Haus und front. Bilder des faschismus in der literatur von exil- und gegenwartsautorinnen. Am beispiel Anna seghers, irmgard keun, Christa Wolf und Gerlind Reinshagen

Neophilologus ◽  
1986 ◽  
Vol 70 (1) ◽  
pp. 92-118 ◽  
Author(s):  
Johanna Bossinade
1988 ◽  
Vol 41 (3) ◽  
pp. 235-247 ◽  
Author(s):  
Colin Smith
Keyword(s):  

1993 ◽  
Vol 68 (3) ◽  
pp. 127-132 ◽  
Author(s):  
Lowell A. Bangerter
Keyword(s):  

1990 ◽  
Vol 23 ◽  
pp. 63-74
Author(s):  
Klaus Schumann

Es ist gewißt nicht ungewöhnlich, daß sich Schriftsteller immer wieder des Lebens und des Werkes anderer Autoren annehmen: sei es um der kritischen Lektüre willen (wie der gleichnamige Sammelband von Stephan Hermlin belegt), sei es, um vergessene Autoren vergangener Jahrhunderte durch Editionen neu zu erschließen (hier ware der von de Bruyn und Gerhard Wolf herausgegebene »Märkische Dichtergarten« zu nennen), sei es, um im Auftrage eines Verlages das Buch eines anderen Autors mit einem Vor- oder Nachwort zu begleiten. Texte dieser Art finden sich mühelos auch in den Essaybänden von Christa Wolf. Erstaunlich ist dabei ebenfalls nicht, daß es in auffallender Weise Schriftstellerkolleginnen sind, denen sie auf diese oder jene Weise dienstbar gewesen ist, ganz gleich, ob es sich darum handelte, das Bild der Günderrode und ihrer Zeit zu zeichnen, das Werk einer be­ breundeten Autorin - Anna Seghers - ins rechte Licht zu rücken, eine Lanze für ein thematisch neuartiges Buch wie das von Maxie Wander (Guten Morgen du Schöne), zu brechen oder im Gespräch mit Elke Erp Lese­ hilfe für das Publikum zu geben. Da es sich bei all diesen Arbeiten nicht um lästige Pflichtübungen handelt, sondern immer auch die Verfasserin dieser Prosaarbeiten mit im Spiel ist, geben diese Texte - in einem Fall mehr, im anderen weniger - auch über Christa Wolf selbst in der ein oder anderen Weise Auskunft. Das gilt wohl in besonderem Maße für jene, die sich auf Ingeborg Bachmann beziehen, deren Präsenz im Werk Christa Wolfs auf eine Affinität besonderer Art schließen läßt.


1990 ◽  
Vol 23 ◽  
pp. 63-74
Author(s):  
Klaus Schumann

Es ist gewißt nicht ungewöhnlich, daß sich Schriftsteller immer wieder des Lebens und des Werkes anderer Autoren annehmen: sei es um der kritischen Lektüre willen (wie der gleichnamige Sammelband von Stephan Hermlin belegt), sei es, um vergessene Autoren vergangener Jahrhunderte durch Editionen neu zu erschließen (hier ware der von de Bruyn und Gerhard Wolf herausgegebene »Märkische Dichtergarten« zu nennen), sei es, um im Auftrage eines Verlages das Buch eines anderen Autors mit einem Vor- oder Nachwort zu begleiten. Texte dieser Art finden sich mühelos auch in den Essaybänden von Christa Wolf. Erstaunlich ist dabei ebenfalls nicht, daß es in auffallender Weise Schriftstellerkolleginnen sind, denen sie auf diese oder jene Weise dienstbar gewesen ist, ganz gleich, ob es sich darum handelte, das Bild der Günderrode und ihrer Zeit zu zeichnen, das Werk einer be­ breundeten Autorin - Anna Seghers - ins rechte Licht zu rücken, eine Lanze für ein thematisch neuartiges Buch wie das von Maxie Wander (Guten Morgen du Schöne), zu brechen oder im Gespräch mit Elke Erp Lese­ hilfe für das Publikum zu geben. Da es sich bei all diesen Arbeiten nicht um lästige Pflichtübungen handelt, sondern immer auch die Verfasserin dieser Prosaarbeiten mit im Spiel ist, geben diese Texte - in einem Fall mehr, im anderen weniger - auch über Christa Wolf selbst in der ein oder anderen Weise Auskunft. Das gilt wohl in besonderem Maße für jene, die sich auf Ingeborg Bachmann beziehen, deren Präsenz im Werk Christa Wolfs auf eine Affinität besonderer Art schließen läßt.


POETICA ◽  
2003 ◽  
Vol 35 (3-4) ◽  
pp. 275-305
Author(s):  
Ernst-Richard Schwinge
Keyword(s):  

This collection of essays examines the various ways in which the Homeric epics have been responded to, reworked, and rewritten by women writers of the twentieth and early twenty-first centuries. Beginning in 1914 with the First World War, it charts this understudied strand of the history of Homeric reception over the subsequent century up to the present day, analysing the extraordinary responses to both the Odyssey and the Iliad by women from around the world. The backgrounds of these authors and the genres they employ—memoir, poetry, children’s literature, rap, novels—testify not only to the plasticity of Homeric epic, but also to the widening social classes to whom Homer appeals, and it is unsurprising to see the myriad ways in which women writers across the globe have played their part in the story of Homer’s afterlife. From surrealism to successive waves of feminism to creative futures, Homer’s footprint can be seen in a multitude of different literary and political movements, and the essays in this volume bring an array of critical approaches to bear on the work of authors ranging from H.D. and Simone Weil to Christa Wolf, Margaret Atwood, and Kate Tempest. Students and scholars of classics—as well as those in the fields of translation studies, comparative literature, and women’s writing—will find much to interest them, while the volume’s concluding reflections by Emily Wilson on her new translation of the Odyssey are an apt reminder to all of just how open a text can be, and of how great a difference can be made by a woman’s voice.


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