scholarly journals Revisiting the Arthritogenic Peptide Theory: Quantitative Not Qualitative Changes in the Peptide Repertoire of HLA-B27 Allotypes

2015 ◽  
Vol 67 (3) ◽  
pp. 702-713 ◽  
Author(s):  
Ralf B. Schittenhelm ◽  
Terry C. C. Lim Kam Sian ◽  
Pascal G. Wilmann ◽  
Nadine L. Dudek ◽  
Anthony W. Purcell
The Lancet ◽  
1993 ◽  
Vol 342 (8882) ◽  
pp. 1307 ◽  
Author(s):  
J.R. Archer ◽  
M.A. Whelan

1999 ◽  
Vol 1 (16) ◽  
pp. 1-10 ◽  
Author(s):  
Paul Bowness ◽  
Nathan Zaccai ◽  
Lucy Bird ◽  
E. Yvonne Jones

The human leukocyte antigen class I allele HLA-B27 is a major histocompatibility complex (MHC) antigen that is strongly associated with the spondyloarthritic group of human rheumatic diseases, the most commmon of which is ankylosing spondylitis. Although the mechanism underlying this disease association remains unknown, numerous theories have been proposed. Much more is known of the natural role of HLA-B27 in binding and presenting antigenic peptides to T cells. The ‘arthritogenic peptide hypothesis’ suggests that the role of HLA-B27 in disease relates to its specificity for binding certain peptides. Recently, it has also been shown that HLA-B27 has an unusual cell biology and can adopt a novel homodimeric structure. In this review, a molecular model of the HLA-B27 homodimer is presented and the possible pathogenic significance of such a structure is discussed.


2018 ◽  
Vol 02 (04) ◽  
pp. 290-294
Author(s):  
Judith Schreiber ◽  
Bernd Kaufmann ◽  
Michael Rauschmann ◽  
Kirsten de Groot

ZusammenfassungDas SAPHO-Syndrom ist eine seltene entzündliche Autoimmunerkrankung mit Befall von Haut, Gelenken und Knochen. Klassische Charakteristika der Erkrankung sind Gelenkentzündungen und Enthesitiden am axialen Skelett, an der ventralen Thoraxwand mit Enthesitis der Ligamenta costoclaviculares und Arthritiden der Sternocostalgelenke, Entzündungen von Wirbelkörpern und -gelenken, auch Bandscheiben und Iliosakralgelenken zusammen mit neutrophilen Dermatosen in Form von Acne conglobata, palmoplantarer Pustulose, Pyoderma gangraenosum u. a. Dazu können auch eine Osteitis und Osteomyelitis der Röhrenknochen (meist Femur oder Tibia) und Mono- oder Oligoarthritiden der unteren Extremitäten auftreten. Differenzialdiagnostisch sind Spondarthritiden und die chronisch rekurrierende multifokale Osteomyelitis nicht immer abzugrenzen.Radiologisch sind nach längerem Krankheitsverlauf Hyperostosen an betroffenen Gelenken, Wirbelkörpern und Röhrenknochen nachweisbar. Wie auch bei HLA-B27-assoziierten Spondylarthritiden kann es zu ankylosierenden Veränderungen der Iliosakralgelenke oder Wirbelsäule kommen. Für die Krankheitsentstehung spielen offenbar infektiöse Triggerfaktoren wie z. B. das Propionibacterium acnes eine Rolle, die zu einer überschießenden Immunantwort mit erhöhten Konzentrationen von IL-8, IL-18 und TNF-alpha i. S. führen. Die Entzündungen manifestieren sich dann in Form von sterilen Pseudoabszessen mit Infiltraten neutrophiler Granulozyten hauptsächlich im Bereich der Haut, am axialen Bewegungsapparat und z. T. an den unteren Extremitäten. Zur Diagnostik können im Frühstadium (Krankheitsbeginn < 3 Monate) MRT, Skelettszintigrafie und Gelenksonografie eingesetzt werden. In späteren Stadien finden sich typische Hyperostosen und Sklerosierungen in konventionellen Röntgenaufnahmen. Therapeutisch werden in erster Linie NSAR, bei längerfristig aktiven Arthritiden auch Colchicin oder klassische synthetische DMARDS wie Methotrexat, Sulfasalazin und Leflunomid eingesetzt. In der Behandlung der Osteitis sind gute Erfolge mit Bisphosphonaten erzielt worden. Des Weiteren haben sich TNF-alpha-Inhibitoren als längerfristig gut wirksam auf Haut- und Gelenkmanifestationen erwiesen.


2016 ◽  
Vol 36 (02) ◽  
pp. 75-82
Author(s):  
J. Haibel ◽  
H. Sieper ◽  
D. Poddubnyy

ZusammenfassungEntzündlich rheumatische Erkrankungen, insbesondere die axiale Spondyloarthritis einschließlich der ankylosierenden Spondylitis (AS, Morbus Bechterew) und der Frühform nichtröntgenologische axiale Spondyloarthritiden (SpA), sind wichtige Differenzialdiagnosen bei Patienten mit chronischem Rückenschmerz. Die Diagnose einer AS bzw. SpA wird oft erst fünf bis zehn Jahre nach Auftreten der ersten Symptome gestellt, meist weil das Röntgenbild in den Frühstadien keine eindeutige Sakroiliitis zeigt und weil die Patienten zu spät zu einem Rheumatologen überwiesen werden. Eine einfache Strategie zur Identifizierung von Patienten mit einer guten Wahrscheinlichkeit des Vorliegens einer AS bzw. einer SpA in der allgemeinmedizinischen und orthopädischen Praxis wurde in den vergangenen Jahren entwickelt und validiert. Es wird vorgeschlagen, dass Patienten mit chronischem Rückenschmerz und Beginn der Schmerzen vor dem 45. Lebensjahr an einen Rheumatologen überwiesen werden, wenn eine der folgenden Parameter positiv sind: Morgensteifigkeit der Wirbelsäule mit Besserung bei Bewegung, HLA-B27-Positivität oder Anzeichen einer Sakroiliitis in der Bildgebung. Eine Früherkennung dieser Patienten ist wichtig, da effektive Therapien vorliegen.


2013 ◽  
Vol 33 (02) ◽  
pp. 84-91
Author(s):  
F. Seibel ◽  
H.-M. Lorenz ◽  
F. Mackensen ◽  
R. Max

ZusammenfassungEine akute anteriore Uveitis (AAU) ist die häufigste extraartikuläre Manifestation der Spondyloarthritiden (SpA). Sie tritt bei 30 bis 50 Prozent der SpA-Patienten auf. Betroffen sind v. a. HLA-B27-positive Personen und somit insbesondere die Subgruppe mit ankylosierender Spondylitis (AS). Die Prävalenz einer Augenbeteiligung steigt mit der Dauer der Erkrankung und tritt typischerweise als akute einseitige Uveitis anterior (Iridozyklitis) auf. Bei einigen Patienten manifestiert sich die Uveitis auch als erstes Symptom bzw. als „Minimalvariante“ einer SpA im Sinne einer isolierten HLA-B27-assoziierten Uveitis. Patienten mit bekannter SpA sollten nach augenärztlich bestätigten Augenentzündungen befragt und Patienten mit bisher nicht diagnostizierter SpA, die erstmalig eine einseitige AAU erleiden, sollten im Hinblick auf eine entzündlich rheumatische Erkrankung untersucht werden. Aufgrund der Lokalisation im vorderen Augenabschnitt spricht die typische Entzündung gut auf Lokalsteroide an. Bei rezidivierenden bzw. chronischen Verläufen sind gelegentlich aber auch systemische Steroide, klassische Basistherapeutika oder auch TNF-alpha-Hemmer notwendig.


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