
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2021 ◽  
Vol 71 (09/10) ◽  
pp. 412-422
Author(s):  
Katja Brenk-Franz ◽  
Bernhard Strauß

Sexuelle Funktionsstörungen weisen eine hohe Prävalenz in allen Altersgruppen auf. Trotzdem werden die Themen sexuelle Gesundheit und sexuelle Störungen bisher im primärmedizinischen Kontext wenig thematisiert. Der Beitrag gibt einen Überblick über die Bedeutung sexueller Funktionsstörungen als Teilbereich der sexuellen Gesundheit insbesondere in der niederschwelligen medizinischen Versorgung.


PSYCH up2date ◽  
2021 ◽  
Vol 15 (03) ◽  
pp. 239-253
Author(s):  
Aglaja Valentina Stirn ◽  
Ronja Zannoni

2021 ◽  
Vol 34 (01) ◽  
pp. 5-14
Author(s):  
Julia Velten ◽  
Pierre Pantazidis ◽  
Andrea Benecke ◽  
Anne-Kathrin Bräscher ◽  
Lydia Fehm ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Sexuelle Funktionsstörungen gelten als häufig. Gleichzeitig fehlen epidemiologische Daten zur Behandlungsprävalenz sexueller Funktionsstörungen in der ambulanten Psychotherapie. Im Rahmen eines Projekts zur Koordination der Datenerhebung an den deutschen Hochschulambulanzen für Psychotherapie wird erstmals eine Schätzung für dieses Behandlungssegment möglich. Forschungsziele Das Ziel dieser Studie ist die Darstellung der festgestellten F52-Diagnosen an deutschen Hochschulambulanzen für Psychotherapie an psychologischen Instituten. Methoden 16 Hochschulambulanzen für Erwachsene übermittelten ausgewählte Daten zur Eingangsdiagnostik ihrer Patient_innen (N = 4 504; M Alter = 37.87; SD = 13.47; Altersbereich = 15 bis 86 Jahre; 65.3 % weiblich) aus dem Jahr 2016. In der hier vorgestellten Studie wird spezifisch die Häufigkeit der Vergabe von Diagnosen aus dem ICD-Kapitel F52 analysiert. Ergebnisse Insgesamt wurde in 32 Fällen (0.7 %) die Diagnose einer sexuellen Funktionsstörung vergeben, in acht Fällen (0.2 %) als Hauptdiagnose. In 31 Fällen (96.9 %) waren auch komorbide Störungen gegeben, hauptsächlich Angststörungen (34.4 %) und affektive Störungen (53.1 %). Unter den Hauptdiagnosen war der nichtorganische Vaginismus (n = 3) der häufigste Grund, eine psychotherapeutische Hochschulambulanz eines psychologischen Instituts aufzusuchen. Die Häufigkeit von F52-Diagnosen in den 16 Ambulanzen schwankte zwischen 0 % und 1.2 %, und acht der 16 Ambulanzen vergaben überhaupt keine F52-Diagnosen. Schlussfolgerung Die Werte in der vorliegenden Behandlungsstichprobe erscheinen vor dem Hintergrund der Prävalenzdaten aus Bevölkerungsstudien als auffällig niedrig. Hierfür können neben methodischen und studienspezifischen Gründen auch Aspekte der psychotherapeutischen Versorgung sowie Beurteilungsfehler bei der Diagnosevergabe verantwortlich sein.


Suchttherapie ◽  
2021 ◽  
Vol 22 (01) ◽  
pp. 5-6

Seit geraumer Zeit existiert eine Diskussion darüber, wie und ob eine (online-) Pornografi enutzung mit einer beeinträchtigten Sexualität der NutzerInnen assoziiert ist. Ebenso wird diskutiert, inwiefern diese Pornografienutzung die Basis für sexuelle Funktionsstörungen ist. Ergebnisse einer mittels eines Strukturgleichungsmodells berechneten Analyse zeigen moderat positive Assoziationen zwischen der Problemlast durch den Konsum und sexuellen Funktionsstörungen sowie schwach negative Assoziationen zwischen der Häufi gkeit der Pornografi enutzung und sexuellen Funktionsstörungen – jeweils für beide Geschlechter. Die AutorInnen weisen darauf hin, dass beide Phänomene getrennt bewertet und diskutiert werden sollten, um Einfl üsse auf die Sexualität diff erenzierter darstellen und beschreiben zu können.


2020 ◽  
Vol 21 (04) ◽  
pp. 62-66
Author(s):  
Christoph Joseph Ahlers

Um in der Psychotherapie Anliegen bezüglich der sexuellen Gesundheit behandeln zu können, ist es wichtig, das Zusammenspiel körperlicher, seelischer, sozialer und gesellschaftlicher Faktoren zu berücksichtigen. Mit diesem Hintergrundwissen kann ein besseres Verständnis für sexuelle Funktionsstörungen erreicht werden, aus dem sich individuelle Behandlungsansätze ableiten lassen.


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