scholarly journals The subdivision and zonation of interglacial periods

1968 ◽  
Vol 19 (1) ◽  
pp. 93-101 ◽  
Author(s):  
C. Turner ◽  
R. G. West

Abstract. Es wird immer schwieriger, vergleichende Studien über die zahlreichen Pollendiagramme eines Interglazials innerhalb Nordwesteuropas oder aber verschiedener Interglaziale dieses Raumes zu machen, und zwar wegen der Mannigfaltigkeit der Zonierungssysteme, die die einzelnen Autoren anwenden. Dennoch haben aber Iversen (1958) und Andersen (1966) gezeigt, daß in jedem der bisher untersuchten Interglaziale ähnliche Zyklen der Vegetationsentwicklung und der Bodenbildung abgelaufen sind. Die Verfasser legen dar, daß in jeder Interglazialzeit 4 Perioden der Vegetationsentwicklung festgestellt werden können und daß diese als natürliche biostratigraphische Zonen angesehen werden können, basierend auf dem Charakter der Pollengemeinschaften. Diese Perioden sind: Zone I, die Pre-temperate Zone, Betula und Pinus dominieren; Zone II, die Early-temperate Zone, Vorherrschaft der Bäume des Eichenmischwaldes; Zone III, die Late-temperate Zone, in zunehmendem Maße beherrscht durch spät einwandernde wärmeliebende Bäume, wie Carpinus und Abies; Zone IV, die Post-temperate Zone, wiederum beherrscht durch boreale Bäume, wie Pinus und Betula. Diese Zonierung kann für fast alle interglazialen Pollendiagramme Nordwesteuropas verwandt werden. Geringe Veränderungen der Vegetation, und zwar regional, lokal oder seral, können als Unterzonen beschrieben werden, ohne die Hauptzüge und den Zweck dieses Zonierungssystems zu stören.

2007 ◽  
Vol 26 (04) ◽  
pp. 256-259
Author(s):  
A. Spottke ◽  
R. Dodel

ZusammenfassungZiel ist es, die Kosten und Versorgung von Patienten mit dem Parkinson-Syndrom und anderen neurologischen Erkrankungen in Deutschland zu untersuchen. Krankheitskostenstudien wurden für folgende Erkrankungen durchgeführt: Morbus Parkinson, Multisystematrophie, Progressive supranukleäre Blickparese, Restless-legs-Syndrom, Epilepsie, Narkolepsie, neuromuskuläre Erkrankungen und Schlaganfall. Es wurden für viele Erkrankungen erstmalig in Deutschland die direkten und indirekten Kosten der Erkrankung erhoben. Darüber hinaus wurden für die Behandlungsoptionen der Parkinson-Krankheit vergleichende Studien begonnen. Alle untersuchten Erkrankungen sind chronische Erkrankungen und führen zu einer schweren Beeinträchtigung und Belastung nicht nur für die Patienten, sondern auch für deren Angehörige und zu hohen Folgekosten für die Gesellschaft. Diese Belastungen werden sich durch die sich verändernde Altersstruktur verschärfen. Deshalb wird sich unsere zukünftige Forschung mit Versorgungsaspekten und deren Verbesserung auseinandersetzen.Diese Studien wurden alle erst ermöglicht durch die Forschungsförderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Kompetenznetzes Parkinson Syndrome.


2021 ◽  
Author(s):  
Jeany Q. Li ◽  
Ulrich Kellner ◽  
Birgit Lorenz ◽  
Andreas Stahl ◽  
Tim U. Krohne

Zusammenfassung Hintergrund Durch Verbesserungen in der neonatologischen Versorgung von Frühgeborenen und die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten der Frühgeborenenretinopathie („retinopathy of prematurity“ [ROP]) haben sich die Anforderungen an das ROP-Screening seit der Veröffentlichung der letzten Fassung der deutschen Leitlinie zum ROP-Screening im Jahr 2008 verändert. Auf Grundlage aktueller Studiendaten wurde die Leitlinie in 2020 grundlegend überarbeitet und in einer aktualisierten Fassung veröffentlicht. Ziel Dieser Artikel fasst die wichtigsten Änderungen in der neuen Leitlinie zusammen. Ergebnisse Die Altersgrenze für einen Screeningeinschluss wurde für Kinder ohne zusätzliche Risikofaktoren auf ein Gestationsalter von unter 31 Wochen gesenkt. Die Mindestdauer für eine Sauerstoffsupplementation, die einen Einschluss in das Screening bei Frühgeborenen erforderlich macht, wurde auf über 5 Tage angehoben. Eine Behandlung bei ROP in Zone II kann nun schon bei jedem Stadium 3 mit Plus-Symptomatik unabhängig von der Anzahl der betroffenen Uhrzeiten erfolgen. Für die Nachkontrollen nach Anti-VEGF („vascular endothelial growth factor“)-Therapie wurden Kriterien zur Frequenz und Dauer definiert. Das verbindliche Dokument für diese und weitere neue Empfehlungen ist die Leitlinie selber. Schlussfolgerungen Die Empfehlungen der Leitlinie ermöglichen eine zuverlässige Identifikation von Kindern mit ROP-Risiko für den Einschluss in das Screening und eine rechtzeitige Erkennung fortgeschrittener Krankheitsstadien für die Therapieeinleitung, um so Erblindung durch ROP zu verhindern.


2021 ◽  
Vol 95 (2) ◽  
pp. 431-442
Author(s):  
Péter Zubay ◽  
Jakob Kunzelmann ◽  
András Ittzés ◽  
Éva Németh Zámboriné ◽  
Krisztina Szabó

AbstractThe environmental benefits of agroforestry systems are well known. However, current knowledge of potential allelopathic interactions is inadequate. The decrease in soil fertility, the increasingly rhapsodic distribution of precipitation, and the special metabolism and cultivation of medicinal and aromatic plants are all harbingers of medicinal-agroforestry systems. The authors aimed to discover the allelopathic effects of Juglans regia L. and Populus tremula L. on germination of medicinal and aromatic plants cultivated in a temperate zone. Accordingly, an in vitro germination trial was conducted with leachates of these trees and two juglone concentrations. These allelopathic effects were evaluated for germination vigour, germination rate, and total fresh weight of seedlings of twelve different species. A pronounced species specificity was observed in tolerance of seeds and seedlings to the allelopathic effect of Populus and Juglans. In four of the species studied, the allelopathic effect may inhibit germination, but only initially. Poppy and angelica proved to be the most sensitive to the treatments. The following species had relative tolerance to the allelochemicals, so further research under natural conditions is suggested for: Althea officinalis L. (9.34 ± 5.04–68.66 ± 13.62 GR%), Anethum graveolens L. (12.00 ± 2.00–100.00 ± 6.12 GR%), Cannabis sativa L. (72.66 ± 9.02–91.34 ± 1.16 GR%), Dracocephalum moldavica L. (38.00 ± 2.00–80.00 ± 17.44 GR%), Linum usitatissimum L. (44.66 ± 2.00–58.00 ± 3.46 GR%), and Satureja hortensis L. (52.00 ± 28.22–82.00 ± 8.00 GR%). The aim would be to introduce them into agroforestry systems.


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