DIN 50905-3:2021-12, Korrosion der Metalle_- Korrosionsuntersuchungen_- Teil_3: Korrosionsgrößen bei ungleichmäßiger und örtlicher Korrosion ohne mechanische Belastung

2021 ◽  
2009 ◽  
Vol 81 (8) ◽  
pp. 1292-1293
Author(s):  
S. Simon ◽  
W. Peukert

2015 ◽  
Vol 24 (02) ◽  
pp. 85-91
Author(s):  
J. Moosburger ◽  
Y.-B. Kalke ◽  
A. Frotzler

ZusammenfassungAls Diskussionsgrundlage liegt der Entwurf einer S1-Leitlinie zur querschnittassoziierten Osteoporose der Arbeitsgruppe Osteoporose der DMGP vor. Der Entwurf wurde u. a. in Anlehnung an die DVO-Leitlinie “Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei Männern ab dem 60. Lebensjahr und bei postmenopausalen Frauen” erarbeitet. Die Ursache der querschnittassoziierten Osteo -porose ist multifaktoriell, die fehlende mechanische Belastung gilt als ein Hauptfaktor. Der Verlust an Knochenmineraldichte kann bereits innerhalb der ersten Monate nach Rückenmarksverletzung gemessen werden. Osteoporotisch bedingte Frakturen durch inadäquate Traumata treten bei Querschnitt -gelähmten häufig im Bereich des distalen Femurs und der proximalen Tibia auf. Es gibt nur wenige Berichte mit hoher Evidenz zur Prävention oder Therapie einer querschnitt-assoziierten Osteoporose sowie keine Hinweise darauf, inwieweit die Frakturinzidenz tatsächlich beeinflusst werden kann. Bisphosphonate scheinen die Knochenresorption bei Rückenmarksverletzten zu reduzieren. Auch gibt es Hinweise dafür, dass Funktionelle Elektrostimulation (FES) – unter gewissen Voraussetzungen – einen osteogenen Effekt auf die Knochenparameter der gelähmten Extremität besitzt. Eine DXA-Messung an LWS und einer Hüfte sollte innerhalb von sechs bis acht Wochen nach Eintritt der Querschnittlähmung erfolgen, entsprechende Kontrolluntersuchungen nach festgelegten Intervallen einseitig im Hüftbereich. Die Grundmedikation mit Kalzium und Vitamin D wird bei einem T-Score zwischen –1,0 und –2,0 empfohlen, ab –2,0 und darunter zusätzlich die Gabe von Antiresorptiva/ Osteo anabolika. Eine Therapiedauer von mindestens fünf Jahren wird für indiziert gehalten, solange der T-Score –2,0 oder geringer ist.


2004 ◽  
Vol 49 (12) ◽  
Author(s):  
U Boudriot ◽  
B Daume ◽  
J Brandt

AbstractNeuere Forschungsergebnisse zeigen, daß die mechanische Belastung als einer der wesentlichen Faktoren zur Beeinflussung des Knochenstoffwechsels angesehen werden kann. In vivo Untersuchungen ebenso wie Methoden der Zellkultur trugen zum besseren Verständnis der Knochenauf- und Umbauprozesse bei. Die genauen Mechanismen wie der belastungsinduzierte Knochenstoffwechsel reguliert wird, konnten jedoch bisher nicht vollständig geklärt werden. Das Prinzip, daß mechanische Belastung innerhalb physiologischer Grenzen den Knochenaufbau stimuliert und Entlastung zu einem Knochenverlust führt, wird allgemein anerkannt. Bisher konnte jedoch weder ein Schwellenwert noch die wirksame Form eines mechanischen Reizes definiert werden. Noch unsicherer sind die Erkenntnisse darüber, auf welche Weise das Signal des mechanischen Reizes den Knochenstoffwechsel reguliert. Dreidimensionale Knochenorgan- Perfusionskulturen mit gleichzeitig applizierter mechanischer Belastung bieten die Möglichkeit, die Regulation des Knochenstoffwechsels besser zu verstehen. Wir zeigen die Ergebnisse eines Langzeitversuches mit humanem, spongiösem Knochen unter physiologischen Lastbedingungen in vitro. There is evidence that mechanical loading is an important, if not the most important factor influencing bone mass and architecture. Investigations under in vivo conditions and cell culture methods, performed during the last years, helped to elucidate these mechanisms. However, the mechanisms by whitch load bearing acts on bone tissue are until now not completely understood. It is well accepted that weight-bearing exercise increases bone mass and on the other hand lower physical activity engenders bone loss. But neither a physiological threshold for bone loss or bone growth nor the character of the mechanical stimulus concerning amount, frequency and duration of the applied load are known. Even more speculative is the idea how this signal is transformed into the biological respons of growing bone. Three- dimensional bone- culture- systems with simultaneous applied mechanical load enables to improve the knowledge of regulation of bone metabolism. We show the results of a long- term in vitro experiment with human cancellous bone under physiological load conditions.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document