Die Vena femoralis superficialis als Gefäßersatz bei der chirurgischen Therapie eines mykotischen Aneurysmas der Arteria iliaca communis

Der Chirurg ◽  
1998 ◽  
Vol 69 (5) ◽  
pp. 577-580
Author(s):  
A. Schütz ◽  
W. R. Marti ◽  
L. Gürke ◽  
P. Stirnemann
2015 ◽  
Vol 9 (5-6) ◽  
pp. 321
Author(s):  
Oliver Zimmermann ◽  
Jan Torzewski ◽  
Ekkehard Reichenbach-Klinke ◽  
Christine Zenk

A 73-year-old man was admitted with progressive dyspnea; he also had benign prostatic hyperplasia (BPH). An angio computed tomography scan showed pulmonary embolism with thrombi in both main pulmonary arteries. By duplex ultrasonography, we detected a thrombus in the right vena femoralis superficialis and vena femoralis communis. Simultaneously, we also noticed a large diverticulum on the right side of the urinary bladder and urinary stasis II of the left kidney. We consider the BPH as the trigger for a secondary diverticulum of the urinary bladder. As a result of its large dimensions, mechanical compression of the deep right pelvic veins resulted in thrombosis which finally caused the pulmonary embolism. With respect to the urinary stasis II, surgical excavation of the diverticulum with infravesical desobstruction was planned. The potentially lethal course of large diverticula may require surgery.


Phlebologie ◽  
2001 ◽  
Vol 30 (05) ◽  
pp. 115-119
Author(s):  
F. Waldermann ◽  
I. Weingard ◽  
R. Pfister ◽  
M. Hartmann

ZusammenfassungDie Kniekehle und die Variationen der Parvavarikosis stellen in der Diagnostik des Krampfaderleidens häufig ein größeres Problem dar. So ist allein die reine V.s.p.-Mündung in Bezug auf die Mündungshöhe in die Vena poplitea bzw. in die distale Vena femoralis superficialis äußerst variantenreich. Daneben gilt es, eine Kniekehlenperforansvene von insuffizienten Gastrocnemiusvenen bzw. anderen Perforansvenen zu unterscheiden. Als eine weitere Variante zieht die so genannte Ischiadicusvarize subfaszial, längs durch das Gebiet der Kniekehle. Die Diagnose einer wahrscheinlich von der Vena glutaea inferior ausgehenden Varikosis der Vena ischiadica ist nur zulässig, wenn vorher atypische Mündungsareale am distalen und proximalen Oberschenkel zur Vena femoralis superficialis, zur Vena femoralis profunda oder zu Ästen der Vena saphena magna ausgeschlossen wurden. Unsere Untersuchungen zeigen, dass die als Ischiadicusvarize bezeichnete Vene topographisch nicht unbedingt direkt mit dem N. ischiadicus zusammenhängen muss.


Phlebologie ◽  
2001 ◽  
Vol 30 (01) ◽  
pp. 7-10
Author(s):  
E. Horáková ◽  
M. Horáková ◽  
M. A. Horáková

ZusammenfassungEs wurde der Durchmesser der Vena femoralis superficialis (VFS) bei 423 Patienten mit Insuffizienz der Vena-saphena-magna-Einmündung (davon 334 Frauen, 89 Männer) bezüglich des Geschlechtes und des Alters untersucht. Der Durchmesser der VFS war bei allen Patienten mit VSM-Insuffizienz über den Normalbereich vergrößert. Wir haben festgestellt, dass die Größe der VFS sehr stark vom Geschlecht beeinflusst wird. Bei Männern ist der Venendurchmesser statistisch signifikant größer als bei Frauen. Weiterhin ist mit zunehmendem Alter auch ein größerer Durchmesser der VFS festzustellen.


Phlebologie ◽  
1999 ◽  
Vol 28 (03) ◽  
pp. 81-86 ◽  
Author(s):  
P. Köhler ◽  
Sabine Utermann ◽  
Birgit Kahle
Keyword(s):  

Zusammenfassung Ziel: Die Duplexsonographie eignet sich zur Erfassung funktioneller Parameter in der phlebologischen Diagnostik. Die Hämodynamik in der Vena femoralis communis kann durch das Stromzeitvolumen (SV) charakterisiert werden. Ob dieser Wert als Referenzwert für die Schwere einer venösen Abstromstörung bei Venenerkrankungen gelten kann, ist Thema der vorgestellten Arbeit. Methode: Drei Kollektive wurden untersucht: 77 Venengesunde, Patienten mit kompletter (n = 82) und inkompletter (n = 30) Stammvarikose der V. saphena magna. SV wurde unter standardisierten Bedingungen in horizontaler Lage bei außenrotiertem Bein und 45° erhöhten Oberkörper bestimmt. Die Berechnung erfolgte durch Integration der venösen Flußgeschwindigkeit in bezug auf den Diameter (SV-D) und den Umfang (SV-U) der V. femoralis. Ergebnis: Die drei Kollektive unterschieden sich signifikant hinsichtlich der erhobenen SV-Daten (p <0,005). Die Mittelwerte m-SV bei kompletter Stammvarikose lagen mit mSV-D = 0,34 l/min und mSV-U = 0,37 l/min signifikant höher als die Werte bei Gesunden. mSV-D und mSV-U betrugen hier jeweils 0,15 l/min. Bei inkompletter Stammvarikose lagen die Mittelwerte mit mSV-D = 0,27 l/min und mSV-U = 0,30 l/min numerisch zwischen den Werten der beiden anderen Gruppen. Schlußfolgerung: Die Ergebnisse lassen darauf schließen, daß das Stromzeitvolumen der V. femoralis als valider Parameter zur Quantifizierung einer venösen Abstromstörung gelten kann.


Phlebologie ◽  
2003 ◽  
Vol 32 (02) ◽  
pp. 50-53
Author(s):  
C. Pieck ◽  
P. Sander ◽  
F. G. Bechara ◽  
P. Altmeyer ◽  
M. Stücker

ZusammenfassungKasuistik: Eine kaukasische Patientin, die sich wegen kosmetisch störender Varizen an der Bauchdecke und den Leisten vorstellte, erlitt mit 16 Jahren während einer exzessiven Tanzveranstaltung unter dem Einfluss von Ecstasy (3,4-Methylendioxymethamphetamin) aus kompletter Gesundheit bei damals asymptomatischer Vena-cava-inferior-Atresie eine akute Beckenvenenthrombose. Diagnostik: Bidirektionale Dopplersonographie, farbkodierte Duplexsonographie, Kernspintomographie mit Magnevist-Kontrastmittel der Venen beider Beine bzw. im Bereich des kleinen Beckens, Bestimmung der Serumkonzentration von Protein C und Protein S, Ausschluss von APC-Resistenz und Faktor-V-Leiden-Mutation. Ergebnisse: In der farbkodierten Duplexsonographie thrombosierte Vena iliaca externa sowie septierte, jedoch suffiziente Vena femoralis communis beidseits, keine Insuffizienzen oder Thromben in den übrigen extraund intrafaszialen Beinvenen nachweisbar. In der Kernspintomographie der Beckenvenen stellte sich eine Hypoplasie der Vena cava inferior oberhalb der Nierenetage und eine Atresie der Vena cava inferior unterhalb der Nierenetage dar sowie ein ausgeprägter venöser Kollateralkreislauf im Bereich des Beckens über die Vv. iliacae internae beidseits und die Vv. lumbales ascendentes beidseits bei varikös entarteten Kollateralvenen im Bereich der Bauchdecke beidseits mit Anschluss an die V. femoralis communis beidseits. Die untersuchten Gerinnungsparameter blieben unauffällig. Schlussfolgerung: Ecstasy-Abusus kann in Kombination mit starker körperlicher Anstrengung zu Exsikkose und Hämokonzetration führen. Dies sehen wir als letzte Ursache der Thrombose bei bestehender Vena-cava-Aplasie.


2017 ◽  
Vol 70 (2) ◽  
pp. 151-154
Author(s):  
Gábor Bognár ◽  
Loránd Barabás ◽  
Enikő Tóth ◽  
Andrea Schöller ◽  
Gábor István
Keyword(s):  

Absztrakt Bevezetés: A Poupart-szalag fascia lata felhasználásával végzett rekonstrukcióját ismertetjük. Esetismertetés: Egy 66 éves nőbeteg esetét ismertetjük, akinek anamnézisében kizáródott lágyéksérv műtétje kapcsán szerzett vena femoralis sérülés miatti érsebészeti beavatkozás, majd többszöri rekonstrukciós műtétek szerepelnek. A Poupart-szalag helyreállításakor a fascia lata egy 15 × 3 cm-es csíkját használtuk, amit a spina iliaca anterior superiorra nyeleztünk. Ezt transzponáltuk subcutan tunnelen és varrtuk a tuberculum pubicumhoz, fedve így az iliacalis ereket. A hasfal musculoaponeuroticus részét szabott, 15 × 13 cm-es polipropilén hálóval rekonstruáltuk, amelyet subfascialisan a hasfal izomrétegéhez és a „neo-Poupart-szalaghoz” varrtunk. Megbeszélés: A Poupart-szalag teljes destrukciója ritka, de többszöri műtétet vagy traumát követően kialakulhat. A szalag rekonstrukciójában csak szintetikus háló használata volt ismert. Egy publikáció született autológ szövet és polipropilén háló használatával végzett rekonstrukcióról. Az általunk ismertetett műtéti technika ennek módosítása és első a hazai szakirodalomban. Következtetés: Ez az új technika hasznos eszköze lehet mind a plasztikai, mind a sérvsebészettel foglalkozó általános sebészek armamentáriumának.


Phlebologie ◽  
2020 ◽  
Vol 49 (05) ◽  
pp. 272-278
Author(s):  
Andreas Bayer ◽  
Marco Horn ◽  
Mark Kaschwich ◽  
Jan-Peter Goltz ◽  
Philipp Schäfer ◽  
...  

ZusammenfassungEin 49-jähriger Patient stellte sich mit einer langsam progredienten, ca. 7 cm großen Schwellung in der linken Kniekehle vor. Sonografisch und MR-tomografisch zeigte sich das Bild eines postthrombotischen Syndroms am linken Bein mit einem langstreckigen chronischen venösen iliofemoralen Verschluss und ausgeprägten Kollateralen sowie Varixkonvoluten in der linken Kniekehle, die der beklagten Schwellung entsprachen. Es erfolgte die Endophlebektomie der Vena femoralis und Vena femoralis profunda mit einer ventralen Rekonstruktion durch eine bovine Perikard-Patch-Plastik mit Rekanalisation der chronisch okkludierten venösen Iliakalachse mit langstreckiger Stentangioplastie als Hybridoperation. Abschließend wurde eine inguinale AV-Fistel angelegt. Postoperativ entwickelte der Patient einen Frühverschluss der venösen iliofemoralen Strombahn und eine inguinale Lymphfistel. Aufgrund dieser erfolgte zunächst kein operativer, sondern ein perkutaner transjugulärer, letztlich frustraner Rekanalisationsversuch. Die inguinale Heilung benötigte bis zum Sistieren der Lymphexsudation 8 Wochen. Nach diesem Zeitintervall entschieden wir uns aufgrund der zu erwartenden schlechten sekundären Offenheitsrate gegen eine operative Revision, sodass therapeutisch nur die Antikoagulation und Kompression blieb. Die Ursache des dargestellten Frühverschlusses bleibt unklar, mögliche Ursachen und sich daraus ergebende Konsequenzen werden diskutiert.


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