scholarly journals Der Status Quo des selbstgesteuerten Lernens in der beruflichen Weiterbildung

2021 ◽  
Author(s):  
Sylvia Schulze-Achatz ◽  
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Jonathan Dyrna ◽  
Jana Riedel ◽  
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Die digitale Transformation stärkt die Notwendigkeit selbstgesteuerten Lernens in der beruflichen Weiterbildung und gibt dieser Lernform neue Impulse. Um ihre aktuelle Relevanz und Umsetzung in der Bildungspraxis näher zu beleuchten, wurde im BMBF-geförderten Vorhaben 'Weiterbildung selbstorganisiert! Entwicklung einer Weiterbildungsdidaktik für selbstorganisierte Lernprozesse' u. a. der Status Quo des selbstgesteuerten Lernens in zwei exemplarisch ausgewählten Weiterbildungsinstitutionen untersucht. Zur Erhebung von triangulierbaren Daten wurden eine Dokumentenanalyse, eine qualitative Befragung des Koordinations- und Leitungspersonals und eine quantitative Befragung von Lehrenden und Kursteilnehmenden in beiden Institutionen durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk der Untersuchungen lag jeweils auf den Rahmenbedingungen, die selbstgesteuertes Lernen ermöglichen, fördern oder erschweren können und auf dem Einsatz von Methoden, didaktischen Prinzipien und digitalen Medien zur Unterstützung von selbstgesteuerten Lernprozessen. Die Ergebnisse der Teilerhebungen werden im vorliegenden Forschungsbericht präsentiert, diskutiert und mit Blick auf die Beantwortung der zentralen Forschungsfragen zusammengeführt. Daraus werden Handlungsempfehlungen für die zukünftige Gestaltung der Rahmenbedingungen für selbstgesteuertes Lernen in Weiterbildungsinstitutionen abgeleitet. Abschließend werden Forschungsdesiderata formuliert, die anknüpfende Forschungsvorhaben aufgreifen sollten.

2021 ◽  
pp. 139-161
Author(s):  
Florian Rampelt ◽  
Dominic Orr ◽  
Alexander Knoth ◽  
Renata Suter

ZusammenfassungDie digitale Transformation hat Auswirkungen auf die unterschiedlichsten Bereiche von Studium und Lehre. Dies gilt in Zeiten der COVID-19-Pandemie umso mehr auch für die Auseinandersetzung über Zukunftsperspektiven der Hochschulbildung im europäischen Kontext. Der Beitrag analysiert die Digitalisierung als eine wichtige Aufgabe für den Europäischen Hochschulraum und zeigt zentrale Aktionsfelder für eine Gestaltung der digitalen Transformation im Rahmen des Bologna-Prozesses und der europäischen Zusammenarbeit in der Hochschulbildung auf. Er diskutiert ausgewählte Schwerpunktbereiche mit einer Perspektive auf den Status quo und mögliche Zukunftsszenarien. Fokussiert wird dabei auf Mobilität und Austausch, die Vermittlung von Kompetenzen sowie die Qualitätssicherung als Kernelemente der europäischen Zusammenarbeit.


2021 ◽  

Die digitale Transformation rückt selbstgesteuertes Lernen wieder in den Blickpunkt. Dabei verändert es sich nicht grundlegend, erhält aber viele neue Impulse und eine Stärkung seiner Notwendigkeit. Dieses Handbuch führt Akteurinnen und Akteure der beruflichen Weiterbildung in strukturierter und anschaulicher Form in diese ebenso komplexe wie vielversprechende Thematik ein. Es enthält theoretische Betrachtungen und empirische Untersuchungen zur didaktisch-methodischen Umsetzung, zu digitalen Unterstützungsformen, zur Kompetenzentwicklung sowie zu institutionellen Rahmenbedingungen des selbstgesteuerten Lernens und stellt Leitfäden für dessen praktische Umsetzung bereit. Diese Beiträge sollen Forschende und Studierende ebenso wie Leitungspersonen, Lehrende und Lernende der beruflichen Weiterbildung dazu anregen, diese Lernform weiterführend zu untersuchen, einzusetzen und weiterzuentwickeln und somit die im 21. Jahrhundert unabdingbaren Lernkompetenzen nachhaltig zu fördern.


2017 ◽  
Vol 74 (2) ◽  
pp. 25-31
Author(s):  
Reto Stocker

Zusammenfassung. Die aktuellen und zukünftigen (ethischen) Herausforderungen in der Intensivmedizin werden stark durch die aktuellen Entwicklungen in der Demographie und in der digitalen Welt beeinflusst. Ersteres wird Herausforderungen verschärfen, die bereits heute bestehen. Die digitale Transformation wird zur wahrscheinlich fundamentalsten Veränderung führen, die die moderne Medizin je gesehen hat. Nebst der personalisierten Medizin wird das Medizinalpersonal gefordert, sich über das Wissen und Können hinaus wieder vermehrt mit der Medizin als Kunst zu befassen und der Interaktion mit dem Patienten bzw. auch seinen Angehörigen ein hohes Gewicht beizumessen.


Author(s):  
Sven Schneider ◽  
Katharina Diehl ◽  
Christina Bock ◽  
Raphael M. Herr ◽  
Manfred Mayer ◽  
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Zielsetzung: Die Hausarztpraxis gilt als ideales Setting für die Tabakentwöhnung. Die bundesweite „ÄSP-kardio-Studie“ liefert aktuelle Daten zum Status quo der Tabakentwöhnung nach der „5 A-Strategie“ in deutschen Hausarztpraxen. Methodik: Zwischen 10/2011 und 03/2012 wurden über 4.000 Hausärzte repräsentativ befragt. Der Fragebogen wurde vorab einem Expert Review unterzogen, durch kognitive Interviews validiert und in einer Pilotstudie getestet. Ergebnisse: Routinemäßig erfassten 89 % der Hausärzte etwaigen Tabakkonsum („Assess“), 82 % rieten Rauchern zu einem Rauchstopp („Advise“) und 12 % vereinbarten schriftliche Ziele einer Entwöhnung („Agree“). Hilfestellungen („Assist“) in Form einer Kurzintervention fanden mit 72 % deutlich häufiger statt als in Form von Informationsmaterial (33 %) oder einer Entwöhnungstherapie (27 %). Etwa die Hälfte (54 %) vereinbarte Folgetermine zur Überprüfung des Rauchstopps („Arrange“). Das Angebot war von arzt-, praxis- sowie patientenspezifischen Faktoren abhängig und in den nordöstlichen Bundesländern unterdurchschnittlich. Acht von 10 Hausärzten (77 %) bewerteten ihre Maßnahmen als nicht erfolgreich. Schlussfolgerungen: Deutlich wird die suboptimale und ungleich verteilte Versorgung von Rauchern mit angemessenen Entwöhnungsmaßnahmen in deutschen Hausarztpraxen.


2012 ◽  
Vol 23 (4) ◽  
pp. 193-203 ◽  
Author(s):  
Elisabeth Steinmann ◽  
Michael Siniatchkin ◽  
Franz Petermann ◽  
Wolf-Dieter Gerber
Keyword(s):  

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zählt zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindesalter. Ziel ist es, den Status Quo der Ätiologie hinsichtlich genetischer, neurobiologischer und neuropsychologischer Faktoren zu beschreiben. Es werden die derzeit anerkannten Therapiemethoden in der Behandlung der ADHS sowie ihre Wirksamkeit vorgestellt. Moderne Bildgebungsmethoden (z. B. MRT; fMRT) bieten die Möglichkeit, nichtinvasiv spezifische Aussagen über anatomische und funktionelle Änderungen zutreffen. Untersuchungen mit Hilfe dieser bildgebenden Verfahren stehen deswegen im Fokus der hier zitierten Ätiologie- und Therapieforschung. Abschließend folgt ein kurzer Ausblick auf mögliche Zukunftsfragen.


1992 ◽  
Vol 37 (2) ◽  
pp. 150-151
Author(s):  
Gary M. Burlingame ◽  
Shawn Taylor
Keyword(s):  

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