körperliche belastung
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(FIVE YEARS 0)

Author(s):  
G. M. Oremek ◽  
M. H. Bendels ◽  
M. Schneider ◽  
D. Ohlendorf

ZusammenfassungDurch körperliche Aktivität oder auch im Rahmen einer Ergometrie (Laufband oder Fahrrad) wird die Muskulatur derart belastet, dass sich die Herz-Kreislauf-Funktion verändert. Hierdurch ist ca. 2 h nach der Belastung der Anstieg der Kreatininkinase (CK) und der Laktatdehydrogenase (LDH) im Blut als Indikator für die Muskelbeanspruchung messbar. Auch der Wert des prostataspezifischen Antigens (PSA), insbesondere bei Männern, ist ein diagnostischer Parameter zur Beurteilung der Prostatafunktion, der bei Belastung der Prostataregion, wie z. B. Rennradfahren, beeinträchtigt werden kann. CK samt Isoenzyme, LDH und PSA können gezielt als Indikatoren für körperliche Belastung eingesetzt werden, insofern eine Aussage zur Vitalität des Patienten formuliert werden soll.


Author(s):  
Charlotte Friederieke Müller-Debus ◽  
Michael Thomaschewski ◽  
Markus Zimmermann ◽  
Ulrich Friedrich Wellner ◽  
Tobias Keck

Zusammenfassung Einführung Der Einsatz von Robotern in der minimalinvasiven Chirurgie hat in den letzten Jahren immer weiter zugenommen. Die roboterunterstützte Pankreaschirurgie hat gegenüber der laparoskopischen Pankreaschirurgie den Vorteil einer besseren Handhabung und verbesserten Angulation durch die größere Flexibilität der Instrumente. Darüber hinaus besteht durch die 3-D-Technik eine verbesserte Sicht und durch eine softwarebasierte Tremorkontrolle eine exakte Instrumentenführung. Die körperliche Belastung des Chirurgen durch die sitzende Position ist bei langen Eingriffen geringer. Methoden und Ergebnisse Dieser Artikel liefert einen Ansatz für die Einrichtung eines Roboter-Pankreas-Programms und eine detaillierte Anleitung im Sinne von SOPs für die robotergestützte Pankreaslinksresektion und robotergestützte Pankreatoduodenektomie. Ergebnisse In unserem standardisierten SOP-Ansatz verwenden wir sowohl bei der Pankreaslinksresektion als auch bei der Pankreatduodenektomie jeweils 5 Trokare – 4 Da-Vinci-Trokare und einen laparoskopischen Hilfstrokar. Wir bevorzugen die Position der Robotertrokare auf einer geraden horizontalen Linie mit einem Abstand von etwa 20 cm vom Operationsfeld. Die Operation wird in standardisierten Arbeitsschritten durchgeführt. Bei der Pankreaslinksresektion sind dies: Zugang und Visualisierung des Pankreas, Mobilisierung der linken Dickdarmflexur und des Pankreasunterrandes, Präparation der V. lienalis und der mesenterikoportalen Achse, Präparation des Pankreasoberrandes mit Lymphadenektomie und Darstellung der A. lienalis, Durchtrennung des Pankreas, retrograde Präparation des Pankreas und der Milz (bei onkologischen Eingriffen). Bergung, Einlage von Drainagen und Wundverschluss. Bei der Pankreatoduodenektomie sind es folgende Schritte: Zugang und Visualisierung des Pankreas, erweitertes Kocher-Manöver, Darstellung der Unterkante und der mesenterikoportalen Achse, Darstellung des Pankreasoberrandes und des Lig. hepatoduodenale, Präparation des Pankreashalses, Darstellung der Mesenterialwurzel und Pars IV duodeni, Präparation des Mesopankreas, Durchführung der Pankreasanastomose und der biliodigestiven Anastomose, Naht der dudenojejunalen Anastomose, Einlage von Drainagen und schichtweiser Wundverschluss. Der graduelle Aufbau unseres Roboter-Pankreas-Programms und der strukturierte Ansatz für komplexe Pankreasresektionen werden erläutert. Zusammenfassung Zusammenfassend beschreiben wir den Ansatz der robotischen Bauchspeicheldrüsenchirurgie in einem minimalinvasiven Exzellenzzentrum und Bauchspeicheldrüsenzentrum auf struktureller und verfahrenstechnischer Ebene, um die Einrichtung derartiger Programme an anderen Standorten zu unterstützen.


2020 ◽  
Vol 99 (07) ◽  
pp. 453-459
Author(s):  
Hilmar Gudziol ◽  
Magdalena Winkler ◽  
Orlando Guntinas-Lichius ◽  
Hermann Seeber ◽  
Thomas Bitter

Zusamenfassung Hintergrund Die aktive Butanol-Wahrnehmungsschwelle (B-WS), ermittelt mithilfe der Sniffin’ Sticks, zeigt eine hohe intra- und interindividuelle Test-Retest-Reliabilität, obwohl die interne Reizkonzentration erheblich variieren kann, abhängig von der Verdünnung der externen Reizkonzentration mit geruchloser Umgebungsluft beim aktiven Schnüffeln. Es gibt für dieses überraschende Ergebnis verschiedene Hypothesen. In dieser Studie soll überprüft werden, ob eine größere Atemanstrengung bei körperlicher Belastung die aktive B-WS verändert. Methodik Auf einem Fahrradergometer wurden bei 28 jungen, gesunden, normosmischen Erwachsenen in Ruhe, während aerober Belastung und in der Erholungsphase die monorhinalen B-WS standardmäßig mit dem Schwellentest ermittelt. Verschiedene Vitalparameter wie Blutdruck, Herzfrequenz, Körpertemperatur, Atemfrequenz und Blutlaktat charakterisierten die 3 Testphasen. Das individuelle Belastungsempfinden wurde entsprechend der Borg-Skala eingeschätzt. Ergebnisse Die B-WS änderten sich in den 3 Testphasen nicht. Alle untersuchten Vitalparameter hatten in der Belastungsphase signifikant größere Werte als in der Ruhephase. Bei einem mittleren bis schweren Belastungsempfinden (Borg-Skala: 13–15) ließ sich anhand der Vitalparameter eine aerobe körperliche Belastung belegen. Schlussfolgerungen Die Untersuchungen unterstützen die These, dass nicht die Atemanstrengung (Vigor) den entscheidenden Faktor für eine konstante olfaktorische Perzeption gleicher externer Reizkonzentrationen darstellt. Vermutlich spielen die Integration von interner Reizkonzentration und nasaler Flussgeschwindigkeit sowie die erfahrungsmäßige Bewertung der aktuellen Reizkonzentration eine größere Rolle.


2020 ◽  
Vol 70 (5) ◽  
pp. 236-239
Author(s):  
L. Maltry ◽  
F. Holzgreve ◽  
C. Maurer ◽  
E. M. Wanke ◽  
D. Ohlendorf

Zusammenfassung Zur ergonomischen Beurteilung von Arbeitsplätzen werden „ergonomic risk assessment tools“ (ERAT) verwendet. Mithilfe dieser kann die körperliche Belastung evaluiert und hinsichtlich eines biomechanischen Überlastungsrisikos bewertet werden. Dazu gehören neben Eigenangaben auch observatorische Methoden, deren Ergebnisse in Punktwerten („Scores“) zusammengefasst werden, wie z. B. die RULA-Methode („rapid upper limb assessment“). Durch die technische Weiterentwicklung direkter Messmethoden können inertiale Motion-Capture-Systeme im 21. Jahrhundert präzise und kontinuierliche objektive Daten liefern. In einem neuen Ansatz wurde die observatorische Scoring-Methode RULA modifiziert und auf die digital erhobenen Daten angewendet, was differenzierte ergonomische Betrachtungen ganzer Arbeitsabläufe ermöglicht.


Arbeit ◽  
2017 ◽  
Vol 26 (2) ◽  
Author(s):  
Sarah Nies ◽  
Katrin Roller ◽  
Gerlinde Vogl

ZusammenfassungJenseits genuin mobiler Berufe steht die Verbreitung von Dienstreisen symptomatisch für gewachsene Mobilitätsanforderungen in der Arbeit. Belastungen durch Dienstreisen werden dabei bislang überwiegend als Vereinbarkeitsproblem zwischen Arbeit und Familie und als mentale und körperliche Belastung durch die Reisetätigkeit selbst thematisiert. Auf Basis einer qualitativen Untersuchung diskutiert der Beitrag Mobilitätserleben, Belastungen und Bewältigungsstrategien auf unterschiedlichen raum-zeitlichen Ebenen und setzt diese mit ergebnisorientierten Formen der Leistungssteuerung in den Unternehmen in Bezug. Die empirischen Ergebnisse verdeutlichen, dass Dienstreisende nicht nur vor der Aufgabe stehen, arbeitsbedingte Mobilität mit dem Privatleben zu vereinbaren, sondern dass die mobilitätsbedingten Abwesenheiten auch zu Vereinbarkeitskonflikten


Author(s):  
C. Langelotz ◽  
G. Koplin ◽  
A. Pascher ◽  
R. Lohmann ◽  
A. Köhler ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund In dem Spannungsfeld zwischen Klinikorganisation, Arbeitszeitgesetz, Patientensicherheit, Nachwuchsmangel und Wettbewerbsfähigkeit ist die Entwicklung bestmöglicher Arbeitszeitmodelle zur Aufrechterhaltung maximaler Versorgungsqualität bei gleichzeitiger Gesetzeskonformität unabdingbar. Hierzu ist die Evaluation der Auswirkungen der Dienstmodelle auf die Mitarbeiterzufriedenheit sinnvoll. Material und Methoden Nach Abschaffung des traditionellen 24-Stunden-Dienstes 2007 in einer chirurgischen Klinik der Maximalversorgung wurden konsekutiv ein 18-Stunden-Dienst und nachfolgend 2008 ein 12-Stunden-Dienstmodell zur Verbesserung der Übergabequalität und Reduktion von Übergabeverlusten implementiert. In einer begleitenden Mitarbeiterbefragung wurden die Auswirkungen auf Arbeitsorganisation, Lebensqualität und Einkommen in anonymisierten Fragebögen evaluiert. 2014 wurde die Mitarbeiterbefragung erneut durchgeführt. Ergebnisse Bei 95% Rücklaufquote der Fragebögen 2008 und 93% Rücklaufquote 2014 wurde das 12-Stunden-Modell aufgrund der deutlich höheren Dienstfrequenz mit entsprechend höherer sozialer Belastung schlechter bewertet. Ebenso wurde die körperliche Belastung und chronische Müdigkeit im 12-Stunden-Dienst am schlechtesten bewertet. Der 18-Stunden-Dienst war das Modell der 1. Wahl bei den Mitarbeitern. Der 24-Stunden-Dienst wurde als beste Kompromisslösung zwischen Erfordernissen der Arbeitsorganisation und Mitarbeiterbedürfnissen gewertet und das Dienstmodell daraufhin 2015 erneut angepasst. Schlussfolgerung Essenzielle Grundlage einer chirurgischen Klinik ist ein an die Erfordernisse der Arbeitsabläufe, des Arbeitszeitgesetzes und Bedürfnisse der Mitarbeiter angepasstes Dienstmodell. Der optimalen Arbeitsorganisation kann ein 12-Stunden-Dienstmodell gerecht werden, aber nur bei entsprechendem Personalschlüssel gelingt dies ohne Inkaufnahme einer zu hohen Dienstfrequenz mit entsprechend stark empfundener Beeinträchtigung der Lebensqualität. Eine Mitarbeiterbefragung sollte regelmäßig durchgeführt werden, um die tatsächlichen Auswirkungen des Dienstsystems erfassen und weiter optimieren zu können. Das viel kritisierte 24-Stunden-Dienstsystem erscheint mit Augmentierung durch einen Entlastungsdienst in den Abendstunden deutlich besser als sein Ruf.


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