Dialektisch Behaviorale Therapie für Patienten mit emotional instabiler Persönlichkeitsstörung und komorbider Abhängigkeitserkrankung: DBT Substance Abuse

Author(s):  
Thorsten Kienast ◽  
Sophie Reiske ◽  
Julia Förster ◽  
Claudia Schmitt ◽  
Erik Lauterbach ◽  
...  
2005 ◽  
Vol 39 (6) ◽  
pp. 6-7
Author(s):  
DOUG BRUNK
Keyword(s):  

2005 ◽  
Vol 38 (11) ◽  
pp. 35
Author(s):  
Kevin Foley
Keyword(s):  

Author(s):  
Tilman Wetterling ◽  
Klaus Junghanns

Abstract. Aim: This study investigates the characteristics of older patients with substance abuse disorders admitted to a psychiatric department serving about 250.000 inhabitants. Methods: The clinical diagnoses were made according to ICD-10. The data of the patients with substance abuse were compared to a matched sample of psychiatric inpatients without substance abuse as well as to a group of former substance abusers with long-term abstinence. Results: 19.3 % of the 941 patients aged > 65 years showed current substance abuse, 9.4 % consumed alcohol, 7.9 % took benzodiazepines or z-drugs (zolpidem and zopiclone), and 7.0 % smoked tobacco. Multiple substance abuse was rather common (30.8 %). About 85 % of the substance abusers had psychiatric comorbidity, and about 30 % showed severe withdrawal symptoms. As with the rest of the patients, somatic multimorbidity was present in about 70 % of the substance abusers. Remarkable was the lower rate of dementia in current substance abusers. Conclusion: These results underscore that substance abuse is still a challenge in the psychiatric inpatient treatment of older people.


2018 ◽  
Vol 66 (2) ◽  
pp. 95-105 ◽  
Author(s):  
Sebastian Euler ◽  
Esther Stalujanis ◽  
Carsten Spitzer

Zusammenfassung. Vor dem Hintergrund der epidemiologischen Bedeutung und den fortschreitenden Erkenntnissen zu biopsychosozialen Ätiopathogenesemodellen fokussiert diese Arbeit auf den aktuellen Stand der Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen als Behandlungsmethode der Wahl. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Borderline-, antisoziale, narzisstische und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung gelegt. Gerade für die Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) als klinisch bedeutsamste Persönlichkeitsstörung sind verschiedene schulenübergreifende, transtheoretische Therapieansätze entwickelt und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit mit guten Ergebnissen empirisch überprüft worden. Zu diesen evidenzbasierten Behandlungsverfahren zählen die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT), die Mentalisierungsbasierte Therapie (MBT), die Übertragungsfokussierte Therapie (TFP) und die Schematherapie (ST), die alle in allgemeinen Grundprinzipien konvergieren. Auch für die antisoziale, narzisstische und ängstlich-vermeidende Persönlichkeitsstörung können allgemeine Behandlungsprinzipien formuliert werden, die den jeweiligen Besonderheiten der Störungsbilder Rechnung tragen; allerdings liegen diesbezüglich weniger Hinweise auf die Wirksamkeitsevidenz von Psychotherapie vor als bei der BPS. Abschließend werden zukünftige Herausforderungen für die Psychotherapie(-forschung) diskutiert.


2017 ◽  
Vol 46 (1) ◽  
pp. 2-10 ◽  
Author(s):  
Tina In-Albon ◽  
Katja Becker ◽  
Romuald Brunner ◽  
Rebecca C. Brown ◽  
Michael Kaess ◽  
...  

Zusammenfassung. Theoretischer Hintergrund: Nichtsuizidales Selbstverletzendes Verhalten (NSSV) ist insbesondere im Jugendalter häufig und klinisch bedeutsam. Die Entwicklung einer konsensbasierten Leitlinie verfolgt das Ziel, die Diagnostik und die Behandlung von NSSV zu optimieren und Impulse für die Forschung zu geben. Als Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Gesellschaften (AWMF) wurde diese erste Leitlinie zu NSSV verabschiedet und publiziert. Fragestellung und Methode: Die wichtigsten Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung von NSSV werden zusammengefasst und Forschungslücken aufgezeigt. Ergebnisse: In der Diagnostik von NSSV ist insbesondere die Einschätzung der Suizidalität zu berücksichtigen. Als erster Schritt ist die somatische Abklärung der Verletzungen und ggf. eine medizinische Erstversorgung zu nennen. Für die Evaluation des NSSV sind Häufigkeit, Methoden, Schmerzempfinden, Motive, Impulsivität als auch weitere familiäre und außerfamiliäre Einflussfaktoren zu erheben. Den Schwerpunkt der Behandlung bildet die Psychotherapie, insbesondere die kognitive Verhaltenstherapie, die Dialektisch-Behaviorale Therapie für Adoleszente und die Mentalisierungsbasierte Therapie für Adoleszente. Eine evidenzbasierte Indikation zur spezifischen Pharmakotherapie von NSSV existiert nicht. Schlussfolgerung: Die Leitlinie umfasst evidenz- und konsensusbasierte Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie von NSSV. Die Implementierung soll zu einer Verbesserung der Versorgung von Patienten mit NSSV dienen.


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