komplementäre therapien
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2022 ◽  
pp. 390-405
Author(s):  
Dieter Pöhlau ◽  
Jeanine Gerken ◽  
Sabine Schipper

2021 ◽  
Vol 53 (02) ◽  
pp. 52-58
Author(s):  
Petra Klose ◽  
Petra Voiß ◽  
Sherko Kümmel ◽  
Gustav Dobos ◽  
Claudia M. Witt ◽  
...  

ZUSAMMENFASSUNGOnkologisch tätige Ärzte und Ärztinnen vermeiden es häufig, mit ihren Patienten das Thema komplementäre Therapien anzuschneiden, da sie sich selbst nicht ausreichend informiert fühlen. Das kann sich ungünstig auf die langfristige Interaktion zwischen Arzt und onkologisch Erkranktem auswirken, der – so besagen es die Zahlen – höchstwahrscheinlich genau über diese Themen kompetent informiert werden möchte. Um diesem Bedürfnis nachzukommen, stellen sich dem Mediziner also drei Fragen: Woher bekomme ich verlässliche und fundierte Informationen, wie kommuniziere ich mein Wissen und gebe Empfehlungen und was möchte ich möglicherweise selbst an komplementärmedizinischen Therapien anbieten? In diesem Artikel werden die wichtigsten deutschsprachigen Informationsplattformen, Weiterbildungsprogramme für Onkologen und Ausbildungskurse diverser komplementärmedizinischer Therapien vorgestellt.


2021 ◽  
pp. 1-9
Author(s):  
Katrin Menke ◽  
Melanie Schwermer ◽  
Alexander Schramm ◽  
Tycho Jan Zuzak

Hintergrund: Mistelanwendungen werden als komplementäre Therapien häufig in der pädiatrischen Onkologie zusammen mit einer Radio- oder Chemotherapie verabreicht. Wechselwirkungen bei simultaner Applikation sind gerade in der Pädiatrie von großer Bedeutung, sie sind allerdings nach wie vor unzureichend untersucht. Material und Methoden: Zytotoxische Effekte des Mistelextraktes abnobaVISCUM Fraxini (aVF) auf LAN-1 Neuroblastomzellen und deren Etoposid- bzw. Cisplatin-resistente Subzelllinien wurden mittels Viabilitätstest untersucht, sowie mögliche Synergieeffekte zwischen aVF und den Chemotherapeutika durch die Softwareprodukte Combenefit und CompuSyn analysiert. Effekte einer Kombinationstherapie aus aVF und Bestrahlung auf SH-SY5Y Zellen wurden mittels Koloniebildungstest untersucht und Auswirkungen auf die Reparatureffizienz strahleninduzierter Doppelstrangbrüche mit Hilfe durchflusszytometrischer Quantifizierungen von γ-H2AX-Foci nach PI/FITC Doppelfärbung analysiert. Ergebnisse: Die Chemotherapie-resistenten LAN-1 Subzelllinien erwiesen sich als resistenter gegenüber der Mistelbehandlung als die Ursprungszelllinie. Auf Basis vier verschiedener Referenz­modelle konnten vor allem synergistisch/additive Effekte zwischen aVF und den Zytostatika Etoposid und Cisplatin berechnet werden. Die Kombination aus Mistelbehandlung und Bestrahlung führte zu einer Verringerung der Koloniebildung und zu einer Verzögerung der Reparaturgeschwindigkeit von strahleninduzierten Doppelstrangbrüchen. Schlussfolgerung: Die präklinischen Daten könnten darauf hinweisen, dass die Verwendung des Mistelextraktes, aVF, eine unterstützende Wirkung auf Radio- und Chemotherapien hat.


2020 ◽  
Author(s):  
Claudia M. Witt ◽  
Twyla Müller

Zusammenfassung Das Thema Komplementärmedizin ist im gynäkologisch-onkologischen Praxisalltag relevant. Patientinnen mit Brustkrebs und gynäkologischen Tumoren haben ein hohes Interesse an komplementären Therapien und wenden sich damit an ihr Behandlungsteam. Dem Wunsch kann man mit unterschiedlichen Angeboten nachkommen. Man kann Patientinnen Informationen zu dem Thema geben, mit Patientinnen komplementäre Therapien auswählen oder auch Patientinnen mit komplementären Therapien behandeln. Die internationale Society for Integrative Oncology (SIO) hat Kompetenzen für Fachpersonal im Bereich der Integrativen Onkologie definiert, dazu gehören spezifische Kompetenzen aus den Kategorien Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Die Ergebnisse aus einer Studie im Rahmen des Kompetenznetzwerks Komplementärmedizin in der Onkologie (KOKON) zeigen, dass nach einem entsprechenden Training (KOKON-KTO) in einem systematisch geführten Gespräch Empfehlungen zum Thema Komplementärmedizin in nur 20 min erfolgen können. Im Beitrag werden Beispiele von seriösen Informationsquellen dargestellt, die Elemente eines KOKON-KTO Gesprächsablaufs dargelegt und Fortbildungsmöglichkeiten erläutert.


2020 ◽  
Vol 36 (04) ◽  
pp. 145-153
Author(s):  
Hubertus Deimel ◽  
Chloé Chermette

ZusammenfassungBewegungs- und sporttherapeutische Maßnahmen bilden einen festen Therapiebestandteil im Rahmen der multidisziplinären Rehabilitation von alkoholabhängigen Menschen. Dies begründet sich aus den suchtbedingten Folgen im physischen, psychischen und sozialen Bereich. Die Zielsetzungen der Bewegungs- und Sporttherapie liegen dementsprechend in der Verbesserung der physischen Funktionen, der Stärkung psychosozialer Ressourcen sowie der Hinführung zu einem körperlich aktiven Lebensstil und zu Gesundheitskompetenz. Hinsichtlich ihrer Evidenz liegen bisher wenige randomisierte Studien im Sinne der evidenzbasierten Medizin (EbM) vor. Unter deren Kriterien lassen sich komplementäre Therapien im stationären Bereich kaum sauber evaluieren. Hier sollte das Konzept der evidenzbasierten Praxis (EbP) ergänzend hinzutreten.Die vorliegende multizentrische Studie untersucht in diesem Sinne die subjektive Bewertung der Therapiemaßnahmen am Ende der stationären Behandlung hinsichtlich des Therapieerfolgs mittels eines standardisierten Fragebogens. Zudem sollten ausgewählte Faktoren innerhalb der Bewegungs- und Sporttherapie bewertet werden, die zu einem Behandlungserfolg beigetragen haben. Es konnten insgesamt die Werte von 218 Klienten statistisch ausgewertet werden. Die Ergebnisse verweisen zum einen auf die hohe Akzeptanz dieser Maßnahme im Rahmen der angebotenen Therapiemodule hin. Zum anderen kristallisierten sich drei nahezu gleichgewichtige Wirkfaktoren heraus, die als hilfreich angesehen wurden. Dies sind der gesundheitliche, der soziale sowie der sensitive und kognitive Benefit. Die Ergebnisse sollten für zukünftige Konzeptualisierungen der Bewegungs- und Sporttherapie sowie bei der Revision der Therapiestandards stärker berücksichtigt werden.


CME ◽  
2020 ◽  
Vol 17 (7-8) ◽  
pp. 51-51
Author(s):  
Thomas Meißner

Author(s):  
Sabine Lamprecht ◽  
Hans Lamprecht

2018 ◽  
Vol 39 (06) ◽  
pp. 251-256 ◽  
Author(s):  
Dennis Anheyer ◽  
Melanie Anheyer ◽  
Claudio Finetti ◽  
Gustav Dobos ◽  
Holger Cramer

ZusammenfassungKomplementäre Therapien in der Pädiatrie können eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Medizin darstellen. Aufgrund der hohen Nutzung und Nachfrage pflanzlicher Arzneimittel unter Kindern und Jugendlichen ist die Implementierung von Phytotherapie in den klinischen Alltag einer Akutklinik für Kinder- und Jugendmedizin ein sinnvoller Schritt im Hinblick einer integrativen Pädiatrie. Wir stellen den Implementierungsprozess von Phytotherapie samt seiner Hindernisse an einem konkreten Beispiel dar. Hierbei wird deutlich, dass vor allem mangelndes Wissen und die Abhängigkeit von einzelnen Experten die Nachhaltigkeit der Implementierung stark beeinträchtigen können. Hierfür müssen Lösungsansätze gefunden werden, an denen möglichst viele Akteure aus Ärzteschaft, Pflege, Forschung und Industrie gemeinsam beteiligt sind.


2018 ◽  
Vol 52 (2) ◽  
pp. 135-143 ◽  
Author(s):  
Petra Voiß ◽  
Silke Lange ◽  
Anna E. Paul ◽  
Gustav Dobos ◽  
Sherko Kümmel

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