Der Begriff des Anderen im Orthodoxen Christentum als integrierender Faktor für ein Zusammenleben im ehemaligen Jugoslawien
Die vorliegende Arbeit besch?ftigt sich mit dem Begriff des Anderen/N?chsten/Bruders im Orthodoxen Christentum sowie im Rahmen von verschiedenen aktuellen gesellschaftlichen und politischen Diskursen, wie z. B. zwischenmenschliche Beziehungen, interreligi?ser Dialog oder der Dialog ?ber die Vergangenheit in die Post-Konflikt-Periode auf dem Balkan. Die ?berlegungen der Autorin basieren dabei auf einer Er?rterung des Ph?nomens von Nicht-Akzeptanz des Anderen und des Andersartigen bzw. auf einer Analyse der Angst vor dem Anderen/Andersartigen und des Hasses ihm gegen?ber. Von solchen negativen Einstellungen und Gef?hlen sind im betreffenden Zusammenhang nicht nur Menschen als Einzelne betroffen, sondern auch ganze ethnische Gruppen und Nationen. Als einer der Schl?sselfaktoren bei der Beziehung zum Anderen, bei einem friedlichen Miteinander mit ihm und sogar bei dem Vers?hnungsprozess im ehemaligen Jugoslawien wird dabei der Dialog verstanden und seine Bedeutung in dieser Rolle hervorgehoben. Er?rtert wird au?erdem die unterst?tzende Rolle, welche das orthodoxe Christentum bei der Entwicklung eines friedlichen Miteinanders sowie bei der Friedenserhaltung heute potenziell spielen k?nnte.