Akute allergische Reaktion durch berufliche Exposition gegenüber einem proteolytischen Enzympräparat mit hoher Peptidase- und Proteinase-Aktivität

Allergologie ◽  
2010 ◽  
Vol 33 (08) ◽  
pp. 357-359
Author(s):  
B. Wüthrich ◽  
R. Schaffner
2008 ◽  
Vol 65 (3) ◽  
pp. 145-151
Author(s):  
Thomas Rothe ◽  
Günter Menz

Bei Erkrankungen der Atemwege sollten die oberen und unteren nicht isoliert betrachtet werden, da der gesamte Atemtrakt eine funktionelle Einheit darstellt. Dies ist sowohl beim allergischen, als auch beim nichtallergischen, dem Intrinsic Asthma, der Fall. Diese Asthmaform ist durch eine eosinophile Entzündung der Mukosa mit Sekret-, teilweise auch Bluteosinophilie, gekennzeichnet, die vielfach nicht nur im Bereich der Bronchien, sondern auch der oberen Atemwege nachweisbar ist. Das Krankheitsbild wird nicht durch eine exogen-allergische Reaktion unterhalten; die Ätiologie ist noch unklar. Die Befunde im Bereich der oberen Atemwege werden unter dem Begriff nichtallergische, eosinophile Rhinitis (NARE-Syndrom) zusammengefasst. In vielen Fällen kommt es nach einer jahrelangen Latenzphase rhinosinusitischer Symptome zur Manifestation des Intrinsic Asthmas. Finden sich auch Nasenpolypen, besteht ein erhebliches Risiko, dass sich im Gefolge eine nicht IgE-vermittelte Intoleranzreaktion auf Aspirin und NSAR entwickelt. Eine «Desensibilisierung» mit Aspirin in aufsteigenden Dosen (adaptive Desaktivierung) führt oft zu einer nachhaltigen Verbesserung der Symptome des oberen Atemtraktes, teilweise auch der eines parallel bestehenden Intrinsic Asthmas.


2012 ◽  
Vol 69 (4) ◽  
pp. 261-267 ◽  
Author(s):  
Scherer Hofmeier ◽  
Bircher ◽  
Tamm ◽  
Miedinger

Allergische Rhinitis und Asthma bronchiale sind häufige Erkrankungen in unserer Bevölkerung. Etwa jede zehnte Neudiagnose eines Asthma bronchiales geht auf eine berufliche Exposition gegenüber Allergenen oder Irritatien zurück und ist daher grundsätzlich durch geeignete primäre oder sekundäre Maßnahmen vermeidbar. Eine berufliche Rhinitis geht der Entwicklung eines Asthmas häufig voraus. Wichtige berufliche Auslöser von Atemwegserkrankungen sind Mehle, pflanzliche oder Enzymstäube, Labortiere, Latex, Isozyanate und Härter, Epoxidharze, Acrylate, Formaldehyd und Schweißrauche. Der zeitnahen Diagnostik und der Einleitung entsprechender Schutzmaßnahmen kommt in Hinblick auf die Prognose der beruflichen Atemwegserkrankung große Bedeutung zu.


Praxis ◽  
2018 ◽  
Vol 107 (14) ◽  
pp. 773-776
Author(s):  
Christelle Hayoz ◽  
Sarah Rickenbacher-Frey ◽  
Susanne Ernst

Zusammenfassung. Wir berichten über eine Zuweisung einer 69-jährigen Patientin mit Verdacht auf eine allergische Reaktion Grad III aufgrund einer ausgeprägten Gesichtsschwellung, Dyspnoe und Schwindel. Als Ursache fand sich jedoch ein beidseitiger Pneumothorax mit massivem Weichteilemphysem, auf der einen Seite aufgrund spontan sekundärer Genese im Rahmen einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung, auf der anderen Seite traumatisch bedingt bei Rippenserienfraktur.


Author(s):  
Florian Schmid ◽  
Cédric Poyet

ZusammenfassungDas Urothelkarzinom der Harnblase gehört zu den 10 häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Die Verteilung der Risikofaktoren, Möglichkeiten der Früherkennung, Diagnostik und Therapie variieren je nach Region stark. Die Behandlungsform und Invasivität der Therapie sowie auch deren Prognose sind stark abhängig vom initialen Tumorstadium. Die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung eines Urothelkarzinoms der Harnblase umfassen das Rauchen und die berufliche Exposition zu aromatischen Aminen oder chlorierten sowie polyzyklisch-aromatischen Kohlenwasserstoffen in der Industrie. Die Bestrebungen der Arbeitsmedizin im Verlauf der letzten Jahrzehnte haben zu einer deutlichen Risikoreduktion von exponierten Arbeitnehmenden geführt. Die Bemühungen in der Anbindung von Patienten an Rauchentwöhnungsprogramme müssen hingegen noch weiter intensiviert werden. Nur gerade ein Drittel der Raucher mit Diagnose eines Urothelkarzinoms der Harnblase schaffen es, im weiteren Verlauf den Rauchabusus komplett zu sistieren. Ein Screening wird aufgrund der vergleichsweise niedrigen Inzidenz und der kurzen Vorlaufzeit der Erkrankung nicht empfohlen. Hingegen sollten Patienten mit dem Symptom einer schmerzlosen Makrohämaturie in jedem Fall auf das Vorliegen eines Karzinoms im unteren oder oberen Urogenitaltrakt abgeklärt werden. Für die Durchführung einer gründlichen Diagnostik ist die Zuweisung an einen Urologen sinnvoll.


2014 ◽  
pp. 121-128
Author(s):  
Thomas Nicolai ◽  
Florian Hoffmann
Keyword(s):  

Author(s):  
Nadine Vonderlin ◽  
Clemens Gießen-Jung

ZusammenfassungZu den häufigsten Ursachen einer fazialen Schwellung nach zahnärztlichen Interventionen gehören allergische Reaktionen auf Lokalanästhetika. Das faziale subkutane Emphysem ist eine seltene Differenzialdiagnose mit zusätzlichen Komplikationen wie einem Pneumothorax oder -perikard sowie lokalen Weichteilinfektionen oder einer Mediastinitis. Unser Fallbericht zeigt wichtige diagnostische und therapeutische Schritte für diese Notfallsituation auf.


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