prädiktive faktoren
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Author(s):  
Patricia Farina-Eckhardt ◽  
Cristina Granado ◽  
Doris Mueller-Borer ◽  
Andreas Schötzau ◽  
Dimitrios A. Tsakiris ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Nabelschnurblut (NSB) enthält hämatopoetische Stammzellen mit therapeutischem Potenzial und einzigartigen zellulären Eigenschaften. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Stammzellen im NSB (Surrogatmarker total nucleated cells, TNC) eignet sich nur jede fünfte Spende für eine Transplantation. Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, ob prädiktive Faktoren für eine TNC-Zahl über der 99. Perzentile existieren. Material und Methodik Retrospektive Datenanalyse der 100 größten NSB-Spenden (Top100-Kohorte) aus 2299 registrierten Einheiten. Unterschiede zwischen maternalen, fetalen und geburtshilflichen Faktoren wurden analysiert und mit einer standardisierten Kohorte von 731 NSB-Spenden verglichen. Ergebnisse Das mütterliche Alter und der BMI in der Top100-Kohorte waren höher als in der Vergleichskohorte (32 vs. 31 Jahre, p=0,007; 30 kg/m2 vs. 29 kg/m2, p=0,024). Es gab mehr Erstgebärende (76,0 vs. 62,8%, p=0,013) und Gestationsdiabetikerinnen (5,00 vs. 1,65%, p=0,044). Die Schwangerschaftswoche, das Geburtsgewicht, der Anteil vaginal-operativer Geburten und sekundärer Sectiones war in der Top100-Kohorte höher (40+4 vs. 40+1 SSW, p=0,002), (3700 vs. 3450 g, p<0,001), (53,0 vs. 22,7%, p<0,001) (10 vs. 6,2%, p=0,014). Fazit Für eine erfolgreiche Transplantation ist die Höhe der TNC-Zahl entscheidend. Vaginal-operative Entbindungen, sekundäre Sectiones und ein Geburtsgewicht über 3700 g sind günstige Faktoren. Gerade bei Geburten mit einem pathologischen Verlauf sollte nach sicherer Versorgung von Mutter und Kind nicht auf eine Entnahme verzichtet werden.


Author(s):  
Dimitra Kotsougiani-Fischer ◽  
Sebastian Fischer ◽  
Juliana Platte ◽  
Sarah Sophie Nagel ◽  
Ulrich Kneser ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Das primäre ästhetische und funktionelle Ergebnis nach freiem Gewebetransfer zur oberen Extremität kann suboptimal ausfallen und Folgeoperationen notwendig machen. Diese Studie soll erstmalig Art und Anzahl von Sekundäreingriffen evaluieren und prädiktive Faktoren hierfür identifizieren. Patienten und Methoden Patienten, die im Zeitraum 2010–2017 eine freie Lappenplastik zur oberen Extremität erhielten, wurden in eine retrospektive Kohortenstudie eingeschlossen: Patienten mit einem oder mehreren Sekundäreingriffen zur Optimierung des funktionellen oder ästhetischen Lappendesigns (S-Kohorte) und Patienten ohne Sekundäreingriff, welche als Kontrolle (K-Kohorte) dienten. Prädiktoren für Sekundäreingriffe wurden mittels multivariater logistischer Regressionsanalyse identifiziert. Ergebnisse Es konnten 128 Patienten eingeschlossen werden (S-Kohorte 36, K-Kohorte 92). Insgesamt erfolgten 56 Sekundäroperationen nach durchschnittlich 8 Monaten. Die S-Kohorte wies vermehrt Defekte an der Hand (53 %) auf und es erfolgte mehrheitlich eine Rekonstruktion mittels Faszio- bzw. Adipokutanlappen (89 %). Die häufigsten Sekundäreingriffe stellten die chirurgische Dermolipektomie/Teilexzision (61 %), gefolgt von der Liposuktion (16 %) und einer Kombination beider Eingriffe (17 %) dar. Zusätzlich erfolgten bei 64 % der Patienten aus der S-Kohorte im Rahmen der formverändernden Sekundäreingriffe weitere operative Interventionen zur Funktionsoptimierung. Patienten mit einer Defektlokalisation an der Hand erhielten 2,4-fach häufiger Sekundäroperationen (p = 0,05). Darüber hinaus war die Wahrscheinlichkeit für eine Korrekturoperation bei gutem Allgemeinzustand (ASA1/2) um das 6-Fache erhöht (p = 0,03). Schlussfolgerung Sekundäreingriffe stellen häufige und sichere Verfahren dar, die häufig von Patienten in gutem Allgemeinzustand mit einer Defektrekonstruktion mittels freier Lappenplastik an der Hand gewünscht werden. Wir empfehlen daher die Implementierung von Sekundäreingriffen in den rekonstruktiven Plan, um die Patienten-Compliance und Zufriedenheit zu steigern.


2021 ◽  
pp. 1-8
Author(s):  
Kunyan Sun ◽  
Hong Zhang ◽  
Wei Zhang ◽  
Yuan Cheng ◽  
Guangfa Wang

<b>Hintergrund:</b> Die narbige Stenose der zentralen Atemwege (scarring central airway stenosis, SCAS) ist eine potenziell lebensbedrohliche Erkrankung mit stark belastenden Symptomen. Immer häufiger wird die interventionelle Bronchoskopie eingesetzt, um die Symptome von Patienten mit SCAS zu lindern, doch kommt es häufig zu rezidivierenden Stenosen. Zur langfristigen Prognose der interventionellen Bronchoskopie bei SCAS liegen nur wenige Daten vor. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, die prognostischen Faktoren von bronchoskopischen Interventionen bei Patienten mit SCAS zu bewerten, um die Therapie zu verbessern. <b>Methoden:</b> Es handelt sich um eine retrospektive Studie, in die 119 konsekutive Patienten mit SCAS aufgenommen wurden, die zwischen Januar 2010 und April 2019 an unserer Einrichtung behandelt worden waren. Klinischer Langzeiterfolg war definiert als eine Atemwegsstenose von weniger als 50%, keine Einschränkung der körperlichen Aktivität und ein stabiler Zustand für mehr als 12 Monate nach der letzten Intervention. Wir verglichen die demografischen Daten der Patienten, die Charakteristika der Atemwegsstenose und die interventionellen Verfahren in der erfolgreich behandelten Gruppe mit denen der erfolglos behandelten Gruppe und identifizierten mithilfe univariater und multivariater logistischer Regressionsanalysen relevante prädiktive Faktoren für das langfristige Behandlungsergebnis. <b>Ergebnisse:</b> Insgesamt wurden 119 Patienten mit 577 therapeutischen Bronchoskopien eingeschlossen. Von diesen wurden 75 Patienten (63%) als langfristig erfolgreich klinisch behandelt eingestuft. Gemäß der univariaten Regressionsanalyse waren ein höheres Lebensalter, männliches Geschlecht, Rauchen, erhöhte CRP (C-reaktives Protein)-Spiegel, eine subglottische Stenose, Stent- oder T-Tubus-Implantation, eine frühere interventionelle Behandlung sowie mehrere Interventionen pro Jahr potenziell mit erfolglosen Langzeitergebnissen assoziiert. Ein aktueller Raucherstatus (Odds Ratio [OR]: 5,70, 95%-Konfidenzintervall [KI]: 1,35–24,17, <i>p</i> = 0,018), eine subglottische Stenose (OR: 4,35, 95%-KI: 1,31–14,46, <i>p</i> = 0,017) und eine Stent-Implantation (OR: 4,96, 95%-KI: 1,33–18,48, <i>p</i> = 0,017) waren in der multivariaten logistischen Regressionsanalyse mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit für langfristigen Erfolg verbunden. Bedeutsam ist, dass kein signifikanter Unterschied in der Erfolgswahrscheinlichkeit zwischen ehemaligen Rauchern und Nichtrauchern zu beobachten war. <b>Schlussfolgerungen:</b> Ein aktueller Raucherstatus, eine subglottische Stenose und Stentimplantation sind als unabhängige Faktoren mit einer verringerten Langzeitwirksamkeit der interventionellen Bronchoskopie bei SCAS assoziiert. Um das Ergebnis der therapeutischen Bronchoskopie zu verbessern, sollte die Empfehlung lauten, das Rauchen aufzugeben.


2020 ◽  
Author(s):  
J Stolberg-Stolberg ◽  
T Hillemeyer ◽  
K Wiebe ◽  
J Koeppe ◽  
MJ Raschke ◽  
...  
Keyword(s):  

2020 ◽  
Vol 24 (04) ◽  
pp. 201-206
Author(s):  
Helga Mattes-Endreß

ZusammenfassungBei den pathophysiologischen Mechanismen der zentralen Sensitivierung ist die Sensibilität des ZNS auf einen normalen oder unterschwelligen afferenten Input gesteigert. Dieser Vorgang ist ein potenzieller Mechanismus, der einer Gruppe chronischer Krankheitsbilder unterliegt (Fibromyalgie, Kiefergelenkbeschwerden, Reizdarmsyndrom, Spannungskopfschmerz, andauernde Nacken- und Rückenschmerzen).Aufgrund eines fehlenden Goldstandards für den diagnostischen Prozess war das Ziel dieser Literatursuche, prädiktive Faktoren für eine zentrale Sensibilisierung bei Patienten mit Rückenschmerzen zu identifizieren. Die Recherche nach relevanter Literatur fand in den Datenbanken PubMed, PEDro, CINAHL und Sport Discus statt. Zehn selektierte Arbeiten wiesen auf verschiedene Faktoren für die Bestimmung der zentralen Sensitivierung sowie drei mögliche Klassifizierungssysteme hin.


Pneumologie ◽  
2020 ◽  
Vol 74 (12) ◽  
pp. 864-870
Author(s):  
S. Langner ◽  
D. Koschel ◽  
J. Kleymann ◽  
K. Tausche ◽  
S. Karl ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Die Implantation eines pleuralen getunnelten Dauerkatheters (indwelling pleural catheter = IPC) stellt bei symptomatischen rezidivierenden benignen und malignen Pleuraergüssen (BPE und MPE) neben einer Pleurodese eine weitere etablierte Therapiemethode dar.Zur Sicherheit des IPC, insbesondere zu Pneumothorax und Katheterinfektionen, existierten wenige Studien.Ziel unserer Untersuchung war, die Komplikationshäufigkeit nach IPC-Anlage und deren prädiktive Faktoren bei Patienten mit BPE vs. MPE zu ermitteln. Methoden Retrospektive Analyse aller IPC-Implantationen im Bereich Pneumologie am Universitätsklinikum Dresden im Zeitraum von 2015 – 2018. Ergebnisse Bei 86 Patienten (je 43 m/f; Alter 66,9 ± 13,3 Jahre) wurde bei symptomatischem BPE und MPE ein IPC implantiert. Ein BPE bzw. MPE bestand bei 12,8 % (11/86) bzw. 87,2 % (75/86) der Erkrankten.Als Sofortkomplikation nach IPC-Anlage war bei 43/86 (50 %) Patienten ein meist kleiner, asymptomatischer Pneumothorax nachweisbar. 34/43 (79 %) Patienten bedurften diesbezüglich keiner spezifischen Therapie. Bei 9/43 war ein IPC-Sog im Median über 3 Tage erforderlich. 8/43 Patienten wiesen einen großen Pneumothorax mit partieller/kompletter Regredienz im Median nach 2 Tagen auf.Bei 15,1 % (13/86) der Gesamtgruppe und 36,4 % (4/11) der BPE vs. 12 % (9/75) der MPE kam es im Median nach 87 (BPE/MPE 116/87) Tagen zu einer Katheterinfektion. Diese war bei BPE (p = 0,035), großem Pneumothorax (4/8 Patienten; p = 0,015) und längerer Katheterverweildauer (124 ± 112 vs. 71 ± 112 Tage; p = 0,07) häufiger. Schlussfolgerung Kleine Pneumothoraces sind häufig nach IPC-Implantation, bedürfen aber meist keiner spezifischen Therapie. Bei 15,1 % aller Patienten war im Median nach 87 Tagen eine Katheterinfektion nachweisbar. Diese trat häufiger bei BPE, längerer Katheterverweildauer und großen Pneumothoraces auf.


2020 ◽  
Author(s):  
Lena Weber ◽  
Oliver Blachutzik ◽  
Veronika Vielsmeier ◽  
Kornelia Andorfer ◽  
Christoph Matthias ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Die Ösophagoskopie als Teil der Panendoskopie ist ein wichtiger Bestandteil der Diagnostik und Nachsorge von Patienten mit Kopf-Hals-Plattenepithelkarzinomen (HNSCC). Zweitkarzinome haben gravierenden Einfluss auf die Therapie der Primärerkrankung. Diese Arbeit soll prüfen, ob die routinemäßige Ösophagoskopie gerechtfertigt ist oder ob prädiktive Faktoren eine Selektion von Patienten mit erhöhtem Risikoprofil erlauben. Material und Methoden In einem systematischen Review wurden die Inzidenz von Zweitkarzinomen des Ösophagus und die Komplikationsrate der Ösophagoskopie erfasst. Eine retrospektive Auswertung erfolgte am eigenen Patientenkollektiv. Zur Evaluation der gängigen Praxis an deutschen HNO-Kliniken wurde eine Umfrage durchgeführt. Ergebnisse 1053 Ösophagoskopien bei 800 Patienten mit HNSCC wurden ausgewertet. Es traten 7 (0,9 %) synchrone Zweittumoren auf. In 253 Kontroll-Ösophagoskopien wurden 5 (2 %) metachrone Zweittumoren detektiert. In einem Fall (0,1 %) kam es zu einer iatrogenen Perforation. Ein Zusammenhang zwischen Risikofaktoren (Noxen, Lokalisation Primärtumor etc.) und der Inzidenz von Zweitkarzinomen wurde nicht nachgewiesen. Das Literaturreview ergab eine mittlere gewichtete Inzidenz der Zweitkarzinome für Europa/USA von 1,8 % und 4,1 % für Asien sowie eine Rate der iatrogenen Ösophagusperforation von 0–0,2 %. Die Umfrage zeigte eine routinemäßige Durchführung der Ösophagoskopie im Staging (100 %), in der Nachsorge in 65,3 %. Schlussfolgerungen Die Ösophagoskopie ist ein sicheres Verfahren zum Ausschluss eines Zweitkarzinoms des Ösophagus. Um eine Patientenselektion nach entsprechendem Risikoprofil – insbesondere in der Tumornachsorge – zu ermöglichen, sind prospektive multizentrische Studien erforderlich.


2020 ◽  
Vol 6 (3) ◽  
pp. 127-128
Author(s):  
Vita Dingerkus ◽  
Matthias D. Becker
Keyword(s):  

2019 ◽  
Vol 40 (08) ◽  
pp. 518-523
Author(s):  
Peter Jo ◽  
Hatice Kesruek ◽  
Manuel Nietert ◽  
Carsten Oliver Sahlmann ◽  
Jochen Gaedcke ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Nach Diagnose eines papillären Schilddrüsenkarzinoms (PTC) mit einer Primärtumorgröße von ≥ 10 mm und < 10 mm wird, vor dem Hintergrund eines möglichen bilateralen Tumorbefalls, das Konzept der weiteren chirurgischen Therapie nach wie vor kontrovers diskutiert. Ziel dieser Studie war es, die Inzidenz sowie prädiktive Faktoren für das Vorhandensein eines bilateralen papillären Schilddrüsenkarzinoms hinsichtlich der Auswahl einer optimalen chirurgischen Therapie zu identifizieren. Material und Methoden Anhand einer retrospektiven Datenbank wurden bei 123 Patienten mit einem PTC, die entweder primär eine totale Thyreoidektomie oder eine Komplettierungsoperation nach Hemithyreoidektomie erhielten, die Parameter Tumorgröße, histopathologische Charakteristika, Multifokalität sowie Lymphknotenmetastasierung mit dem Vorhandensein eines bilateralen Tumorbefalls für die Primärtumorgrößen ≥ 10 mm und < 10 mm sowie ≥ 7 mm und < 7 mm korreliert. Ergebnisse Im gesamten Patientenkollektiv zeigte sich in 26 Fällen ein bilaterales PTC. Dieses war signifikant häufiger, wenn die Primärtumorgröße ≥ 10 mm betrug (77 %). Im Vergleich dazu boten Patienten mit einer Primärtumorgröße von < 10 mm nur in 23 % der Fälle ein bilaterales PTC (p = 0,004). Die Multifokalität des Primärtumors erwies sich hierbei als positiver prädiktiver Faktor für ein bilaterales PTC (p = 5,022e-18). Bei bilateralem Nachweis eines PTCs zeigte sich ein Trend für das Auftreten von metachronen Lymphknotenmetastasen (p = 0,0691). Darüber hinaus konnten in den Analysen bezogen auf eine Primärtumorgröße von ≥ 7 mm und < 7 mm die oben genannten Ergebnisse reproduziert werden. Schlussfolgerung Die vorliegende retrospektive Datenanalyse zeigt, dass eine Primärtumorgröße von ≥ 10 mm mit einem signifikant häufigeren bilateralen Tumorbefall korreliert. Multifokalität erwies sich als positiver prädiktiver Faktor für das Vorhandensein eines bilateralen PTCs. Bei Nachweis eines multifokalen PTCs, auch bei Primärtumorgrößen < 10 mm, sollte demnach eine primäre totale Thyreoidektomie bzw. eine Komplettierungsoperation als chirurgisches Therapieverfahren erwogen werden. Bei Multifokalität und nicht erfolgter Komplettierungsoperation ist eine engmaschige Nachsorge notwendig, um frühzeitig einen bilateralen Tumorbefall oder Lymphknotenmetastasen detektieren zu können.


2019 ◽  
Author(s):  
L Faul ◽  
K Petersen ◽  
S Hanke ◽  
A Batra
Keyword(s):  

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