Die Erh�hung der Glucose-6-Phosphatdehydrogenaseaktivit�t der Erythrocyten und ihre klinische Beurteilung

1963 ◽  
Vol 41 (20) ◽  
pp. 1014-1018 ◽  
Author(s):  
H. H. Hennemann
Praxis ◽  
2006 ◽  
Vol 95 (45) ◽  
pp. 1768-1770
Author(s):  
von Garnier ◽  
Bär ◽  
Daikeler ◽  
Rafeiner

81-jährige Patientin mit sechsmonatigen Schmerzen der oberen Extremitäten, welche am ehesten mit einer atypischen Polymyalgia rheumatica vereinbar sind und gut auf eine Behandlung mit Steroiden ansprechen. Eine gute klinische Beurteilung ist zur Abgrenzung der Polymyalgia rheumatica von der Riesenzell-arteriitis (GCA) sowie von anderen Differentialdiagnosen unerlässlich und bildet die Grundlage einer kontrollierten Behandlung mit Glukokortikoiden.


Praxis ◽  
2015 ◽  
Vol 104 (18) ◽  
pp. 959-965 ◽  
Author(s):  
Pascal Frei

Zusammenfassung. Viele Abdominalschmerzen sind funktionell bedingt. Dennoch gilt es, gefährliche Ursachen auszuschliessen. Anamnestische und klinische Alarmsymptome und Zeichen einer entzündlichen oder malignen Erkrankung sind zu erkennen. Bei akuten Abdominalschmerzen ist bei Fehlen von Laborwerten (oder einem bildgebenden Korrelat) eine zeitlich sinnvolle Nachkontrolle wichtig, da jede klinische Beurteilung nur eine Momentaufnahme ist. Therapieversuche sind häufig auch diagnostisch einsetzbar. Bei radiologischen Abklärungen sollte eine sinnlose Röntgenbelastung vermieden werden. Bei subakuten und chronischen Beschwerden sind ergänzende «langsame» Marker wie das fekale Calprotectin (unter Berücksichtigung der Differenzialdiagnosen), das Helicobacter-Stuhlantigen oder die Sprue-Serologie sinnvoll. Bei alten Patienten kann die Klinik verschleiert sein – es ist Fingerspitzengefühl gefragt. Ebenfalls wichtig ist es, sich nicht falschen Fährten hinzugeben. Darüber hinaus bedeuten Abdominalschmerzen nicht zwangsläufig, dass eine intraabdominale Pathologie vorliegt.


Verbrennungen ◽  
1957 ◽  
pp. 117-125
Author(s):  
Martin Allgöwer ◽  
Jacqueline Siegrist

Author(s):  
Saskia Hader ◽  
Oliver Kratz ◽  
Anna Eichler ◽  
Gunther H. Moll ◽  
Viktoria Irlbauer-Müller

Zusammenfassung. Schlafstörungen sind im Erwachsenen- wie auch im Kindes- und Jugendalter weit verbreitet. Kinder und Jugendliche in kinder- und jugendpsychiatrischer (KJP) Behandlung sind insbesondere davon betroffen. Die kognitive Verhaltenstherapie ist die Behandlung der ersten Wahl bei Schlafstörungen, der eine standardisierte Schlafdiagnostik vorangehen sollte. Im deutschsprachigen Raum fehlen bislang systematische Untersuchungen zur Schlafdiagnostik im teilstationären (TK) KJP-Setting. Für N = 46 Kinder/Jugendliche in TK-KJP-Behandlung wurde ein Schlafprotokoll (7 Tage), ein Schlafanamneseschema (Eltern & Kind/Jugendlicher) sowie ein klinisches Urteil zum Schlafverhalten (Diagnostiker_in) erhoben. Zudem wurde die Eltern-, Selbst- und klinische Beurteilung der psychischen Störung erfasst. Bei 52 % der Kinder/Jugendlichen wurden Schlafauffälligkeiten (= Schlafstörungssymptome im Rahmen komorbider Störungen) oder Schlafstörungen festgestellt, insbesondere Einschlafstörungen oder Ein- und Durchschlafstörungen (26 %). Zudem berichteten 33 % Albträume. Das Schlafverhalten korrelierte signifikant mit externalen Auffälligkeiten ( r = .38 bis .61, p = 02 bis .04), auch beeinflussten Geschlecht (weiblich: p = .01 bis ≤ .001, |d| = 1.57 bis 2.50) und Alter (Ältere: p = .05, |d| = 0.78) das Schlafverhalten signifikant. Es scheinen insbesondere externale Auffälligkeiten einen Zusammenhang zu Schlafstörungen in der teilstationären Population aufzuweisen. Für die systematische Diagnostik der im TK-KJP-Setting vielfach vorliegenden Schlafauffälligkeiten, empfiehlt sich zusammenfassend ein Multi-Informant-Multi-Method-Vorgehen mit einer anschließenden individualisierten kognitiven Verhaltenstherapie der Schlafstörungen – gehäuft bei externalen Auffälligkeiten.


2015 ◽  
Vol 1 (2) ◽  
pp. 92-93

Ziele: Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Sehbehinderung und sturzbedingten Hüftfrakturen und Bestimmung der Ätiologie der Sehbehinderung bei einer Population älterer Patienten mit Hüftfrakturen. Methoden: In einer Fall-Kontroll-Studie wurden 96 Patienten mit diagnostizierter Hüftfraktur mit einer zufällig ausgewählten Kontrollgruppe von 103 Patienten ohne Hüftfraktur verglichen. Die Einschlusskriterien für die Fallgruppe waren ein Lebensalter von ≥60 Jahren und eine Hüftfraktur. Die klinische Beurteilung umfasste einen Sehtest und eine augenärztliche Untersuchung. Ergebnisse: 43 Patienten mit Hüftfraktur hatten eine Sehbehinderung, verglichen mit nur 12 Patienten in der Kontrollgruppe. Eine Sehbehinderung stellte einen signifikanten Risikofaktor für eine Hüftfraktur dar (Odds Ratio (OR) 6,15; 95%-Konfidenzintervall (KI) 2,98-12,69). Bei 27 Patienten mit Hüftfraktur lag eine unkorrigierte Fehlsichtigkeit vor; bei den Kontrollprobanden waren es 15 (OR 2,78; 95%-KI 0,92-8,35). Im Hinblick auf dichte Katarakt bestand kein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen (OR 2,28; 95%-KI 0,75-6,93). Bei 14 Hüftfraktur-Patienten lag eine Makuladegeneration vor, im Vergleich zu nur 8 Kontrollpatienten (OR 5,63; 95%-KI 1,57-20,18), und bei 10 Patienten bestand der Verdacht auf Glaukom, verglichen mit nur 5 Kontrollen (OR 10,65; 95%-KI 2,21-51,3). Schlussfolgerung: Das Vorliegen einer Sehbehinderung war bei älteren Menschen signifikant mit einem erhöhten Risiko für Hüftfrakturen assoziiert. Viele verschiedene Ätiologien können auf diese Weise zu Hüftfrakturen beitragen, insbesondere Fehlsichtigkeit, Katarakt, Makuladegeneration und Glaukom. Übersetzung aus Loriaut P, et al: Visual impairment and hip fractures: a case-control study in elderly patients. Ophthalmic Res 2014;52:212-216 (DOI: 10.1159/000362881)


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