ionisierende strahlung
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2021 ◽  
Vol 5 (3) ◽  
pp. 178-182
Author(s):  
Udo S. Gaipl

Nach der Entdeckung der Röntgenstrahlung 1895 wurde diese rasch für diagnostische und therapeutische Zwecke genutzt. Die DNA ist die strahlensensibelste Struktur der Zelle, aber ionisierende Strahlung induziert auch generelle Stressantworten. Hierbei verändert sich der immunologische Phänotyp der Zellen sowie deren Mikroumgebung. Dies kann, in Abhängigkeit der verwendeten Strahlendosis und insbesondere in Kombination mit weiteren Immunmodulatoren, zu lokalen und systemischen Anti-Tumor-Immunantworten führen oder Entzündungen abmildern. In diesem Artikel wird das Forschungsfeld der Strahlenimmunbiologie vorgestellt, die in den letzten Jahren enthüllten Mechanismen der Immunmodulation durch Strahlung im Kontext der Behandlung von malignen und benignen Erkrankungen behandelt sowie die Herausforderungen für die Zukunft aufgezeigt.


Author(s):  
Jan Sandig ◽  
Christoph Bührer ◽  
Christoph Czernik

ZusammenfassungDer Lungenultraschall ist eine in der Notfallmedizin gut erforschte Untersuchungsmethode. Der Pneumothoraxausschluss mithilfe des Lungenultraschalls ist in den letzten Jahren auch bei Neugeborenen intensiv erforscht worden. Es wurden standardisierte Untersuchungsalgorithmen und unstrittige pathognomonische Untersuchungsbefunde veröffentlicht. Im Vergleich zum etablierten diagnostischen Standardverfahren, der Röntgenthoraxaufnahme, bietet der Lungenultraschall eine Reihe von Vorteilen, wobei der Verzicht auf ionisierende Strahlung und die rasche Diagnosestellung bei exzellenter Sensitivität und vergleichbarer Spezifität herausstechen. Der Lungenultraschall leistet somit einen Beitrag zur Verbesserung der Versorgungsqualität in der neonatologischen Intensivmedizin. Wir sehen daher die Nutzung des Lungenultraschalls als neues Standardverfahren in der Pneumothoraxdiagnostik beim Neugeborenen an.


2020 ◽  
Vol 69 (06) ◽  
pp. 327-333
Author(s):  
Wolfgang Weiss

ZusammenfassungDie nukleare Katastrophe in Fukushima hat mehr Todesfälle durch Evakuierungsmaßnahmen gefordert als durch die ionisierende Strahlung selbst. Die Erkenntnisse haben u. a. dazu geführt, folgendes Gebot in das Strahlenschutzkonzept aufzunehmen: Bei der Rechtfertigung einschneidender Schutzmaßnahmen sind sowohl die strahlenbedingten gesundheitlichen Risiken als auch die mit der Maßnahme verbundenen gesundheitlichen und gesellschaftlichen Risiken zu berücksichtigen.Die erfolgreiche Umsetzung von Schutzkonzepten in Ausnahmesituationen ist nur dann möglich, wenn sie fachlich und organisatorisch gut vorbereitet, regelmäßig in realistischen Übungen erprobt und auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse fortentwickelt werden. Die Wissensbasis in der Bevölkerung und bei zentralen Berufsgruppen in der Medizin ist dazu erforderlich und sollte z. B. in Ausbildungskurrikula aufgenommen werden.


2020 ◽  
pp. 375-385
Author(s):  
Ulrich Harten

2019 ◽  
Vol 51 (02) ◽  
pp. 145-150
Author(s):  
Matthias Waginger ◽  
Hans-Joachim Mentzel

ZusammenfassungIn der Diagnostik des vesikoureterorenalen Refluxes existieren verschiedene diagnostische Modalitäten. Im Kindesalter ist es wichtig, möglichst schonende bildgebende Verfahren einzusetzen. Mit der Miktionsurosonografie (MUS) existiert ein bildgebendes Verfahren ohne ionisierende Strahlung, das sich durch hohe Sensitivität und diagnostische Sicherheit auszeichnet. Im Beitrag wird das Vorgehen bei der Untersuchung dargestellt und die Vorteile aufgezeigt.


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