stationäre psychotherapie
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Author(s):  
Anne-Regina Hirt ◽  
Ilona Croy ◽  
Peter Joraschky ◽  
Denise Kreßner-Kiel ◽  
Julia Schellong ◽  
...  

Zusammenfassung Fragestellung (Teil-)stationäre Psychotherapie ist in Deutschland gut implementiert. Um Wirksamkeitsfaktoren und Effekte besser zu verstehen, sind Effektivitätsstudien notwendig. Diese naturalistische Studie untersucht die Effektivität stationärer und teilstationärer Psychotherapie sowie patientenzentrierte und störungsbezogene Einflussfaktoren auf individuelle Symptomverbesserungen. Methoden Analysiert werden Patient*innen einer psychosomatisch-psychotherapeutischen Universitätsklinik, die in den Jahren 2015 bis 2019 behandelt wurden und das BSI-18 entweder bei Aufnahme und Entlassung (N=1366) oder bei Aufnahme und Dreimonatskatamnese (N=497) ausfüllten. Ergebnisse Die Verbesserungen in der globalen Symptomschwere zeigen moderate Effektstärken. Deskriptiv sind diese größer bei teilstationärer als bei stationärer Behandlung–besonders im Follow-up-Vergleich (direkt nach Entlassung: dstationär=0.401, dteilstationär=0,482; drei Monate nach Entlassung: dstationär=0,403, dteilstationär=0,807). Die teilstationären unterscheiden sich signifikant von den stationären Patient*innen – gering in Alter, Beschäftigungsstatus, Arbeitsfähigkeit und initialen Symptombelastungen, moderat in der Anzahl psychischer Komorbiditäten und stark in ihren Hauptdiagnosen. Soziodemographische Faktoren zeigen keinen, die initiale Symptomschwere einen moderaten positiven und die Anzahl psychischer Komorbiditäten einen komplexen Einfluss auf die Symptomverbesserungen. Diskussion Allgemein bestätigt diese Studie die Wirksamkeit (teil-)stationärer psychosomatischer Therapie. Die Relevanz teilstationärer Angebote wird vor dem Hintergrund von Kosteneffizienz und guter Integration in den Alltag betont, unter Beachtung individueller Behandlungsindikationen.


Author(s):  
Elisabeth Boßlet ◽  
Lilia Papst ◽  
Christiane Schröder-Neurohr ◽  
Volker Köllner

2018 ◽  
Vol 64 (1) ◽  
pp. 86-88
Author(s):  
Horst Kächele

2017 ◽  
Vol 88 (11) ◽  
pp. 1221-1226 ◽  
Author(s):  
N. Cabanel ◽  
B. Kundermann ◽  
M. Franz ◽  
M. J. Müller

2017 ◽  
Vol 89 (9) ◽  
pp. 1049-1053
Author(s):  
O. M. Czech ◽  
K. Podoll ◽  
F. Schneider

2017 ◽  
Vol 14 (03) ◽  
pp. 143-150 ◽  
Author(s):  
C. Nisch ◽  
R. F. Tauber ◽  
H. Himmerich

ZusammenfassungStationäre Depressionstherapie findet in Deutschland in krankenversicherungsfinanzierten psychiatrisch-psychotherapeutischen oder psychosomatisch-psychotherapeutischen Akutkliniken und in rentenversicherungsfinanzierten Rehabilitationskliniken statt. In Akutkliniken wird die Diagnose nach der Internationalen Klassifikation der Krankheiten (ICD) gestellt und therapeutisch versucht, eine Remission zu erreichen; häufig sind eine spezialisierte Depressionsstation und ein klinikinterner Behandlungsalgorithmus vorhanden. In Rehabilitationskliniken spielt diagnostisch das Modell der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) eine wesentliche Rolle; seitens der Deutschen Rentenversicherung wurde ein Reha-Therapiestandard für depressive Störungen entwickelt. Als störungsspezifische Psychotherapieformen empfehlen sich neben der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) und anderen Richtlinienverfahren für bestimmte Patienten Schematherapie oder Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy (CBASP). Das Behandlungsangebot kann außerdem die Therapie mit Antidepressiva, indikative Gruppen bei Komorbidität, Fertigkeitentraining und Psychoedukation sowie Ergo-, Physio-, Bewegungsund Musiktherapie, Sozialarbeit, Angehörigenarbeit und Selbsthilfegruppen umfassen.


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