ventrikuläre tachykardien
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Praxis ◽  
2021 ◽  
Vol 110 (1) ◽  
pp. 19-21
Author(s):  
Nadine Molitor ◽  
Corinna B. Brunckhorst

Zusammenfassung. Ventrikuläre Tachykardien sind potenziell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen mit einer Herzfrequenz >100 Schläge/min und einem Ursprungsort der Arrhythmie unterhalb des Hisbündels im spezifischen Reizleitungssystem oder im ventrikulären Myokard. Die Morphologie im Oberflächen-EKG kann bereits Hinweise auf den zugrundeliegenden Mechanismus und die damit assoziierte Grunderkrankung liefern. Der jeweilige Pathomechanismus ist entscheidend für die weiterführende Therapie. Dieser Artikel soll einen Einblick in die verschiedenen Ursachen und Therapieoptionen sowie die Differenzialdiagnose der ventrikulären Tachykardien geben.


Praxis ◽  
2020 ◽  
Vol 109 (16) ◽  
pp. 1231-1237
Author(s):  
Nadine Molitor ◽  
Corinna B. Brunckhorst

Zusammenfassung. Ventrikuläre Tachykardien sind potenziell lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen mit einer Herzfrequenz >100 Schläge/min und einem Ursprungsort der Arrhythmie unterhalb des Hisbündels im spezifischen Reizleitungssystem oder im ventrikulären Myokard. Die Morphologie im Oberflächen-EKG kann bereits Hinweise auf den zugrundeliegenden Mechanismus und die damit assoziierte Grunderkrankung liefern. Der jeweilige Pathomechanismus ist entscheidend für die weiterführende Therapie. Dieser Artikel soll einen Einblick in die verschiedenen Ursachen und Therapieoptionen sowie die Differenzialdiagnose der ventrikulären Tachykardien geben.


2018 ◽  
Vol 143 (03) ◽  
pp. 165-168 ◽  
Author(s):  
Alexander Fürnkranz ◽  
Hisaki Makimoto

Was ist neu? Idiopathische ventrikuläre Tachykardien Die Inzidenz dieser Rhythmusstörungen nimmt zu. 5 % der Patienten mit idiopathischen ventrikulären Tachykardien (IVT) sind von einer assoziierten Kardiomyopathie betroffen. Gemäß der aktuellen ESC-Leitlinien ist bei symptomatischen Patienten die Katheterablation bei den häufigsten Formen Therapie der 1. Wahl. Ventrikuläre Tachykardien bei struktureller Herzerkrankung Subkutan implantierbare Cardioverter-Defibrillatoren erweitern insbesondere bei jungen Patienten oder erhöhter sondenassoziierter Infektionsgefahr die therapeutischen Möglichkeiten, das Risiko des plötzlichen Herztodes zu senken. Aktuelle Metaanalysen zur Behandlung rezidivierender ICD-Schockabgaben zeigen eine signifikante Reduktion durch die Katheterablation, pharmakologisch ist nur für Amiodaron ein signifikanter Effekt nachweisbar. In dieser Indikation besteht gemäß aktueller ESC-Leitlinie für beide Therapiealternativen eine Klasse-I-Indikation, eine Klasse-IIa-Indikation nach einmaligem Auftreten einer anhaltenden VT bei Patienten mit ICD.


2018 ◽  
Vol 143 (03) ◽  
pp. 193-197
Author(s):  
Stephan Knöchner ◽  
K. Kronberg ◽  
U. Schumann

Zusammenfassung Anamnese Ein 47-jähriger Freizeitsportler zeigte in einer Routineergometrie polymorphe ventrikuläre Extrasystolen bei guter körperlicher Leistungsfähigkeit. Untersuchungen Im Ruhe-EKG imponierten ventrikuläre Extrasystolen (VES) überwiegend rechtsschenkelblockartig mit superiorer Achse, ein Langzeit-EKG ergab bis 100 VES pro Stunde. Echokardiografisch imponierten 4 – 5 Trabekel, gefiederte, netzartige Strukturen apikal im linken und geringer im rechten Ventrikel. Das Kardio-MRT ergab eine Wandverdünnung lateral und apikal mit vermehrter Trabekularisierung, kein Late-Enhancement. Diagnose milde Form einer NCCM, aktuell asymptomatisch. Therapie Die Herzinsuffizienzbehandlung orientiert sich an den Leitlinien einschließlich ICD-CRT-Therapie. Wir empfahlen Ramipril und entschieden uns gegen eine transvenöse ICD-Implantation. Zum Zeitpunkt der Vorstellung waren subkutane ICD-Systeme noch nicht erhältlich. Ein Familienscreening und eine Genotypisierung Betroffener werden empfohlen. Folgerung Die meisten Patienten weisen bei Vorstellung eine Herzinsuffizienz, Rhythmussymptomatik oder Thrombenbildung in den nichtkompakten Anteilen der linksventrikulären Wand auf. Ventrikuläre Tachykardien sind häufig und der plötzliche Herztod die häufigste Todesursache. Arrythmien sind einer medikamentösen oder Ablationsbehandlung zugänglich. Ausdauersport führt zu günstigen Anpassungen des Herz-Kreislaufsystems trotz erhöhtem Risiko für den plötzlichen Herztod. Das Beispiel zeigt, dass auch asymptomatische Grenzbefunde existieren. Ob eine sportliche Betätigung einen protektiven Einfluss hat, muss weiter untersucht werden.


2017 ◽  
Vol 166 (2) ◽  
pp. 148-149
Author(s):  
T. Paul ◽  
R. Gebauer ◽  
T. Kriebel ◽  
H. Schneider ◽  
J. Janoušek

2014 ◽  
Vol 43 (02) ◽  
pp. 94-99
Author(s):  
Christian Meyer ◽  
Bita Gholamalizadeh

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