58. Die komplizierte Divertikulitis und ihre Behandlung

1976 ◽  
Vol 342 (1) ◽  
pp. 431-438 ◽  
Author(s):  
J. Kraft-Kinz ◽  
H. J. Prexl
2020 ◽  
Vol 77 (4) ◽  
pp. 157-163
Author(s):  
Andreas Kohler ◽  
Peter Studer ◽  
Lukas Brügger

Zusammenfassung. Es werden aktuell verschiedene Klassifikationssysteme für die Divertiukose und Divertikulitis verwendet. Die «Classification of Diverticular Disease» CDD basiert auf der heute standardmässigen Abklärung der Divertikulits mittels Schnittbildgebung und teilt in therapierelevante Gruppen ein, weshalb die Verwendung dieser Klassifikation sinnvoll ist. Die akute unkomplizierte Divertikulitis wird im Regelfall konservativ therapiert. Meist werden Patienten peroral oder intravenös antibiotisch behandelt. Mehrere über die letzten Jahre publizierten Studien zeigen, dass die alleinige symptomatische Therapie für die Mehrheit der Patienten mit unkomplizierter Divertikulitis keinen Nachteil gegenüber einer antibiotischen Therapie hat. Die akute komplizierte Divertikulitis mit einem relevanten Abszess oder einer Perforation wird interventionell oder operativ therapiert. Bei der operativen Therapie zeigt sich ein Trend weg von der klassischen Diskontinuitätsresektion nach Hartmann zur primären Anastomose oder bei schwerer Sepsis zu einem «Damage Control» Konzept. Bezüglich der elektiven Resektion im Intervall soll sich die Indikationsstellung an der Symptomatik des Patienten orientieren. Die Operationsindikation wird bei einer im Ausmass oder der Frequenz störenden Symptomatik gestellt. Die Anzahl der abgelaufenen Divertikulitisschübe ist nicht relevant. Chronische Komplikationen wie Fisteln und Stenosen stellen eine Operationsindikation dar.


2005 ◽  
Vol 27 (4) ◽  
pp. 228-235
Author(s):  
Jan Scheele ◽  
Robert Keller ◽  
Oliver Schwandner ◽  
Hans-Peter Bruch ◽  
Stefan Farke

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