scholarly journals Wörterbuchnutzung zur Erschließung der Bedeutung unbekannter Wörter beim Lesen: Medienvergleich und kognitive Prozesse

2021 ◽  
Author(s):  
Julia Hodson
Keyword(s):  
2005 ◽  
Vol 213 (2) ◽  
pp. 61-76 ◽  
Author(s):  
Diana E. Krause

Zusammenfassung. Auf der Basis des innovationskontextspezifisch adaptierten Lazarus-Modells entwickelt dieser Beitrag ein Modell, das kognitive Prozesse der Wahrnehmung der betrieblichen Situation (wahrgenommene Veränderungsbedürftigkeit und Veränderungsfähigkeit), Innovationsverhalten (Ideengenerierung/-prüfung, Implementierung) und innovationshinderliche Verhaltensweisen (intrapsychische Anpassung, Flucht) durch das Führungsverhalten erklärt. Das Führungsverhalten wird über ausgewählte Einflussgrundlagen beschrieben, die der Vorgesetzte gegenüber der geführten Führungskraft im Innovationsprozess einsetzt (persönliche Ausstrahlung, Expertenwissen/Information, Gewährung von Freiheitsgraden und Autonomie, innovationsbezogene Unterstützung, Verzicht auf Manipulation). Die Erklärungskraft des Modells wird organisations- und branchenübergreifend empirisch überprüft. Hierarchische Regressionsanalysen zeigen, dass die Gewährung von Freiheitsgraden und Autonomie sowie Expertenwissen und Information die stärksten positiven Effekte auf die kognitiven Prozesse und das Innovationsverhalten, und die stärksten negativen Effekte auf die innovationshinderlichen Verhaltensweisen haben.


2014 ◽  
Vol 33 (04) ◽  
pp. 259-264
Author(s):  
J. Korn ◽  
U. Schweiger ◽  
O. Korn

ZusammenfassungZu den neueren Entwicklungen der Verhaltenstherapie zählt die Metakognitive Therapie (MCT), die von Adrian Wells entwickelt worden ist. Sie geht davon aus, dass es nicht die Inhalte von Kognitionen, sondern dysfunktionale und für den Patienten schwer zu kontrollierende Muster des Denkens und der Aufmerksamkeitslenkung sind, die psychische Störungen aufrechterhalten. Diese charakteristischen Muster werden als kognitives Aufmerksamkeitssyndrom (CAS) bezeichnet. Das CAS besteht aus einem exzessiven Grübeln und Sich-Sorgen-machen, Gedankenkontrollstrategien sowie einer ausgeprägten Lenkung der Aufmerksamkeit auf potentielle Gefahren. Den Hintergrund für den Einsatz dieser Strategien stellen nach Ansicht der MCT positive metakognitive Überzeugungen dar, die ihren Nutzen für den Patienten betonen. Über die Zeit bilden sich jedoch auch negative metakognitive Überzeugungen hinsichtlich der Unkontrollierbarkeit dieser Prozesse und ihrer Gefährlichkeit. Sie tragen zu einer Aufrechterhaltung der Strategien und dem Einsatz weiterer dysfunktionaler Bewältigungsstrategien bei. Zu ihnen zählen z. B. die Vermeidung von Situationen, der Konsum von Substanzen oder sozialer Rückzug. Diese führen zu einer weiteren Verschlechterung der Symptomatik.Die metakognitive Therapie zielt auf eine Steigerung des metakognitiven Bewusstseins des Patienten und der Wiedererlangung der flexiblen Kontrolle über kognitive Prozesse und Prozesse der Aufmerksamkeitslenkung. Das CAS und dysfunktionale Bewältigungsstrategien werden abgebaut, die ihnen zugrunde liegenden metakognitiven Überzeugungen verändert und alternative Pläne der kognitiven Verarbeitung generiert. Die vorhandenen Studiendaten zur Behandlung verschiedener Störungsbilder deuten darauf hin, dass die MCT trotz einer relativ geringen Sitzungszahl hinsichtlich ihres Therapieerfolges der kognitiven Verhaltenstherapie ebenbürtig sein könnte.


2014 ◽  
Vol 43 (4) ◽  
pp. 251-258 ◽  
Author(s):  
Tobias Teismann ◽  
Michael Simons

Die metakognitive Therapie (MCT) wurde von Adrian Wells als generische Therapieform emotionaler Störungen entwickelt. In der MCT gelten kognitive Prozesse sowie deren Steuerung durch metakognitive Überzeugungen als transdiagnostische Störungsdeterminanten. Die auf dem metakognitiven Modell emotionaler Störungen basierende metakognitive Therapie ist eine Kurzzeittherapie mit einem empfohlenen Umfang von fünf bis zwölf Sitzungen. Entsprechend der theoretischen Annahmen stellen die Infragestellung und Modifikation dysfunktionaler Metakognitionen und die Flexibilisierung von Denk- und Aufmerksamkeitsprozessen zentrale therapeutische Strategien dar. Die Wirksamkeit der metakognitiven Therapie wurde in Einzelfalluntersuchungen, unkontrollierten Studien und ersten randomisiert-kontrollierten Studien bestätigt. Die Störungstheorie, das praktisch-therapeutische Vorgehen und die bisherige Studienlage werden im vorliegenden Artikel beschrieben und kritisch diskutiert.


Author(s):  
Niels Birbaumer ◽  
Robert F. Schmidt
Keyword(s):  

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