immunologische methoden
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2011 ◽  
Vol 68 (12) ◽  
pp. 687-692
Author(s):  
Ute Eisenberger

Nierentransplantation ist für viele nierenkranke Patienten das optimale Nierenersatzverfahren. Die AB0-inkompatible Nierentransplantation macht eine Lebendspende für ca. 20 % mehr Spender-Empfängerpaare als bisher möglich. Die Erfolgsraten sind dabei aktuell mit denen der konventionellen Lebendnierenspende vergleichbar. Entsprechend der allgemeinen demographischen Entwicklung hat sich auch der Anteil der über 65-jährigen Patienten auf der Nierentransplantationswarteliste in den letzten zehn Jahren in etwa verdoppelt mit weitreichenden Konsequenzen für die medizinische Betreuung dieser Patientengruppe. Gleichzeitig ist auch das Alter für verstorbene Spender deutlich angestiegen, welches einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Organfunktion der Transplantate im Langzeitverlauf hat. Neben der akuten zellulären Abstoßung sind immunologisch in den letzten Jahren vor allem humorale Abstoßungsprozesse und deren negative Auswirkungen auf das Langzeittransplantatüberleben in den Vordergrund gerückt. Neue immunologische Methoden, wie die neuen «Solid-Phase Assays» (Luminex®) zur Bestimmung von donor-spezifischen Antikörpern führen hier zum besseren Verständnis der Mechanismen der humoralen Abstoßung. Dies wird in Zukunft auch zu modifizierten immunsuppressiven Strategien führen, um den Verlust von Transplantaten durch chronische Abstoßungsprozesse zu minimieren.


Author(s):  
Kurt E. Geckeler ◽  
Heiner Eckstein

1991 ◽  
Vol 11 (03) ◽  
pp. 144-151
Author(s):  
Debra Hoppensteadt ◽  
M. Koza ◽  
R. Pifarre ◽  
J. Fareed ◽  
Jeanine Walenga

ZusammenfassungZur Bestimmung von rekombinantem (r-)Hirudin stehen auf der Gerinnselbildung beruhende, amidolytische, immunologische und physikochemische Techniken zur Verfügung. Die globalen Tests wie PTZ, aPTT und Heptest reagieren nicht ausreichend auf r-Hirudin in dem Bereich von 0,5 bis 10,0 μg/ml, in dem volle Antikoagulation erreicht wird, wie dies aus Thrombosemodellen im Tierversuch hervorgeht. Der Thrombinzeittest mit 10 E/ml war sehr empfindlich auf r-Hirudin, die Kalzium-Thrombin-Gerinnungszeitmit 10 E/ml reagierte dosisabhängig in einem Bereich von 0,15 bis 10,0 μg/ml. Vollblutgerinnungstests wie ACT und Thrombelastographie messen den r-Hirudinspiegel bis 25 μg/ml effektiv. Der amidolytische Anti-Faktor-IIa-Test, spezifisch für die Beurteilung der direkten Thrombinhemmung, war besonders dann sehr effektiv, wenn das Probenvolumen im Verhältnis zur Thrombinkonzentration zur Bestimmung höherer r-Hirudinkonzentrationen vermindert wurde. Dieser Test könnte für die Qualitätskontrolle geeignet sein, da er biochemisch definiert ist und die Reagenzien leicht standardisiert werden können. Thrombinbildungstests auf der Basis synthetischer Substrate zeigten eine nur geringe Wirkung von r-Hirudin; hingegen wiesen Tests, die auf der Bildung von Thrombin-Antithrombin-Komplexen und auf der Bildung von Prothrombinfragment F1+2 beruhen, eine dosisabhängige Reaktion auf. Immunologische Methoden (ELISA) sind in der Entwicklung. Da diese Tests sowohl das gebundene als auch das freie r-Hirudin bestimmen und da sie bereits auf Submikrogrammspiegel empfindlich sind, dürften sie nur für die direkte Bestimmung der absoluten r-Hirudinspiegel, nicht aber für die Überwachung der klinischen Antikoagulation geeignet sein.


1974 ◽  
Vol 52 (3) ◽  
pp. 105-108
Author(s):  
P. A. Miescher ◽  
A. Miescher

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