visuelle analogskala
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2021 ◽  
Author(s):  
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Diana Wehner

Zielsetzung: Ziel dieser Studie war die Überprüfung der Machbarkeit einer softwaregestützten radiologischen Evaluation der Cageposition und Quantifizierung einer möglichen Cagemigration und -sinterung anhand computertomographisch gewonnener DICOM-Daten im Rahmen des Heilungsprozesses interkorporell fusionierter Patienten. Zusätzlich dazu wurde eine mögliche Korrelation zum Fusionsverhalten des Cages sowie zum klinischen Outcome der Patienten analysiert. Material und Methoden: In den postoperativen CT Datensätzen von 67 Patienten nach monosegmentaler, dorsal instrumentierter TLIF wurde mithilfe der Software VGStudio Max die Cageposition bestimmt. Eine im postoperativen Verlauf eingetretene Lageänderung ≥ 1 mm bzw. ≥ 3° wurde hierbei als minimale Migration / Sinterung, eine Lageänderung ≥ 3 mm bzw. ≥ 10° als deutliche Migration / Sinterung des Cages gewertet. Um zu prüfen, ob das Migrations- und Sinterungsverhalten einen Einfluss auf die Osteogenese hat, erfolgte auf Basis der von Bridwell et al publizierten Fusionskriterien in den 12 Monate postoperativen CT-Aufnahmen eine Evaluation des Fusionstatus‘. Zur klinischen Beurteilung wurden der Oswestry Disability Index, die Visuelle Analogskala, der Schmerzmittelbedarf und der modifizierte Pationnaire Questionnaire der Patienten ausgewertet. Ergebnisse: Die Messung der Cageposition mittels VGStudio Max ist eine präzise und reliable Methode zur Quantifizierung einer Cagemigration und -sinterung. Insgesamt war bei 85,1% der Patienten eine Migration (61,2% minimal, 23,9% deutlich) und bei 58,2% der Patienten eine Sinterung (32,8% minimal, 25,4% deutlich) des Cages nachweisbar. Radiologische Zeichen einer Pseudarthrose fanden sich bei 5 Patienten (7,5%). Die übrigen 92,5% der Patienten wiesen eine Grad I bzw. II Fusion auf. Cagemigration und -sinterung hatten keinen signifikanten Einfluss auf das Fusionsverhalten und das klinische Outcome. Eine Korrelation zwischen Fusionsergebnis und klinischem Outcome bestand ebenfalls nicht. Schlussfolgerung: Die Inzidenz der Cagemigration ist - unter Berücksichtigung auch geringfügiger Lageänderungen der Cages - deutlich höher als vorbeschrieben. Auf Basis des Migrations- bzw. Sinterungsverhaltens von Cages können jedoch keine Rückschlüsse auf das Fusionsergebnis gezogen werden. Als Kriterium in der Fusionsbeurteilung eignet sich der Nachweis einer Cagemigration bzw. -sinterung daher nicht in dem Ausmaß wie bisher vermutet.


HNO ◽  
2020 ◽  
Author(s):  
A. Knopf ◽  
N. Mansour ◽  
B. Hofauer ◽  
F. Johnson ◽  
H. Bier ◽  
...  

Zusammenfassung Ziel der Arbeit In dieser Studie wurden die funktionellen Ergebnisse nach transmandibulärer Resektion und Rekonstruktion mittels mikrovaskulär anastomosiertem Radialistransplantat (TMR+Tx) gegenüber einer primären Radiochemotherapie (pRCT) bei fortgeschrittenen orophayngealen Plattenepithelkarzinomen (OPSCC) verglichen. Methoden Es erfolgte ein Vergleich zwischen 50 OPSCC-Patienten mit TMR+Tx und 50 OPSCC-Patienten mit pRCT. Die Wasserschluckzeit war als primärer Endpunkt definiert. Der Saxon-Test, die maxillomandibuläre Distanz, der Mallampati-Score, der Quotient aus Körpergröße zu Gewicht, eine nasale Penetration, das Vorhandensein einer Ernährungssonde/Tracheostomie sowie 4 validierte Fragebögen (Visuelle Analogskala zur Mundtrockenheit, Sicca VAS; MD Anderson Dysphagia Inventory, MDADI; Voice Handicap Index, VHI; European Organization for Research and Treatment of Cancer Quality of Life Questionnaire – Head and Neck Cancer – 35 Items, QLQ-H&N35) dienten als sonstige Endpunkte zur Beurteilung der Funktion und Lebensqualität. Ergebnisse Die Gesamtkohorte an operierten Patienten zeigte eine erhöhte Rate an nasaler Penetration (p < 0,0001), was mit einer verlängerten Wasserschluckzeit verbunden war (p < 0,05). Durch eine modifizierte Rekonstruktion des Weichgaumens wurde die nasale Penetration in der chirurgisch therapierten Gruppe im Vergleich zur klassischen Rekonstruktion signifikant reduziert (p = 0,0001). Patienten mit pRCT litten signifikant stärker an einer Xerostomie (Saxon-Test) als Patienten nach TMR+Tx und Adjuvanz (p = 0,001). In den Fragebögen zur Funktionalität und Lebensqualität zeigte sich kein Unterschied zwischen den Gruppen. Schussfolgerung Die TMR+Tx mit modifizierter Rekonstruktion und adjuvante Therapie zeigte gegenüber der pRCT vergleichbare funktionelle Ergebnisse.


2018 ◽  
Vol 34 (01) ◽  
pp. 42-47
Author(s):  
Klemens Trieb ◽  
Michael Nittinger
Keyword(s):  

ZusammenfassungZiel der prospektiven Untersuchung war es, bei der Behandlung von Wirbelkörperfrakturen mittels Ballonkyphoplastie die Schmerzreduktion im Hinblick auf das Frakturalter zu evaluieren. Insgesamt konnten in dieser Studie 106 Patienten (37 männlich und 69 weiblich) mit 128 Wirbelkörperfrakturen mit einem mittleren Alter von 67,5 Jahren (21 bis 92 Jahre) bei einem Bodymaßindex von 26,4 (16–40,4) erfasst werden. Alle Frakturen wurden radiologisch und klinisch ausgewertet. Es wurden die Schmerzintensität (visuelle Analogskala 0–10), der Analgetikaverbrauch (WHO-Stufenschema 1 bis 3), der Oswestryscore und operationsrelevante Daten erhoben (Operationsdauer, Zementverbrauch, Komplikationen). Es wurden 37 A 1.1-, 43 A 1.2-, 43 A 1.3-, 4 A 3.1- und 1 A 2.3-Klassifikationen erhoben. Das Frakturalter in Tagen betrug bei 75 Patienten weniger als 23 Tage, die mittlere Operationszeit betrug 43 Minuten. Der Analgetikaverbrauch konnte von präoperativ 1,8 ± 0,8 auf 1,0 ± 0,6 reduziert werden. Eine signifikante Verbesserung zeigte sich in der Schmerzintensität; diese sank signifikant von 8,2 ± 0,9 präoperativ auf 3,9 ± 0,8 postoperativ. Bezogen auf das Frakturalter und die Schmerzintensität konnte eine deutlich höhere Schmerzreduktion bei den frischen Frakturen zwischen 0 und 23 Tagen erzielt werden. Hier sank die Schmerzintensität auf 2,5 ± 0,5 postoperativ, bei den später versorgten Frakturen lag dieser Wert bei 4,5 ± 0,4. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Ballonkyphoplastie eine suffiziente Methode ist Wirbelkörperfrakturen aufzurichten, den Kyphosewinkel zu verbessern und eine Schmerzreduktion zu erreichen.


2018 ◽  
Vol 69 (03/04) ◽  
pp. 129-135 ◽  
Author(s):  
Madita Hoy ◽  
Bernhard Strauß ◽  
Christoph Kröger ◽  
Katja Brenk-Franz

ZusammenfassungDie New Sexual Satisfaction Scale (NSSS) ist ein international etablierter Fragebogen zur Erfassung der sexuellen Zufriedenheit mit ursprünglich 2 Subskalen (selbstfokussierte bzw. partner-/aktivitätenfokussierte sexuelle Zufriedenheit). Ziel der vorliegenden Studie war es, die deutsche Kurzversion des Fragebogens (NSSS-SD) im Rahmen einer Repräsentativerhebung in Deutschland (N=2524) zu überprüfen. Zusätzlich wurden Zusammenhänge zwischen sexueller Zufriedenheit und soziodemografischen Faktoren (Alter, Geschlecht, Bildungsstand) sowie Aspekten der Partnerschaft und Sexualität (Beziehungszufriedenheit, Koitusfrequenz, Anzahl der Sexualpartner) untersucht. Die interne Konsistenz der NSSS-SD lag bei 0,96. Die 2-dimensionale Struktur der Langversion konnte für die Kurzversion nicht bestätigt werden. Es konnte ein Faktor extrahiert werden, welcher 68,94% der Varianz aufklärt. Varianzanalysen ergaben signifikante Unterschiede in der sexuellen Zufriedenheit bezüglich Alter, Bildungsstand, Beziehungszufriedenheit und Koitusfrequenz, nicht aber bezogen auf Geschlecht oder Anzahl der Sexualpartner. Die NSSS-SD ermöglicht die Messung der sexuellen Zufriedenheit für sexuell aktive Personen. Für sexuell inaktive Personen sollte eine Änderung der Instruktion in Betracht gezogen oder eine visuelle Analogskala angeboten werden.


physioscience ◽  
2018 ◽  
Vol 14 (02) ◽  
pp. 69-79 ◽  
Author(s):  
Irina Nast ◽  
Andrea Mischker ◽  
Ute Repschläger ◽  
Michael Heine ◽  
Mandy Scheermesser ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund In Ländern mit Direktzugang zur Physiotherapie wählen Physiotherapeuten autonom das bevorzugte Heilmittel zur Behandlung ihrer Patienten. Anders gestaltet sich die Situation in Deutschland: Hier verordnen die Ärzte das zu verwendende Heilmittel. Ziel Im Rahmen des Modellvorhabens Physiotherapie gemäß § 63 Abs. 3b SGB V wird (unter anderem) evaluiert, welche Heilmittel bei Behandlungsautonomie in welcher Frequenz und Dauer angewendet werden und welche Auswirkungen diese Wahl auf die Behandlungsergebnisse der Patienten hat. Methode Eine randomisierte kontrollierte Studie vergleicht die herkömmliche Behandlung nach ärztlicher Verordnung mit der Behandlung im neuen Versorgungsmodell hinsichtlich Wahl der Heilmittel, Behandlungsdauer und -frequenz sowie den Behandlungsergebnissen Patientenzufriedenheit (Fragebogen ZUF-8), Schmerz (visuelle Analogskala, VAS), gesundheitsbezogene Lebensqualität (Fragebogen EuroQol) und Funktion (Back Performance Scale [BPS], Roland-Morris Disability Questionnaire [RMDQ], Lower Extremity Functional Scale [LEFS]). Ergebnisse Am Modellvorhaben nahmen 630 Patienten teil, davon 296 in der Kontroll- (KG) und 334 in der Modellgruppe (MG). In der MG wendeten die Physiotherapeuten häufiger (in 33 % der Fälle) Allgemeine Krankengymnastik (AKG) und/oder Manuelle Therapie (MT) zusammen mit einem ergänzenden Heilmittel (z. B. Wärmetherapie-Fango) an (vs. 10 % in der KG; x2 = 51,525, p < 0,001) sowie häufiger eine Kombination aus AKG mit MT (in 32 % der Fälle vs. 3 % in der KG, x2 = 100,455, p < 0,001). Die Behandlungsdauer war in der MG mit 9,7 Wochen (Standardabweichung [SD] = 13,2) kürzer als in der KG mit 11,8 Wochen (SD = 5,4; T = 2,542, p < 0,05). Weitgehend unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zur KG oder MG, berichteten die Patienten eine hohe Zufriedenheit und signifikante Verbesserungen hinsichtlich Schmerz, Lebensqualität und Funktion (Back Performance Scale [BPS], Roland-Morris Disability Questionnaire [RMDQ], Lower Extremity Functional Scale [LEFS]). Schlussfolgerung Bei Behandlungsfreiheit entschieden sich Physiotherapeuten vermehrt für eine Kombination von aktiven und passiven Behandlungstechniken, ohne die Behandlungsdauer auszudehnen. Dieses Vorgehen ist mit international anerkannten Behandlungsleitlinien konform.


Diagnostica ◽  
2016 ◽  
Vol 62 (4) ◽  
pp. 212-226 ◽  
Author(s):  
Brit Hitzschke ◽  
Theresa Holst ◽  
Alexander Ferrauti ◽  
Tim Meyer ◽  
Mark Pfeiffer ◽  
...  

Zusammenfassung. In dem vom Bundesinstitut für Sportwissenschaft geförderten Verbundprojekt REGman wird mit der Entwicklung des Akutmaßes zur Erfassung von Erholung und Beanspruchung im Sport (AEB) dem Wunsch der Sportpraxis nach einem kompakten und sensitiven psychometrischen Messinstrument zur Quantifizierung von Erholung und Beanspruchung nachgegangen. Nach einer Expertenbefragung wurde eine erste Fragebogenversion an Sportstudierenden (N = 257) getestet. Basierend auf den Ergebnissen einer exploratorischen Faktoren- und Reliabilitätsanalyse wurde jeweils ein Modell für Erholung und für Beanspruchung mit insgesamt 32 Adjektiven erstellt. Zur Überprüfung dieser Modelle durch eine konfirmatorische Faktorenanalyse wurde die überarbeitete Version zunächst an einer Gruppe leistungsorientierter Sportlerinnen und Sportler (N = 429) getestet, leicht modifiziert und anschließend an einer Gruppe von Leistungssportlerinnen und -sportlern (N = 574) konfirmatorisch validiert. Es zeigten sich gute Fit-Indizes sowie eine sehr gute Skalenhomogenität. Durch hypothesenkonforme Korrelationen mit den konvergenten Verfahren Erholungs-Belastungs-Fragebogen für Sportler (EBF-Sport) und Visuelle Analogskala zum Muskelschmerzempfinden und Muskelkater (DOMS) konnten erste Hinweise zur Konstruktvalidität gewonnen werden.


2015 ◽  
Vol 22 (4) ◽  
pp. 146-162 ◽  
Author(s):  
Brit Hitzschke ◽  
Sarah Kölling ◽  
Alexander Ferrauti ◽  
Tim Meyer ◽  
Mark Pfeiffer ◽  
...  

Zusammenfassung. Mit der Entwicklung einer Kurzform (Kurzskala zur Erfassung von Erholung und Beanspruchung im Sport; KEB) des Akutmaßes zur Erfassung von Erholung und Beanspruchung im Sport (AEB) wird dem Bedarf der Sportpraxis nach einem ökonomischen, validen und veränderungssensitiven Messinstrument zur Erfassung von Erholung und Beanspruchung nachgegangen. Nach einem vierstufigen Entwicklungs- und Validierungsprozess des AEB wurde aus den exploratorisch errechneten und konfirmatorisch geprüften Faktoren des AEB die KEB mit acht Items abgeleitet. Es konnten sehr gute Bereichshomogenitäten, moderate Interkorrelationen und hypothesenkonforme Korrelationen mit dem AEB berechnet werden. Der KEB zeigte ein dem AEB inhaltlich übereinstimmendes Korrelationsmuster mit den konvergenten Verfahren Erholungs-Belastungs-Fragebogen für Sportler (EBF-Sport) und visuelle Analogskala zum Muskelschmerzempfinden (Delayed-onset muscle soreness; DOMS). In einem Trainingsmonitoring mit der deutschen Hockey-Juniorinnen-Nationalmannschaft wurde die Veränderungssensitivität der KEB belegt und ein übereinstimmendes Ergebnismuster mit dem AEB, dem EBF-Sport und der DOMS gefunden.


2013 ◽  
Vol 22 (03) ◽  
pp. 214-222
Author(s):  
S. Scharla ◽  
H. Oertel ◽  
F. Jakob ◽  
H. Petto

Zusammenfassung Ziel: Primäres Ziel der Beobachtungsstudie EFOS war die Erfassung der Inzidenz von klinischen vertebralen und nichtvertebralen Frakturen bei postmenopausalen Frauen mit Osteo porose während einer 18-monatigen Teriparatid-Behandlung und einer 18-monatigen Nachbeobachtung. Weiterhin wurden gesundheitsbezogene Lebensqualität (EQ-5D und EQ-visuelle Analogskala [VAS]) und Rückenschmerzen (Häufigkeit, Schweregrad, Aktivitätseinschränkungen, VAS) evaluiert. Methode: Veränderungen der Frakturinzidenz in jeweils 6-Monats-Intervallen wurden mittels logistischer Regression mit wiederholten Messungen und Veränderungen der VASWerte mit einem gemischten Modell für wiederholte Messungen analysiert. Ergebnisse: Von 385 deutschen Patientinnen erlitten 44 (11,4 %) im Studienverlauf 52 Frakturen (17 vertebrale, 35 nicht-vertebrale). Die Inzidenz von Frakturen wurde signifikant reduziert (ab Monat 24 bis < 30 vs. Monat 0 bis < 6). Die sekundären Variablen verbesserten sich im Studienverlauf. Die Veränderungen waren dabei gegenüber dem Studienbeginn zu allen Zeitpunkten signifikant. Schlussfolgerung: Die Befunde sind bei diesem nicht kontrollierten Studiendesign mit den entsprechenden Einschränkungen zu werten.


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