NSCLC: Zielgerichtete Therapie durch molekulare Marker

2020 ◽  
Vol 8 (5) ◽  
pp. 274-275
2012 ◽  
Vol 03 (05) ◽  
pp. 207-207
Author(s):  
Christine Vetter

Die Zahl der bekannten genomischen Aberrationen nimmt beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC) mit rasanter Geschwindigkeit zu. Auch beim Plattenepithelkarzinom der Lunge gibt es inzwischen Hinweise auf definierte genetische Veränderungen bei einem Teil der Patienten. Sind solche Veränderungen auf molekularer Ebene bekannt, so kann oftmals eine zielgerichtete Therapie erfolgen oder, sofern sie noch nicht möglich ist, entwickelt werden. “Damit ist dann auch das Konzept der personalisierten Therapie in der Onkologie zu realisieren”, so Prof. Jürgen Wolf, Köln. Es setzt nach seiner Darstellung voraus, dass ein molekularer Defekt identifiziert wird und Therapeutika angewandt werden, die sich genau gegen diese Veränderung richten. “Das wird in der öffentlichen Diskussion oft noch missverständlich dargestellt”, monierte der Onkologe auf einem Pressegespräch in Köln.


2010 ◽  
Vol 67 (7) ◽  
pp. 349-358
Author(s):  
Gabriela M. Baerlocher ◽  
Elisabeth Oppliger Leibundgut
Keyword(s):  

Zahlreiche molekulare Marker haben in den letzten zehn Jahren im hämatologischen Alltag Einzug gehalten. Dadurch hat die Anzahl molekularer Abklärungen enorm zugenommen. Nicht selten ersetzen die molekularen Analysen andere Abklärungsmethoden, oder ergänzen sie. Molekulare Marker können ganz verschiedene Anforderungen erfüllen: Sie können zur Diagnosestellung beitragen, prognostischen Charakter aufweisen, prädiktiv sein für das Ansprechen auf eine bestimmte Therapie oder zum Monitoring des Therapieansprechens sowie zur Früherkennung eines Rezidivs oder einer Resistenz dienen. Nicht selten erfüllen molekulare Marker mehrere dieser Aspekte. Entscheidend ist es, zu wissen, wann welche Marker im klinischen Alltag sinnvoll sind.


2010 ◽  
Vol 48 (08) ◽  
Author(s):  
R Grützmann ◽  
C Winter ◽  
G Kristiansen ◽  
D Aust ◽  
T Knösel ◽  
...  
Keyword(s):  

2010 ◽  
Vol 01 (03) ◽  
pp. 114-116
Author(s):  
Alexander Kretzschmar

Die molekulare Medizin steht auch beim Mammakarzinom im Mittelpunkt, wenn es darum geht, mithilfe verfeinerter Genexpressionsprofile prognostische Signale für eine individualspezifischere Therapie zu identifizieren. Daneben beschäftigten sich viele der auf dem EBCC7-Kongress in Barcelona vorgestellten Daten sich mit neuen Ansätzen für Targets bei schwer behandelbaren Tumoren. Eine deutsche Arbeitsgruppe konnte hierzu zeigen, dass eine vermehrte PARP-Expression auch bei hormonsensiblen und HER2+-Patientinnen möglicherweise auf einen aggressiven Verlauf hinweist.


2011 ◽  
Vol 02 (04) ◽  
pp. 193-193
Author(s):  
Angelika Bischoff

Trotz therapeutischer Fortschritte ist das Langzeitüberleben mit Bronchialkarzinom schlecht geblieben. Auch Röntgen-Screeningprogramme bei Risikopatienten mit oder ohne Sputum-Zytologie haben nicht dazu geführt, dass die Mortalität dieser aggressiven und heterogenen Krebserkrankung gesunken wäre. Molekulare Marker in Blut, Sputum oder Bronchialgewebe sind noch nicht reif für die klinische Anwendung im Sceening.


2012 ◽  
Vol 03 (06) ◽  
pp. 253-253
Author(s):  
Günter Springer

Es zeichnet sich ab, dass molekulare Marker zukünftig Diagnose, Risikostratifizierung und Therapieentscheidung beim MDS beeinflussen werden. Mit der revidierten Form des Internationalen Prognostischen Scoring Systems (IPSS) lässt sich der MDS-Verlauf präziser voraussagen als mit dem bisherigen Goldstandard.


2003 ◽  
Vol 63 (12) ◽  
Author(s):  
I Meinhold-Heerlein ◽  
P Dimitriov ◽  
JB Welsh ◽  
H Lapp ◽  
TW Park ◽  
...  
Keyword(s):  

2021 ◽  
Vol 14 (2) ◽  
pp. 87-95
Author(s):  
D. Baumhoer
Keyword(s):  

ZusammenfassungExpansive Osteolysen im Kiefer entsprechen nicht immer odontogenen Zysten, weshalb bei nicht eindeutiger Konstellation eine bioptische Abklärung erfolgen sollte. Neben gut- und bösartigen odontogenen Tumoren kommt differenzialdiagnostisch auch eine Reihe von Knochentumoren und Pseudozysten in Betracht, deren charakteristische Verteilung im Kiefer sowie typische Altersgipfel bei der Einteilung helfen können. Für eine verlässliche Diagnostik ist auch die Kenntnis der Bildgebung und Klinik (Anamnese, Symptomatik, klinischer bzw. intraoperativer Befund) unerlässlich. Zusätzlich stehen neue und innovative molekulare Marker und Analyseverfahren zur Verfügung, die die Diagnostik zusätzlich objektivieren können. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über rein osteolytische Kieferläsionen und ihre Differenzialdiagnosen.


2020 ◽  
Vol 145 (24) ◽  
pp. 1754-1756
Author(s):  
Oana-Diana Persa ◽  
Cornelia Mauch

Was ist neu? Diagnostik des malignen Melanoms Die Wächterlymphknotenbiopsie spielt eine wichtige Rolle für die korrekte Stadieneinteilung beim Melanom und für die Entscheidung zur Durchführung einer adjuvanten Therapie. Eine systematische, radikale Lymphadenektomie nach positivem Wächterlymphknoten verbessert das Überleben der Patienten nicht. Die Sensitivität der Bestimmung der zellfreien Tumor-DNA ist höher als beim Tumormarker S-100 und ermöglicht die frühe Erkennung eines Rezidivs beim Melanom. Adjuvante Therapien Neben der adjuvanten Therapie mit Interferon wurden zwischenzeitlich die PD-1-Inhibitoren Nivolumab und Pembrolizumab sowie die BRAF/MEK-Inhibitoren Dabrafenib und Trametinib für die adjuvante Therapie im Stadium III zugelassen. Für die adjuvante Therapie im Stadium II ist weiterhin nur Interferon zugelassen, während für das vollständig resezierte Stadium IV nur Nivolumab zugelassen ist. Therapie der lokoregionären Metastasierung Die intraläsionale Injektion von Talimogen laherparepvec (T-VEC) hat zu einer signifikanten Verringerung der Tumorlast im Vergleich zu intraläsionalem GM-CSF geführt und ist für das Stadium III–IV (nur M1a) zugelassen. Therapie bei Hirnmetastasen Sowohl die zielgerichtete Therapie mit Dabrafenib und Trametinib als auch die Immunkombinationstherapie zwischen Ipilimumab und Nivolumab sind bei Hirnmetastasen wirksam. Die sequenzielle Systemtherapie mit zielgerichteter und Immuntherapie beim metastasierten malignen Melanom sowie die Kombination zielgerichteter Therapien mit Immuntherapien werden aktuell in klinischen Studien überprüft.


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