Hämatopoetische Stammzellen

1999 ◽  
Vol 42 (2) ◽  
pp. 105-112 ◽  
Author(s):  
H. M. Huber ◽  
M. Heiden ◽  
R. Seitz
Author(s):  
Helga Marie Huber ◽  
M. Heiden ◽  
R. Seitz

1983 ◽  
Vol 61 (19) ◽  
pp. 975-981 ◽  
Author(s):  
Ch. E. Gauwerky ◽  
D. W. Golde

2009 ◽  
Vol 8 (11) ◽  
Author(s):  
Adrian Schmidt-Recla

Kontraindizierte Eingriffe sind fest im geltenden Recht verankert. Zum Beweis dieses Satzes genügt es, auf § 1905 BGB und § 8 TPG hinzuweisen. Seit dem Inkrafttreten des Gewebegesetzes vom 20.7.2007 regelt § 8a Transplantationsgesetz (TPG) nun auch die Entnahme von Knochenmark bei Kindern zum Zweck der Übertragung. Anlass für die Neuregelung war die Richtlinie 2004/23/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31.3.2004 (ABl. EG Nr. L 102 vom 7.4.2004, S. 48-58). Sie führte zum deutschen Gewebegesetz, forderte eine Regelung der Knochenmarkspende durch Kinder aber nicht. Die Richtlinie klärt in (7) der Präambel nur, dass Knochenmark und hämatopoetische Stammzellen als Gewebe im Sinne dieser Richtlinie anzusehen seien. Damit, so der deutsche Gesetzgeber in der BT-Drucks. 16/3146, 29, müsse das TPG auch auf Knochenmark anwendbar sein. So werde eine Regelung notwendig, die die Lebendspende von Knochenmark durch einwilligungsunfähige Personen betreffe. Die Voraussetzungen, unter denen sie erlaubt sei, hätten, so die Begründung des Gesetzesentwurfes weiter, streng zu sein. Dieser Beitrag untersucht, ob das positive Recht den Problemen des kontraindizierten Eingriffs bei Kindern gerecht geworden ist.


Author(s):  
Patricia Farina-Eckhardt ◽  
Cristina Granado ◽  
Doris Mueller-Borer ◽  
Andreas Schötzau ◽  
Dimitrios A. Tsakiris ◽  
...  

Zusammenfassung Einleitung Nabelschnurblut (NSB) enthält hämatopoetische Stammzellen mit therapeutischem Potenzial und einzigartigen zellulären Eigenschaften. Aufgrund der begrenzten Anzahl an Stammzellen im NSB (Surrogatmarker total nucleated cells, TNC) eignet sich nur jede fünfte Spende für eine Transplantation. Ziel dieser Studie war es, zu untersuchen, ob prädiktive Faktoren für eine TNC-Zahl über der 99. Perzentile existieren. Material und Methodik Retrospektive Datenanalyse der 100 größten NSB-Spenden (Top100-Kohorte) aus 2299 registrierten Einheiten. Unterschiede zwischen maternalen, fetalen und geburtshilflichen Faktoren wurden analysiert und mit einer standardisierten Kohorte von 731 NSB-Spenden verglichen. Ergebnisse Das mütterliche Alter und der BMI in der Top100-Kohorte waren höher als in der Vergleichskohorte (32 vs. 31 Jahre, p=0,007; 30 kg/m2 vs. 29 kg/m2, p=0,024). Es gab mehr Erstgebärende (76,0 vs. 62,8%, p=0,013) und Gestationsdiabetikerinnen (5,00 vs. 1,65%, p=0,044). Die Schwangerschaftswoche, das Geburtsgewicht, der Anteil vaginal-operativer Geburten und sekundärer Sectiones war in der Top100-Kohorte höher (40+4 vs. 40+1 SSW, p=0,002), (3700 vs. 3450 g, p<0,001), (53,0 vs. 22,7%, p<0,001) (10 vs. 6,2%, p=0,014). Fazit Für eine erfolgreiche Transplantation ist die Höhe der TNC-Zahl entscheidend. Vaginal-operative Entbindungen, sekundäre Sectiones und ein Geburtsgewicht über 3700 g sind günstige Faktoren. Gerade bei Geburten mit einem pathologischen Verlauf sollte nach sicherer Versorgung von Mutter und Kind nicht auf eine Entnahme verzichtet werden.


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