evidenzbasierte praxis
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physioscience ◽  
2021 ◽  
Author(s):  
Livia Freitag ◽  
Erich Hohenauer ◽  
Carlina Deflorin ◽  
André Christoph Böni ◽  
Ron Clijsen

Zusammenfassung Hintergrund Die Akademisierung der Gesundheitsberufe führte in der Physiotherapie zu einem Wechsel von primär erfahrungsbasiertem zu evidenzbasiertem Arbeiten. Obwohl das Konzept der evidenzbasierten Praxis (EBP) in der Physiotherapie weitgehend akzeptiert ist, zeigen sich Probleme bei der Umsetzung in die Praxis. Ziel Identifikation potentieller Barrieren und unterstützender Faktoren für die Umsetzung der evidenzbasierten Praxis in der Physiotherapie. Methode Anhand eines Onlinefragebogens mit 49 Fragen wurden Physiotherapeut*innen (n = 138) zur evidenzbasierten Praxis befragt. Die Resultate des Fragebogens wurden deskriptiv wiedergegeben. Ergebnisse Physiotherapeut*innen mit Masterabschluss arbeiten im Arbeitsalltag evidenzbasierter als Physiotherapeut*innen mit anderen Abschlüssen und zeigen eine höhere Bereitschaft, evidenzbasierte Praxis anwenden zu wollen. Unsicherheiten wurden vorwiegend beim Formulieren von Fragestellungen sowie bei der Suche und kritischen Bewertung von wissenschaftlichen Artikeln festgestellt. Eine Aus- oder Weiterbildung zur evidenzbasierten Praxis führt zu mehr Sicherheit bei deren Anwendung. Klinische Entscheidungswege basieren vorwiegend auf der eigenen Praxiserfahrung, dem Befinden von Patient*innen und auf Informationen aus Fachzeitschriften. Zeitmangel, sich während der Arbeit weiterzubilden, stellt die Hauptbarriere dar. Zusammengefasste Forschungsergebnisse publiziert auf einem evidenzbasierten Internetportal, per E-Mail-Versand oder in einer Fachzeitschrift sind die meistgenannten Förderfaktoren für die Anwendung evidenzbasierter Praxis. Schlussfolgerung Fach- und Hochschulen sowie Arbeitgeber*innen spielen eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Kenntnissen und der Umsetzung von evidenzbasierter Praxis in der Physiotherapie.


Author(s):  
Wilfried Datler ◽  
Markus Hochgerner ◽  
Christian Korunka ◽  
Henriette Löffler-Stastka ◽  
Gerhard Pawlowsky

Zusammenfassung30 Jahre nach der Verabschiedung des österreichischen Psychotherapiegesetzes wird die Besonderheit der Psychotherapie im Gesundheitssystem mit Bezug auf nationale Gegebenheiten und international vorliegende Forschungsergebnisse dargestellt. Dabei werden zentrale Qualitäts- und Unterscheidungsmerkmale der Psychotherapie im Verhältnis zur Klinischen Psychologie und zu weiteren Gesundheitsberufen unter Miteinbeziehung von evidenzbasierter Forschungsliteratur vorgestellt. Es wird deutlich gemacht, dass Psychotherapie das bedeutsamste und weitreichendste Versorgungsangebot zur interaktionellen Behandlung psychischer Erkrankungen darstellt. Zu den zentralen Merkmalen der Psychotherapie zählen die umfassenden, evidenzbasierten sowie wissenschaftstheoretisch und methodisch in vier Clustern verankerten Konzepte zur Erklärung, Diagnose und individuellen, prozessorientierten Behandlung von psychischen Erkrankungen sowie die im Vergleich zu ähnlichen Berufen deutlich höhere Qualität der Ausbildung.


2021 ◽  
Vol 66 (1) ◽  
pp. 73-82
Author(s):  
Christoph Flückiger

ZusammenfassungDer Beitrag gibt einen Überblick über verschiedene Ansätze, wie die Wirkungsweise von Psychotherapie erklärt werden kann. Basierend auf dem biopsychosozialen Rahmenmodell postuliert die evidenzbasierte Praxis einen Rahmen des professionellen psychotherapeutischen Handelns. Grundsätzlich haben alle an der Therapie beteiligten Personen aktive Mitwirkung. Allgemeine Wirkfaktoren wie beispielsweise die Bereitschaft der Patient*innen zur Veränderung, die Qualität der gemeinsamen Arbeitsallianz oder die Auseinandersetzung der Therapeut*innen mit systematischem Feedback werden dabei als übergeordnete störungs- und therapieschulenübergreifende Wirkkomponenten verstanden.


ergopraxis ◽  
2021 ◽  
Vol 14 (01) ◽  
pp. 50-50

Ziel der vorliegenden Leitlinie ist es, die evidenzbasierte Praxis bei Störungen in der Verarbeitung und Integration sensorischer Informationen darzulegen.


2021 ◽  
pp. 19-31
Author(s):  
Wolfgang Kemmler ◽  
Andrea Pieter ◽  
Jochen Mayerl ◽  
Michael Fröhlich

Author(s):  
Wolfgang Kemmler ◽  
Michael Fröhlich ◽  
Andrea Pieter ◽  
Jochen Mayerl

2019 ◽  
Vol 39 (1) ◽  
pp. 48-51
Author(s):  
Kathrin Keller-Schuhmacher

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