Diagnostische Algorithmen zum Staging hepatobiliärer Tumore

2021 ◽  
Vol 39 (05) ◽  
pp. 136-141
Author(s):  
R. Mohr ◽  
C. Roderburg ◽  
F. Tacke
2017 ◽  
Vol 44 (05) ◽  
pp. 299-311
Author(s):  
Martin Dichgans ◽  
Michael Böhm ◽  
Hans-Christoph Diener ◽  
Gerhard Hamann ◽  
Heinz-Peter Herbst ◽  
...  

Zusammenfassung Hintergrund Vaskuläre kognitive Beeinträchtigung (engl. Vascular Cognitive Impairment, VCI) umfasst das gesamte Spektrum von einer milden vaskulär bedingten kognitiven Beeinträchtigung (Mild Cognitive Impairment, MCI) bis hin zur vaskulären Demenz und beinhaltet neben rein vaskulären Pathologien auch gemischte Fälle von vaskulärer und neurodegenerativer Pathologie. Im klinischen Alltag bestehen oft erhebliche Unsicherheiten bezüglich des optimalen diagnostischen und therapeutischen Vorgehens. Methoden Für die aktuelle Leitlinie (S1-Niveau) wurde seitens einer Expertengruppe mit den Schwerpunkten vaskuläre Neurologie, kognitive Neurologie, Gerontologie und akuter Schlaganfall in einem strukturierten Prozess zunächst eine Literaturrecherche durchgeführt. Darauf basierend wurden Empfehlungen erarbeitet mit folgenden Themenschwerpunkten: (1) Definition und Klassifikation der VCI unter Berücksichtigung der Vielzahl an vaskulären Ursachen und zerebralen Manifestationen; (2) Pathophysiologie; (3) Diagnostisches Vorgehen unter Einbeziehung bildgebender Verfahren (MRT und CT) und von Laboruntersuchungen (Blut und Liquor); (4) Diagnostische Algorithmen; und (5) Therapie. Die Regeln der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e. V. (AWMF) und der DGN zum Umgang mit potenziellen Interessenkonflikten wurden berücksichtigt. Ergebnisse Zu den wesentlichen Ergebnissen zählen: (1) Die Inzidenzrate von Demenz nach intrazerebraler Blutung bleibt auch über das 1. Jahr nach der Blutung hinaus hoch; (2) für die Diagnose einer vaskulär kognitiven Beeinträchtigung (VCI) ist es nicht erforderlich, dass Gedächtnisdefizite vorliegen, sofern Defizite in anderen kognitiven Domänen nachweisbar sind; (3) Die Behandlung umfasst etablierte Strategien zur Schlaganfallprävention, die nicht medikamentöse Behandlung sowie psychiatrische Begleittherapie, die spezifische Pharmakotherapie und neurorehabilitative Maßnahmen. Zusammenfassung Die neue Leitlinie liefert praktische Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung der wachsenden Gruppe an Patienten mit vaskulär bedingter kognitiver Störung.


2005 ◽  
Vol 18 (1) ◽  
pp. 31-45 ◽  
Author(s):  
Karin Meng ◽  
Urs Baumann

Zusammenfassung: Seniorenheim- und SeniorenpflegeheimbewohnerInnen stellen eine Hochrisikogruppe für demenzielle Erkrankungen dar. Somit kommt der Demenzdiagnostik im Seniorenpflegeheimbereich eine wesentliche Bedeutung in der medizinischen Versorgung der BewohnerInnen zu. Ziel der vorliegenden Studie ist die Evaluation einer mehrstufigen, sequenziellen Strategie mit der 4-Stufen-Abfolge (1) Verdachtsdiagnostik, (2) Kognitives Screening, (3) Neuropsychologische Diagnostik und (4) Differenzialdiagnostik durch den/die (Fach-)Ärztin. Untersucht wurde eine Stichprobe neu aufgenommener BewohnerInnen in fünf Seniorenheimen. Die Kombination einer globalen Fremdbeurteilung des kognitiven Status durch das Pflegepersonal mit einer Selbstbeurteilungsskala (NSL) eignet sich zur Identifikation einer Verdachtspopulation (Stufe 1). Die Screeningtests (Stufe 2), MMSE und TFDD, können als gute Indikatoren für das Vorliegen eines Demenzsyndroms in Stufe 3 gewertet werden. Durch die Kombination mehrerer Screeningtests kann eine höhere diagnostische Güte als für die Einzeltests erreicht werden. Die resultierende sequenzielle Abfolge der Stufen 1 und 2 erbringt eine hohe diagnostische Güte (n = 29; Sensitivität: 80%, Spezifität: 100%, positiver prädiktiver Wert: 100%, negativer prädiktiver Wert: 91%) hinsichtlich eines bestehenden Demenzsyndroms. Für die praktische Umsetzung in den Seniorenheimen werden zwei diagnostische Algorithmen vorgeschlagen.


2015 ◽  
Vol 41 (08) ◽  
Author(s):  
K Schulmann ◽  
J Willert ◽  
F Brasch ◽  
E Kunstmann ◽  
C Pox ◽  
...  

2017 ◽  
Vol 42 (05) ◽  
pp. 337-338
Author(s):  
Marina Backhaus

Die bildgebenden Verfahren spielen eine große Rolle in der Diagnostik, Verlaufsbeurteilung und Prognoseeinschätzung von entzündlichen Erkrankungen der peripheren Gelenke und des Achsenskeletts und liefern wertvolle Zusatzbefunde neben der ausführlichen Anamneseerhebung, der klinischen Untersuchung sowie der Labordiagnostik. Neue Therapiekonzepte und neue Klassifikationskriterien fordern neue diagnostische Algorithmen für Klinik und Praxis. Für die Umsetzung des Therapiezieles „T2T“ (Treat to Target) sind sensitive bildgebende Verfahren erforderlich. Das konventionelle Röntgen erfasst sehr gut den destruierenden Gelenkprozess, diesen gilt es aber heute durch eine intensive frühzeitige Therapie zu vermeiden. Zur Aufdeckung des entzündlichen Weichteilprozesses sind daher neu empfindliche bildgebende Verfahren erforderlich. Das Themenheft „Bildgebung“ gibt einen guten Überblick über die verschiedenen bildgebenden Verfahren für die Diagnostik und Therapieverlaufsbeurteilungen entzündlich-rheumatischer Erkrankungen.


Der Notarzt ◽  
2020 ◽  
Vol 36 (04) ◽  
pp. 234-240
Author(s):  
Karoline Schebler ◽  
Martin Wunderl ◽  
Gayathiri Tharmaratnam ◽  
Tobias Jacko ◽  
Holger Gässler ◽  
...  

ZusammenfassungDer obstruktive Schock stellt die gemeinsame Endstrecke mehrerer verschiedener Erkrankungen oder Verletzungen dar, die alle in ein extrakardiales Pumpversagen münden können. Der obstruktive Schock ist zwar die seltenste der Schockentitäten, ohne schnelle und zielgerichtete Therapie jedoch häufig tödlich. Dieser Übersichtsartikel beschreibt die verschiedenen zugrunde liegenden Ursachen, mögliche diagnostische Algorithmen und Hilfsmittel sowie die therapeutischen Optionen.


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