scholarly journals The Use of Autozygosity Mapping and Next-Generation Sequencing in Understanding Anterior Segment Defects Caused by an Abnormal Development of the Lens

2014 ◽  
Vol 77 (1-4) ◽  
pp. 118-137 ◽  
Author(s):  
Rachel L. Gillespie ◽  
I. Christopher Lloyd ◽  
Graeme C.M. Black
2015 ◽  
Vol 1 (2) ◽  
pp. 88-89

Die Ausbildung des vorderen Segments des Auges ist ein komplizierter Prozess, der zu einem großen Teil von der normalen Entwicklung der Linse abhängt. Trotz intensiver Forschung zur Rolle gut beschriebener Augengene sind viele Ursachen für Anomalien der Linse und des vorderen Segments noch ungeklärt. Die meisten bisher erkannten beteiligten Gene agieren autosomal-dominant. Autosomal-rezessive Ursachen sind weniger gut beschrieben; ihre Diagnose wird bisher erschwert durch technologische Begrenzungen, extreme genetische Heterogenität und mangelndes Wissen über die Biologie des Auges und die Rolle vieler Gene im Genom. Gute Chancen zur Entdeckung extrem seltener autosomal-rezessiver Ursachen für Augenanomalien bietet die Untersuchung blutsverwandter Familien, vor allem mit der leistungsstarken Kombination aus Next-Generation Sequencing und Autozygotie-Kartierung. Nachdem der limitierende Faktor der genetischen Heterogenität ansatzweise überwunden ist, wird zunehmend erkannt, dass es weiterhin eine Herausforderung ist, die genetischen Varianten zu interpretieren und neue Gene mit einem bestimmten Phänotyp in Verbindung zu bringen. Ein erweitertes Verständnis der genetischen und mutationsbezogenen Grundlagen für Anomalien der Linse und des vorderen Segments wird von hohem Wert für unser Verständnis von Augenerkrankungen sein. Ferner wird es uns besser in die Lage versetzen, mutmaßlich krankheitsverursachende Varianten zutreffend zu interpretieren, um so die Patientenversorgung stärker zu personalisieren und lebenslangen Sehverlust bei Kindern zu verhindern. Übersetzung aus Gillespie RL, Lloyd IC, Black GCM: The use of autozygosity mapping and next-generation sequencing in understanding anterior segment defects caused by an abnormal development of the lens. Hum Hered 2014;77:118-137 (DOI: 10.1159/000362599)


2020 ◽  
Vol 11 (05) ◽  
pp. 232-238
Author(s):  
Marcus Kleber

ZUSAMMENFASSUNGDas kolorektale Karzinom (KRK) ist einer der häufigsten malignen Tumoren in Deutschland. Einer frühzeitigen Diagnostik kommt große Bedeutung zu. Goldstandard ist hier die Koloskopie. Die aktuelle S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom empfiehlt zum KRK-Screening den fäkalen okkulten Bluttest. Für das Monitoring von Patienten vor und nach Tumorresektion werden die Messung des Carcinoembryonalen Antigens (CEA) und der Mikrosatellitenstabilität empfohlen. Für die Auswahl der korrekten Chemotherapie scheint derzeit eine Überprüfung des Mutationsstatus, mindestens des KRAS-Gens und des BRAF-Gens, sinnvoll zu sein. Eine Reihe an neuartigen Tumormarkern befindet sich momentan in der Entwicklung, hat jedoch noch nicht die Reife für eine mögliche Anwendung in der Routinediagnostik erreicht. Den schnellsten Weg in die breite Anwendung können Next-Generation-Sequencing-basierte genetische Tests finden.


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