scholarly journals Tagesklinische dialektisch-behaviorale Therapie: Eine Verlaufsuntersuchung nach Entlassung. Gibt es Prädiktoren für eine Verschlechterung?

2018 ◽  
Vol 29 (1) ◽  
pp. 1-9
Author(s):  
Christoph Richter
2018 ◽  
Vol 66 (2) ◽  
pp. 95-105 ◽  
Author(s):  
Sebastian Euler ◽  
Esther Stalujanis ◽  
Carsten Spitzer

Zusammenfassung. Vor dem Hintergrund der epidemiologischen Bedeutung und den fortschreitenden Erkenntnissen zu biopsychosozialen Ätiopathogenesemodellen fokussiert diese Arbeit auf den aktuellen Stand der Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen als Behandlungsmethode der Wahl. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Borderline-, antisoziale, narzisstische und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung gelegt. Gerade für die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) als klinisch bedeutsamste Persönlichkeitsstörung sind verschiedene schulenübergreifende, transtheoretische Therapieansätze entwickelt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit mit guten Ergebnissen empirisch überprüft worden. Zu diesen evidenzbasierten Behandlungsverfahren zählen die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), die Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT), die Übertragungsfokussierte Therapie (TFP) und die Schematherapie (ST), die alle in allgemeinen Grundprinzipien konvergieren. Auch für die antisoziale, narzisstische und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung können allgemeine Behandlungsprinzipien formuliert werden, die den jeweiligen Besonderheiten der Störungsbilder Rechnung tragen; allerdings liegen diesbezüglich weniger Hinweise auf die Wirksamkeitsevidenz von Psychotherapie vor als bei der BPS. Abschließend werden zukünftige Herausforderungen für die Psychotherapie(-forschung) diskutiert.


2017 ◽  
Vol 46 (1) ◽  
pp. 2-10 ◽  
Author(s):  
Tina In-Albon ◽  
Katja Becker ◽  
Romuald Brunner ◽  
Rebecca C. Brown ◽  
Michael Kaess ◽  
...  

Zusammenfassung. Theoretischer Hintergrund: Nichtsuizidales Selbstverletzendes Verhalten (NSSV) ist insbesondere im Jugendalter häufig und klinisch bedeutsam. Die Entwicklung einer konsensbasierten Leitlinie verfolgt das Ziel, die Diagnostik und die Behandlung von NSSV zu optimieren und Impulse für die Forschung zu geben. Als Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Gesellschaften (AWMF) wurde diese erste Leitlinie zu NSSV verabschiedet und publiziert. Fragestellung und Methode: Die wichtigsten Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung von NSSV werden zusammengefasst und Forschungslücken aufgezeigt. Ergebnisse: In der Diagnostik von NSSV ist insbesondere die Einschätzung der Suizidalität zu berücksichtigen. Als erster Schritt ist die somatische Abklärung der Verletzungen und ggf. eine medizinische Erstversorgung zu nennen. Für die Evaluation des NSSV sind Häufigkeit, Methoden, Schmerzempfinden, Motive, Impulsivität als auch weitere familiäre und außerfamiliäre Einflussfaktoren zu erheben. Den Schwerpunkt der Behandlung bildet die Psychotherapie, insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie, die Dialektisch-Behaviorale Therapie für Adoleszente und die Mentalisierungsbasierte Therapie für Adoleszente. Eine evidenzbasierte Indikation zur spezifischen Pharmakotherapie von NSSV existiert nicht. Schlussfolgerung: Die Leitlinie umfasst evidenz- und konsensusbasierte Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie von NSSV. Die Implementierung soll zu einer Verbesserung der Versorgung von Patienten mit NSSV dienen.


psychoneuro ◽  
2008 ◽  
Vol 34 (10) ◽  
pp. 467-470
Author(s):  
Tanja Veselinović ◽  
Florence Louis ◽  
Hubertus Himmerich

Author(s):  
Valerija Sipos ◽  
Martin Bohus ◽  
Ulrich Schweiger

Author(s):  
Tobias Teismann ◽  
Anja Gysin-Maillart

ZusammenfassungSuizidversuche gelten als einer der wichtigsten Risikofaktoren für Suizide. Vor diesem Hintergrund wurden in den letzten Jahren diverse Psychotherapieangebote für Personen nach einem Suizidversuch entwickelt und untersucht. Im Rahmen dieses Artikels wird der aktuelle Stand der Effektivitätsforschung zusammengefasst, es werden Beispiele für erfolgreiche suizidfokussierte Psychotherapieprogramme gegeben und der gegenwärtige Forschungs- und Wissensstand wird kritisch reflektiert. Die Ergebnisse von 2 aktuellen Cochrane-Reviews zur Psychotherapie nach selbstverletzendem Verhalten im Kindes‑, Jugend- und Erwachsenenalter sowie Befunde aus 14 weiteren Metaanalysen zur psychologischen Suizidprävention, die in den vergangenen 5 Jahren publiziert wurden, werden überblicksartig dargestellt.Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) und die dialektisch-behaviorale Therapie (DBT) haben sich als effektiv erwiesen. Insgesamt sind die gemittelten Effektstärken jedoch von geringer Größe und diverse methodische Probleme verunmöglichen weitreichende Schlussfolgerungen. Grundsätzlich kommt der suizidspezifischen Psychotherapie in der individuumszentrierten Suizidprävention besondere Bedeutung zu; die empirische Fundierung und Dissemination entsprechender Programme sind jedoch noch unzureichend.


2019 ◽  
Vol 64 (3) ◽  
pp. 232-240 ◽  
Author(s):  
Carsten Spitzer ◽  
Michael Armbrust ◽  
Tim Aalderink ◽  
Kathrin Dreyße ◽  
Oliver Masuhr ◽  
...  

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