Interpersonelle Psychotherapie bei Essstörungen: Eine systematische und praxisorientierte Übersicht

2012 ◽  
Vol 22 (3) ◽  
pp. 149-157 ◽  
Author(s):  
Anja Hilbert ◽  
Elmar Brähler
2008 ◽  
Vol 37 (2) ◽  
pp. 81-88 ◽  
Author(s):  
Sabine Kech ◽  
Ingo Zobel ◽  
Petra Dykierek ◽  
Dietrich van Calker ◽  
Mathias Berger ◽  
...  

Zusammenfassung. Theoretischer Hintergrund: Eine erfolgreiche Depressionsbehandlung beinhaltet neben einer Remission depressiver Symptome, die Verbesserung der psychosozialen Leistungsfähigkeit. Fragestellung: Führt eine stationäre Behandlung mit Interpersoneller Psychotherapie in Kombination mit Medikation zu ausgeprägteren psychosozialen und interpersonellen Verbesserungen im Vergleich zu einer Standardbehandlung? Methode: 105 depressive Patienten, die auf „Interpersonelle Psychotherapie plus Pharmakotherapie” oder „Pharmakotherapie plus ärztliche Kurzgespräche” randomisiert wurden, wurden nach 5 Wochen stationärer Behandlung sowie 3 und 12 Monate nach Entlassung untersucht. Ergebnisse: In der klinischen Beurteilung der allgemeinen psychosozialen Leistungsfähigkeit erwies sich die Kombinationsbehandlung der Standardbehandlung signifikant überlegen, was allerdings über eine Verbesserung der Depressivität zu erklären war. In der Selbstbeurteilung der sozialen und interpersonellen Anpassung zeigten sich keine signifikanten Unterschiede. Schlussfolgerung: Zusätzliche Psychotherapie zeigt im Rahmen einer kurzfristigen stationären Depressionsbehandlung keine Vorteile hinsichtlich der sozialen und interpersonellen Anpassung gegenüber einer psychiatrischen Standardbehandlung.


PSYCH up2date ◽  
2018 ◽  
Vol 12 (01) ◽  
pp. 39-54
Author(s):  
Anne von Lucadou ◽  
Elisabeth Schramm

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